Unsere Bengalin Lili ist sehr scheu

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    • Moin Moin
      sorry für die Pause ( zwei Mitarbeitern sind schwanger und haben Beschäftigungsverbot bekommen-das war katastrophal) und vielen Dank für die Ratschläge. Lili ist ein bisschen zutraulicher geworden aber nur ein bisschen. Wir sin seit eine Woche auf der Suche nach Pheromonen aber in Hamburg sind sie ausverkauft. Hoffe sind sie nächste Woche wieder zu kaufen.
      Gruß aus Hamburg
    • Was ich hier an der Diskussion ein bisschen vermisse sind echte Ratschläge, was man tut, damit die Katze zutraulicher wird.
      Nützt doch nichts, sich ein (Vor)Urteil über den Züchter zu bilden, den hat man schließlich weder gekauft, noch will man ihn streicheln.
      Mir persönlich sind die "Qualitäten" eines Züchters eher schnurz, mir geht es um die Qualität der Katze und darüber entscheidet kaum eines der hier genannten Kriterien.

      Ein grundsätzlicher Rat (für den es hier schon zu spät ist): Ich würde nie bei einem Züchter eine Katze kaufen, die vor dem Kauf nicht von allein zum Schmusen zu mir gekommen ist! Wer ein Faible für scheue Katzen hat, der sollte eine aus dem Tierheim erlösen, aber ein Züchter hat gefälligst für eine Sozialisation der Katzen zu sorgen, sonst kann er die Tiere behalten.
      Wenn man die scheue Katze einmal hat, dann ist es dafür freilich zu spät.

      Aber auch da gibt es ein paar einfache Regeln:
      Die scheue Katze ist nur aus Angst scheu und diese Angst gilt es zu nehmen.
      Gerade schlecht sozialisierte und junge Katzen haben noch nicht einmal verinnerlicht, dass diese 2 Füße, 2 Hände und der große Kopf alles zusammen ein "großes Tier" sind, entsprechend reagieren sie verstört auf die "5 Tiere", die da immer im "Rudel" gepoltert kommen.

      Das Einzige was dagegen hilft ist: Eine wache Phase der Katze abwarten und sich dann ganz ruhig auf den Fußboden legen, dabei jedes störende Geräusch vermeiden, den Körper ruhig halten und erst mal nur mit einem Finger vorsichtig am Teppich kratzen. Das weckt die Neugier der Katze, das Kratzen erinnert an ein Beutetier ... und das muss gefangen werden.

      Erst wenn die Katze relativ unbekümmert anfängt, die Hände zu jagen, kann man auch mal einen Fuß bewegen...
      Als nächstes das Spiel im Schneidersitz wiederholen, das bietet interessante "Höhlen" unter den Beinen, in denen sich immer mal wieder ein kratzender Finger verstecken kann.
      Erst wenn die Katze unbekümmert mit mir spielt, dann ist es an der Zeit, die Katze zu streicheln, aktiv mit ihr zu spielen und beim Spielen mit ihr zu sprechen.
      Und erst dann ist es an der Zeit, der Katze zu signalisieren, dass Krallen in der Haut schmerzhaft sind.

      Das Geld für die Pheromone ist besser investiert in einen guten Wundkleber, den wird man nämlich erst einmal brauchen.
      Wenn du nicht mehr das faulste Wesen im Haus sein möchtest, schaff dir eine Katze an!
    • Unsere Bengalin Lili ist sehr scheu

      Ich muss Oskar recht geben mir war auch wichtig das ich mir die kitten beim Züchter anschauen kann um zu sehen wie sie sich verhalten.
      Unser Django hat sich beim aussuchen mit 10 Wochen auf den Fuß von meinem Freund gesetzt...

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      <3 Eine Katze ist ein Herz auf 4 Pfoten <3
    • "Das Einzige was dagegen hilft ist: Eine wache Phase der Katze abwarten und sich dann ganz ruhig auf den Fußboden legen, dabei jedes störende Geräusch vermeiden, den Körper ruhig halten und erst mal nur mit einem Finger vorsichtig am Teppich kratzen. Das weckt die Neugier der Katze, das Kratzen erinnert an ein Beutetier ... und das muss gefangen werden."
      Bis dahin ist noch zu weit. Wenn Lili uns sieht, rennt sie schnell weg (früher war blitzschnell). Und ich bin sicher, dass es für die Katze nicht besonders hilfreich wäre,wenn wir sie einfach in dieser "Zucht" gelassen haben. Das beste wäre dass solche Züchter nicht mehr gibt.
    • @Zhenja
      Ich glaube auch, dass Lili irgendwann ihre Scheu verliert. Sie braucht eben noch, um mit euch warm zu werden. Ich hab das bei unserer Murmel gesehen. Sie geht erst seit ca einer Woche mit uns Menschen auf Tuchfühlung, wir haben sie seit Ende November... wenn Katzen schlechte Erfahrungen gemacht haben, braucht man viel Geduld und Liebe mit dem Tier.

      @all Es bringt jetzt auch nicht schlaue Sprüche zu bringen... nun ist eben das Kind in den Brunnen gefallen und wir versuchen zu helfen...

      Vielleicht helfen die Pheromone etwas oder eben eine andere Katze, damit Lili ihre Scheu verliert... zu zweit ist es leichter, da lernen sie viel voneinander

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      :1f406: 02.08.2010 Murmel & Simba 10.10.2015 :1f431:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Murmel ()

    • Hallo Zhenja,
      Und wie ist sie sonst so? Dürft ihr sonst näher ran, als beim Fressen?
      Wer weiß was die Kleine erlebt hat... oh weh...
      war sie denn beim Züchter anders? Zutraulicher?
      Ich drücke die Daumen, dass es mit dem Feliway besser wird...

      Vielleicht braucht sie einfach etwas länger, um sich einzuleben...

      Liebe Grüße
      Emanuela

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