Beiträge von Ich_liebe_Katzen

    Hallo Heidi,


    Ich würde erstmals ein zweites Katzenklo anbieten. Kann fürs erste auch ein Behelfsklo aus Karton mit Kunststoffolie und Streu sein. Unser Bengalkater ist beim "Geschäft machen" auch eigen. Er bevorzugt es tatsächlich ein Kistchen fürs Pinkeln und eins für die "Würstchen" (haha) zu haben. Seit er Freigang hat, macht er aber ohnehin alles bevorzugt draußen. Man kann auch mit anderen "Untergründen" experimentieren, z.B. Küchenrolle oder Zeitungspapier. Oder halt eine größere offene Fläche (großer Karton) als Klo anbieten. Vorrübergehend, bis sich Cleo dran gewöhnt hat. Ist alles besser, als wenn sich die Kleine selber was zum Draufkacken sucht.


    Der zweite Gedanke wäre, die kleine Cleo durchchecken zu lassen. Wenn unser Kater nicht fit ist (Durchfall, Infekt,...) äußert sich das auch manchmal in Unsauberkeit. Ist der Kot denn normal?


    Wir sind anfangs übrigens mit Geschirr und Leine rausgegangen, damit er sich an den Freigang gewöhnt. Das hat ihn sehr entspannt. Wir hatten nämlich auch einen eher turbulenten Start mit unserem Kerlchen.


    Viel Glück und alles Liebe für euch und die kleine Cleo!

    Der Renner ist bei uns grad ein Trinkhalm oder ein Geschenkband oder ne Feder unter den Türspalt der halboffenen Türe schieben und wieder verschwinden lassen. Also ich auf einer Seite, Katzen auf der anderen in Lauerstellung :-)


    Oder eine leere Kartonrolle mit einem Loch, gefüllt mit etwas Trockenfutter und die Enden mit geknülltem Taschentüchern verschlossen - eine Snackrolle quasi.


    Verstecken und Fangen spielen geht auch immer.


    Clickern geht auch grad ganz gut. Eher so Spaß sachen, wie von Stuhl zu Stuhl hüpfen oder über ein Brett balancieren. Und nur wenn gekochtes Hühnchen die Belohnung ist ;-), aber immer hin.


    Super sind auch Gräser oder Weidenäste. Drinnen macht das halt ein wenig Dreck, draußen ist das kein Problem.


    Ach ja und Kartons in allen Größen mit Löchern und Schlitzen zum Spielsachen reinstecken und rausgucken. Ein Karton in den z.B. der Kater grad mal so reinpasst ist grad sein Lieblingsversteck.


    Ach ja und Decken oder großes Handtuch. Katze hüpft rauf und wir spielen "Katzenzug"... Katze wird gezogen, steigt ab und jagt dann hinterher, um wieder "mitzufahren" ;-)))


    Oder halt Decke über die Katze und Spielzeug das am Rand der Decke vorbeiläuft und dann belauert und gepackt werden kann...

    Hallo Christina!

    Ich glaub das kommt bei euch noch. Unser Katerchen hat auch erst über das Spielen unsere Nähe gesucht und erst im zweiten Schritt über Streicheln und Kuscheln. Ich dachte schon, er mag Kraulen nicht so gern, denn das war anfangs schnell zu viel. Mittlerweile gibts mehrmals täglich kürzere oder längere Schmuseepisoden. Ich muss dann auch kraulen, er "holt" sich quasi meine Hand mit der Pfote oder er "holt" mein Gesicht für ein Nasenbussi mit dem Pfoterl. Außerdem sabbert er manchmal vor lauter Wonne. Was ich mit der Schwärmerei sagen will: das kommt auch bei euch sicher noch mut der wachsenden Bindung und dem Vertrauen⁰. Nach 5 Tagen, war unser Mutzetiger auch noch eher distanzierter...

    Und ich hätt ihn mit meiner Liebe fast auffressen und niederkuscheln können 🙈, musste mich voll zurückhalten, ihn in Ruhe zu lassen. Aber es hat sich ausgezahlt. Ich hatte ja auch 3 Wochen Urlaub gleich am Anfang, erst als das vorbei war und meine Zeit eben arbeitsbedingt an manchen Tagen rar wurde, kam er so richtig von selber zum Schmusen an....

    Liebe Grüße

    Hallo Skeeter, mein Bengalkater ist 20 Wochen alt und mir geht es wie dir. Ich hatte auch vorher schon Katzen und kann mir nicht erklären, wieso ich mich jetzt so stresse, diesen Kater "auszulasten". Ich glaub es liegt am "Mythos" der sich um die Bengalen rankt, dass man denkt, man muss besonders viel geben.

