Beiträge von Tundra

    Schaut mal in Youtube nach wie man Katzen richtig zusammenführt oder wieder versöhnt. Speziell der Kanal Traveler's Garden hat sehr umfangreiche Videos dazu und die Person hat auch persönlich Erfahrung im Bezug auf 2 Geschwisterkatzen die sich plötzlich fetzen.

    Klickertraining ist was für Tricktraining...sowas ist meist ziemlich nutzlos, wenn es um tiefgehende Probleme geht.

    darinala: Ich will eigentlich keine Diskussion starten, aber die Aussage "Was man nicht kennt, kann man nicht vermissen"...das kann ich nicht so stehen lassen. Es liegt in der Natur von Katzen draußen zu sein. Egal welche Rasse. Und wenn man eine Wohnungskatze rauslässt, sieht man sofort, was sie ihr ganzes Leben vermisst hat. Wer es selbst mal gesehen hat, wird keine Zweifel darüber haben.

    Man kann ja auch nicht einfach einen Hund nur drinnen halten & sagen: "Er kennt das Rausgehen nicht, somit vermisst er es auch nicht." Da würde jeder sofort mit dem Kopf schütteln, auch wenn es ein absoluter Mini-Hund ist, der gar kleiner ist als eine Katze.

    Und dass Züchter sagen, es wäre ok Bengalen nur drinnen zu halten...natürlich sagen sie es. Ihre extrem wertvollen Zuchtkatzen sind ja auch nicht im Freigang (so wie bei allen Züchtern). Da können sie nicht anderen sagen, dass reine Wohnungshaltung nicht ok ist, wenn sie es selbst machen.

    Aber gute Bengalenzüchter haben in der Regel wenigstens große Gehege oder ausbruchssichere Gärten für ihre Bengalen.

    Und man muss auch bedenken, dass Züchter ihre Kätzchen ja auch verkaufen wollen. Wieviele Leute sind bereit solch super-teuren & auffälligen Rassekatzen einfach in Freigang zu lassen? Ich denke die meisten sind nicht bereit das zu machen. Und wenige haben die Möglichkeit andere Optionen wie großes Gehege oder gesicherter Garten bereitzustellen. Und noch viel weniger Leute haben Erfahrung mit dem Gassi von Katzen oder wissen überhaupt, dass das geht oder wie das geht.

    Schlichtweg könnten die unzähligen Bengalzüchter ihre Kätzchen nicht "loswerden", wenn sie Freigang/Gehege/Garten/Gassi als Voraussetzung nennen.

    Und das "Einsperren" von Katzen wird ja in der Gesellschaft großteilig akzeptiert...besonders unter Rassekatzenhaltern, die eben ihre Katzen, für die sie teuer Geld ausgegeben haben, nicht einfach so wie Freiwild rumlaufen lassen wollen. Bei Besitzern mit normalen Hauskatzen wird man da eher mit großen Protest begegnet.

    Jeder kann klar machen wie er will. Aber nur weil Züchter es sagen, ein Teil von Katzenbesitzer & es sowieso "erlaubt" ist...heißt es nicht, dass eine tolle Haltungsart ist & dass die Katzen damit wirklich zufrieden sind.

    Ich war auch mal Halter von reinen Wohnungskatzen...hab mir auch viele "Argumente" einfallen lassen, warum es so besser ist & auch soviele doch sagen, dass ihre Wohnungskatzen glücklich sind. Aber wenn man mal ehrlich ist, weiß man ganz genau, dass das keine tolle Haltungsart ist. Deswegen habe ich meine Haltungsart geändert...meine Katzen sind zu Gassi-Katzen geworden.

    Ehrlich gesagt, denke ich nicht, dass Bengalen wirklich glücklich in reiner Wohnungshaltung sind.

    Regelmäßiges Gassi gehen ist aus meiner Sicht Pflicht. (Oder eben gesicherter großer Garten, wenn vorhanden. Ich bin kein Fan von Freigang...zu gefährlich.)

    Wer einmal eine Katze draußen in Natur gesehen hat, sieht einfach wie sie aufblühen & glücklich sind. Das kann man mit nichts ersetzen. Nicht mit einer großen Wohnung, vielen Kratzbäumen, viel spielen oder Katzenkumpels etc (all das ist zwar wichtig...aber ersetzt Rausgehen trotzdem nicht.)


    Wegen Gassi im Park: Ich würde davon abraten. Das Risiko, dass das in die Hose geht, ist sehr hoch. Die fremden Leute, Fahrradfahrer, Jogger, laute Kinder, Hunde, die vielen Geräusche & Gerüche (von Hunden, die ja überall hinpinkeln) etc....dass kann alles einer Katze total Panik machen & du hast da einfach nicht die nötige Ruhe.

