Schwimmen Bengalen gerne?

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    • Schwimmen Bengalen gerne?

      Hallo Ihr

      als ich vor 5 Monaten meinen Ehemaligen Zuchtkater Jo bekam, wurde mir gesagt dass er immer mal schwimmen möchte.
      Ich solle das aber noch nicht in den ersten Tagen machen.

      So wartete ich ein paar Wochen bis er sich richtig zuhause fühlte, und ließ ihm die Badewanne mit leicht warmem Wasser ein. Er ging nicht rein...und reinsetzten wollte ich ihn auch nicht. Schießlich badete ich dann - und er guckte zu, machte aber keine Anstalten auch baden zu wollen.

      Immer mal springt er in die leere Badewanne und guckt wenn ich das Wasser laufen lasse, aber sobald die Füße nass werden springt er raus. Nun hab ich es heut mal mit der Dusche probiert, nicht mit dem Brausekopf damit es nicht so spritz sondern mit einer Gießkanne bissle Wasser rein getan. Die Gießkanne mit Wasser interssiert ihn, aber in die Dusche wollte er überhaupt nicht und prang immer wieder raus wenn ich ihn rein setzte. Nach ein paar Minuten schrie er sogar weil er aus dem Bad raus wollte - genaus wie meine verstorbene Kätzin das immer machte, die sehr wasserscheu war. Er durfte natürlich dann raus.

      Ich habe ja fast den Verdacht dass er beim Züchter einfach reigesetzt wurde? Dann musste er ja notgedrungen schwimmen und vielleicht ist dem bei den vielen katzen gar nicht aufgefallen dass er keine Freude dran hat? Fragen möchte ich den Züchter das nicht.

      Ich wüsste gerne, baden alle eure Bengalen gerne?

      Joey kam neulich völlig rötlich heim, hatte sich in einen schmutzigen Schubkarren gelegt, war zwar ne schöne Farbe, aber ich hätte ihn da gerne gebadet, wurde aber nix. Er sah aus als hätte er sich in Make Up gewälzt, der eitle Kerl :D

      Liebe Grüße
      Doris
    • "Baden" - nein :D

      Unsere beiden stehen draußen gerne mal in ihrem Bottich und pföteln nach Blättern oder einem Robofisch. Da dürfen auch gerne mal die Pfoten nass werden und wenn man ganz guter Laune ist, stehen sie auch mal fast bis zum Bauch drin.

      In unser Bad kommen sie selten, einfach, weil sie doch ab und zu mal was abräumen. Hab Schiss, dass sie mal irgendwas zerdeppern und sich verletzen oder oben jemand was runterhaut und unten bekommt's der andere auf den Kopp geknallt. Wenn sie aber mal reindürfen, gucken sie immer ganz neugierig zum Wasser, wollen den Wasserstrahl schnappen oder tatzen danach. Da werden dann auch mal Pfoten, Kopf und Hals nass. So richtig ins Wasser und Schwimmen? Oder voll in den Strahl stellen und rundum pitschnass werden? Näää, darauf haben sie aber keinen Bock :D
      <3 17.04.2014 - Emil & Nala <3
    • Danke Nala

      dann ist es vielleicht nicht zwingend ein Grundbedürfnis der Bengalen. Und, er hat ja die Wahl - im Sommer werd ich das kleine Becken das ich für mein Enkelkind im Garten habe auch mal mit Wasser füllen, so ein Muschelsandkasten den man auch zum plantschen nutzen kann.

      Mir ist es auch ehrlich gesagt lieber wenn er nicht zu gerne schwimmt - denn Nachbarn gegenüber haben einen kleinen Goldfischteich, und das sind gerade diejenigen die Katzen nicht mögen. Da ich mich, bevor ich Joey holte, auch im Internet über Freigänger-Bengalen informierte bekam ich richtig Angst. Es stehen ja zum Teil Horrorgeschichten über Bengalen im Netz. Und ich überlegte schon den Nachbarn auf meine Kosten einen katzensicheren Elektrozaun anzubieten, sollte es Probleme geben. Ich sah echt schon jede Menge Probleme auf mich zukommen wenn ich mir einen Bengel ins Haus hole.

      Bis jetzt waren alle meine Bedenken unnötig, Joey ist sowas von unkompliziert, er hat sich schnell unserem Rhythmus angepasst. Man hört ihn nachts nicht, er ist entweder draußen oder liegt brav in seinem übergroßen Bettchen vor dem Schlafzimmer bis wir wach sind. Erst dann meldet er sich, wenn wir ihm zu lange im Bett sind. ^^
      Sein Bett hab ich ihm so groß gekauft weil sie anfangs zu zweit im kleinen Körbchen lagen - jetzt muss er allein drin schlafen weil Sammy lieber wieder alleine schläft. Joey ist ihm manchmal zu "rauflustig", ich schreib da ein andermal, passt grad nicht zum Thema.

      Jedenfalls, um zum Wasser zurück zu kommen, haben auch ab und an Nachbarskatzen aus dem kleinen Teich einen Fisch geholt - dazu muss es kein Bengale sein. Aber ihr wisst ja, der Ruf unserer "Wildlinge" ist nicht der Beste. Ich finde zu Unrecht. Jo hat im Haus auch noch nichts kaputt gemacht, hoffentlich "verschrei" ich das nun nicht. Er ist ja auch schon 4 Jahre alt und kein tobendes Kitten mehr.

      Liebe Grüße
      Doris
    • Hallo,
      mein Bild ist dazu:
      die Leopardkatze jagt im Wasser und erleichtert sich auch darin, um vor Fressfeinden geschützt zu sein. Es ist scheinbar eine Überlebensnotwendigkeit, also wäre Wasserscheuheit kontraproduktiv. Schwimmen tut die Leopardkatze notgedrungen. Das bedeutet zumindest Wasserkzeptanz.
      Wasser war für unsere Katzen erstmal fremd. Als dann klar war, dass man Wasser überlebt und es einen nichts tut, war für beide Wasser, v.a. handwarmes oder wärmer, akzeptiert. Beide sind auffällig nicht wasserscheu, kein Vegleich zu allen Hauskatzen, die ich hatte. Das scheint schon das genetische Erbe der Leopardkatze zu sein. Mit der Wasserakzeptanz als Voraussetzung könnte man unseren Bengalen sicher das Schwimmen beibringen. Auf youtube gibt es entsprechende Videos, grenzwertig nahe an Tierquälerei. Is ja doll,wenn die Katze ums Überleben kämpft:-((
      Nach Sichtung haben wir beachlossen, es unseren Katzen selbst zu überlassen, ob und wieviel Wasser sie wollen.
      Fazit: Wasser ja, schwimmen nein

      Dexkt sich in unserer Wahrnehmung mit vielen Beobachtungen.

      Fische fangen aus Wasser machen viele Hauskatzen. Dazu bis zum Bauch ins Wasser steigen eher selten. Bengalen steigen eher häufiger durchaus bis fast zum Bauch ins Wasser, zumindest nach unseren Beobachtungen.
      viele Grüße
      Sven
      Nicole
      Bourbon
      Tequila