    Bei mir ist es schon etwas besser geworden. Ich hab gemerkt, dass unser Kater sehr anpassungsfähig ist und das trifft wahrscheinlich auf alle Katzen, auch Bengalen zu. Wenn er allein sein muss, weil wir arbeiten (ca. 2 bis 3 mal pro Woche für 8 Stunden) zerriss es mich anfangs vor Schuldgefühlen und Mitleid. Ich hab aber gemerkt, dass er das ganz gut wegsteckt. Er begrüßt uns an diesen Tagen sehr freundlich, ist dann besonders schmusig und beim Spielen mit vollem Eifer dabei. So als hätt er sich seine Bedürfnisse "aufgespart" und würde die abends dann mit uns "abarbeiten". Während ich an Tagen, an denen ich fast dauernd bei ihm bin, eher erraten muss, was er will, kommuniziert er an den Tagen, an denen er 8 Std. allein war sehr klar und eindeutig, was er braucht. An den Aufmerksamkeits-Schlaraffenland-Tagen, lässt er sich eher zum Spielen bitten (wahrscheinlich sind da eh die Katzenbedürfnisse schon ausreichend gesättigt) und an den "Entbehrungstagen", macht er Spielangebote (bringt seine Maus oder tapst mich kurz an und rennt dann weg - die Aufforderung zum "Wo ist die Katze"- Spiel). Katzen sind eh von Natur aus gewohnt Frustrationen auszuhalten. Wenn sie jagen z.B. müssen die oft lange vor einem Mauseloch lauern und warten und nicht immer erwischen die das Mäuschen dann auch. Also sind Katzen wohl Meister der Geduld, auch mit uns Menschen können die sehr geduldig sein.


    Ich hab auch schon gelernt, dass unser Katerchen viel entspannter ist, wenn ich es auch bin. Ich wünsch uns beiden viel Gelassenheit auf unserem Weg zu entspannten Bengalkatzenmamis.

    Ganz liebe Grüße!

    Unser Bengalkater ist im Ggs. zu unserer Abesinierkatze ein sehr anspruchsvoller Spieler. Er mag zurzeit gern das Spiel mit einer selbsgenähten Stoffmaus (ziemlich klein - also etwas kleiner als ein echtes Mäuschen) mit Lederschwänzchen. Die Maus ist an einer dünnen Jerseyschnur befestigt, sehr dehnbar und dadurch huscht das Mauserl schnell wieder weg, wenn er mit den Pfoten loslässt. Er mag es keinenfalls zu leicht. Das Mäuschen muss entweder sehr schnell und wendig hin und herhuschen oder sich hinter einem leicht verschiebbaren Gegenstand verstecken. Dann wedelt er vor Aufregung mit seinem Tigerschwänzchen und tüftelt, pfotelt und werkt so lang bis er drankommt. Dann entweder das Spiel Mäuschen festhalten und es huscht noch ein paar mal weg oder gleich der "Todesbiss". Dann wird der Schweif stolz aufgestellt und er trabt mit seiner Beute fröhlich davon. Dann spielt er noch ein wenig selber damit und wenn ich ihn richtig glücklich machen will, bekommt er anschließend eine kleine Portion Nassfutter.


    Außerdem liebt er eine Alufolienkartonrolle (ohne der Folie nur der Karton) mit 2 Löchern. Die Enden verstopfe ich mit Klopapier und die Mitte wird mit Trockenfutter gefüllt. Er kann sich dann seine Trockenfuttertagesration erspielen, indem er die Rolle vor sich her spielt oder aber das Futter regelrecht rausklopft.


    Die Abikätzin ist viel, viel, viel genügsamer. Ein bissi Katzenangel wedeln und sie hat ihren Spaß. Der Bengale schaut beim selben Spielangebot so eher mitleidig und brazelt wenns gut geht gelangweilt mit der Pfote ein, zweimal nach der Angel und geht dann weg. Tja, er ist ein "Gamer", kein "Player".


    Geniale Spielideen gibts in einem Buch. Wahrscheinlich ist aber das Posten des Titels nicht erwünscht wg. der Werbung, oder? Es ist von C. Haunschmidt jedenfalls und es geht rein um Katzenspielideen. Nicht oberflächlich, sondern vertieft. Beutespiele, Fangenspielen, Futterspiele, Erkundungsspiele... wenn ich mich recht erinnere. Sehr liebevoll und katzenorientiert beschrieben. Kann ich empfehlen, habs wegen Katerchen gekauft, weil er so schnell gelangweilt ist.


    Lg