    Gehe lieber in den Wald, auf schmalen Wegen wo kaum bis gar keiner rumläuft.

    Mein Bengal-Mädchen wog mit 6 Monaten 3,1kg (beim Tierarzt gewogen). Jetzt ist sie 7 Monate & ich schätze dass sie ca. 3,5kg wiegt. (Bin ziemlich gut im raten, wenn ich die Katzen hochhalte...haha.) Sie ist schwerer als mein Burma-Kater, der fast 2 Monate älter als sie ist.

    Ich würde schon sagen, dass sie echt ein riesen Brummer für ihr Alter & Geschlecht ist. Das war sie aber bereits von Anfang an...also mit 3 Monaten. Ich denke es liegt daran, weil im Wurf nur 2 Kitten waren. Die hatten ne Menge Milch zu trinken ohne Konkurrenz.

    Ja, das kommt vom Geruch des Tierarztes. Deswegen rate ich immer, dass man Geschwister immer am gleichen Tag kastriert...dann passiert sowas nämlich nicht. Hab ich so mit meinen 2 Siamkatzen-Geschwistern gemacht.

    Und ich hab auch meine Bengal & mein 2 Monate älteres Burmakitten auch am gleichen Tag kastrieren lassen.

    Beide Male gabs keinerlei Gemecker.


    In deinem Fall würde ich ein getragenes T-Shirt über die kastrierte Katze rubbeln....dann riecht er mehr nach dir.

    Ich glaub Bengalen sind wirklich nichts für Tierhotels...mir scheinen sie echt viel zu sensibel auf Ortswechsel & dann auch noch ohne Besitzer.

    Meine Bengal würde da nur tagelang durchschreien.


    Ich persönlich werde meine Bengal einfach in den Urlaub mitnehmen. Autofahren kann sie gut ab, sie kennt auch das Fahrradfahren & Gassi in der Natur.

    Klar würden dann auch meine 2 anderen Katzen (Siam & Burma) mitkommen...sie klebt sehr an ihnen & die müssen immer dabei sein, sonst wird sie sehr unruhig. Weiß nicht wie sie jetzt in einer Ferienwohnung oder so sein würde...aber würde sicher gehen. Ich bin da & ihre Katzenkumpels.

    Erfahrung mit Urlaubsreisen mit Katzen hab ich bereits (mit 2 Siam...eine davon ist leider bereits verstorben, aber einer davon lebt noch & ist natürlich auch der der noch bei mir ist). Hat immer gut geklappt...mit etwas positiven Bestärkung & Geduld.


    Ansonsten bliebe dann nur ein Katzensitter...der also in die Wohnung kommt. Für mich persönlich wäre das allerdings absolut nichts...

    Weiß nicht ob du noch Hilfe beim dem Thema brauchst, aber schaue mal bei Youtube übers Gassi mit Katzen, da findest du ne Menge gute Anleitungen. Auch übers Geschirr-Training, was man macht wenn man Hunden begegnet uvm.

    Der Kanal Travelers Garden hat da ne ganze Menge dazu...da sieht man sogar wie man 3 Katzen gleichzeitig Gassi führt und eine Katze davon ist eine Bengal. ;)

    Sehe erst jetzt die vielen Nachrichten, hab die irgendwie per eMail nicht benachrichtigt bekommen.


    Meiner Bengal geht es seit einer ganzen Weile wieder gut. Ihr Auge/Hornhaut ist komplett verheilt, sieht also völlig normal aus & sie kann auch normal gucken.

    Ist also gut ausgegangen. Und am Ende hin ging das Augentropfen-verabreichen auch richtig gut. :) Immer mit Nackengriff...der Tipp hat mir & auch meiner Bengal die Nerven gerettet. Die Bengal war immer ruhig dabei....

    darinala:


    Schön zu hören. Meine Bengal (& mein Burmakater) sind auch seit einer Weile kastriert. Haben alle beide gut überstanden.

    Die Transporttasche musste ich aber nicht einfach abstellen, ich war dabei als sie die Narkose bekamen usw.

    Hallo darinala,


    wollte nur kurz ein Update geben zu meinen 3.


    Die Streitigkeiten die meine Bengal angezettelt hat, haben prombt aufgehört seitdem sie mit den Katern Gassi geht. Sie ist generell viel ruhiger (fast wie eine normale Katze). Sie hat auch mit dem Schwanzspielen aufgehört & spielt auch nicht mehr grob.

    Mein Burmakater & meine Bengal sind auch vor kurzen kastriert worden...war alles kein Problem.


    :)

    Hallo darinala,


    ich hab heute mal etwas mehr (warmes) Wasser probiert. Sie sprang in die Wanne (ohne Wasser) & ich habs einfach reinlaufen lassen. Ihre kompletten Pfoten waren unter Wasser & sie hat es nicht gestört & sie lief da auch rum...mit Ablenkung von Spielzeug.

    Ich werd das jetzt einfach bei jedem Mal immer mehr machen & gucken, inwieweit sie mitmacht. Hab hier auch eine Anti-Rutsch-Matte im Bad, denn ich glaub, wenn sie ausrutschen würde, wäre der Spaß vorbei.


    Ah, also ist das wohl mit dem Tragen bei Bengalen generell eher schwieriger. Aber Training könnte da sicher abhelfen...bzw. hoffentlich...haha.

    Ich hab heut mit meiner etwas trainiert...hab ihren Napf mit etwas Nassfutter befüllt & sie hochgenommen. Sie aß nach etwas zappeln dann ruhig auf meinem Arm. Mal sehen ob das was bringt.


    Du meintest also, dass dein Mann sie am wenigsten anfässt, aber sie gerade zu ihm viel kommen? Oder hab ich das missverstanden?


    Dass mit Katzenraum (Eingewöhnungszimmer) hatte ich vorher bei meiner auch, aber sie mochte es absolut nicht. Ich denke, weil sie dort allein drin saß. Sie hat viel gejault & war morgens auch ganz stürmisch rauszukommen. Deswegen musste ich sie etwas vorzeitig nachts zu uns lassen.

    Nachts ist bei mir die Schlafzimmertür immer geschlossen, d.h. alle 3 Katzen sind mit mir in dem Zimmer dann zusammen.

    Ah, ok. Meine will ich lieber früher kastrieren...weil hier ja ein intaktes "Pärchen" ist.


    300€ gehen ja noch, ich muss mir mal das Laufrad anschauen.


    Ich fahre mit meinen Katzen immer raus in die Natur (mit Fahrrad). Hier um meinem Wohnblock kann ich auch nicht Gassi gehen, ist sowieso zuviel los...wohne in der Stadt. Im Wald findet man immer irgendwo abgelegene Wege, wo man Ruhe hat...oder man geht gar abseits der Wege.

    Zum Schrebergarten würde ich selbst auch jeden Tag hinwollen...hier in der Wohnung ständig zu hocken ist eh langweilig...ich arbeite von Zuhause aus.


    Katzentunnel haben wir hier auch (5 Stück), solche Raschelteile plus Häuschen. Die findet die Bengal großartig.

    Filzlandschaften mit Löchern haben wir aber nicht, muss ich mal gucken was das ist.


    Wie sind deine Bengalen eigentlich mit Wasser? Ich hab bei meiner noch nicht viel ausprobiert...hab jetzt nur mehrmals die Badewanne etwas mit warmen Wasser befüllt (nur ne kleine Pfütze, ca. 1cm tief), die Bengal läuft da einfach rum, wenn ich da schwimmendes Spielzeug reinwerfe. Sie springt auch immer selbst rein, wenn Wasser läuft.

    Hast du schon mehr probiert?


    Ich hab heut abend mich beim gemeinsamen Spielen von der Bengal & dem Burmakater als "Schiedsrichter" eingemischt. Lief eigentlich ganz gut. Wenn die Bengal zu einseitig auf den Burmakater sprang, hab ich sie von Weitem ermahnt...sie reagiert bereits darauf & weiß Bescheid. Dann lässt sie einen Moment ab & der Burmakater hat in der Zeit ne kurze Pausen & ist dann wieder in Laune zu Spielen & beide rennen dann fröhlich zusammen rum. Ich musste einpaar Mal ermahnen bzw. eine Pause einfordern, aber im Großen & Ganzen lief es gut. Die Pausen haben den Burmakater immer wieder positiv gestimmt & er animierte dann wieder zum (freundlichen) Spielen.

    Jetzt liegen der Siamkater & der Burmakater beim Kuscheln & Putzen zusammen...die Bengal macht noch etwas Unsinn allein. Ich schätze aber, dass sie wieder zum Schlafen nicht kuscheln kommt.

    Wie sind deine Bengalen denn da so? Kuscheln sie gerne mit dir nachts? Gehen sie gerne auf den Schoß & lassen sich gerne tragen?

    Meine geht nicht auf den Schoß (zum Kuscheln), sie latscht höchstens mal rüber. Kuscheln tut sie gar nicht, legt sich mal neben mich aber das wars. (Streicheln mag sie natürlich & schnurrt da auch.)

    Tragen bzw. Halten ist schwierig. In einer bestimmten Position lässt sie sich für gewisse Zeit ruhig tragen & wehrt sich nicht (Rücken zu mir & 1 Hand unter Vorderbeine & andere Hand unter Hintern & nicht an mich rangedrückt), aber alles andere wird sofort abgewehrt. (also ranlehnen, drücken, Küsschen geben, ihr Gesicht zu mir gedreht oder seitlich zu mir etc.) Sie miaut da sogar als ob ich sie belästige & drückt sich weg.


    Sorry für die vielen Fragen...haha.

    darinala: Danke, dass du immer antwortest. Auch wenn wir verschiedene Ansichten haben, hilft es mir immer andere Meinungen/Erfahrungen zu hören.

    Und das Ausprobieren (sich rauszuhalten), war auch ganz gut. Jetzt weiß ich was passieren würde...davor war es von meiner Seite nur eine Vermutung.


    Ein Laufrad...die sind ja ziemlich teuer...aber eine Idee, die ich im Hinterkopf behalten werde.

    Ich werds erstmal mit dem Gassi probieren. Sie kommt erstmal nur 1x die Woche mit & mit der Zeit bringe ich sie mehr in unsere Routine rein. (Alle 2 Tage für 2-3 Stunden). Wenn nötig, kann ich auch täglich Gassi gehen. Je nachdem wie sie im Training erfolgreich ist, kann sie dann auch ohne Leine mitlaufen & soviel rennen wie sie will. Mein Siamkater läuft meist ohne Leine. (seine Schwester früher auch...beide sind nie abgehauen.)

    Der Burmakater läuft noch an Leine.


    Danke für deine Erfahrung als Vermieter. Das wusste ich nicht. Ich werde es im Hinterkopf behalten. Eine weitere Idee wäre, dass ich einen Garten miete & wir dort täglich hingehen. Entweder den Garten ausbruchssicher einzäunen oder Gehege bauen. (Gassigehen würde wir weiterhin.)


    Hattest du deine beiden eigentlich schon kastriert? Wenn ja, wie haben sie drauf reagiert? (Verhalten zueinander nach Narkose etc.)

    darinala:

    Ich erziehe so, dass ich konsequent rabiates/mobbing Verhalten unterbreche & nettes Verhalten viel lobe. Das zeigt dann auch mit der Zeit seine Resultate.


    Ich verbiete nicht das Fauchen & Knurren, ich verbiete der Katze die das bei der anderen Katze ausgelöst hat, weiterzumachen. Denn Fauchen & Knurren wird nicht immer verstanden bzw. akzeptiert...Katzen können das einfach ignorieren & gerade dann drauf losgehen, hab ich schon oft gesehen.

    Sie sehen es als Herausforderung. D.h. die "Opfer" dürfen hier soviel speien wie sie möchten, nur die Angreifer haben meine Aufmerksamkeit.


    Ich kann das mit Verärgerung jetzt nicht in Worte fassen...man sieht es einfach an der Körpersprache & dem ganzen Gemüt. Aber auch wie der Andere drauf reagiert. In all den Jahren sehe ich das sofort, obs nur Show ist oder ernstes Missfallen.


    Ich hab gestern mal einfach die Bengal & den Burmakater machen lassen...also ihre Rauferei. Nach meiner Erfahrung eine schlechte Idee, aber ich wollte es 1x ausprobiert haben.

    Diese war erst freundlich, dann schwankte es um ins rabiate & wieder musste der Bumakater einstecken. Dieser Frust & geladene Art hat ihn direkt nach dem Ganzen dazu veranlasst, den Siamkater rabiat zu attackieren, sodass der Siamkater abhaute. Obwohl beide nachts immer kuscheln & sich gegenseitig abputzen, haben sie es diese Nacht nicht gemacht, sondern sich gemieden. Und es schon so lange her, dass er rabiat zu dem Siamkater war...beide sind eigentlich schon beste Freunde & immer lieb zueinander.

    Es zeigt sich nun, dass wenn ich mich raushalte & es eskalieren lasse, der Burmakater frustriert & aggressiv wird & es an Anderen ablässt.

    Die Beziehung aller 3 würde hier kippen, wenn ich mich nun raushalten würde.


    Nach dem Gassigang war die Bengal sehr ruhig. Hat danach den ganzen Tag nicht einmal mit dem Schwanz anderer gespielt & hat generell keinen Unfug gemacht. Nur kurz vor Mitternacht ist sie wieder so geworden wie vorher. Der Gassigang war auch relativ kurz, somit denke ich, dass es bei einer ordentlichen Länge dann mehr halten.

    Heute hat sie auch noch nicht mit irgendeinem Schwanz gespielt & ist artiger. Ich denke sie war wirklich gelangweilt.

    Alle 3 sind eigentlich inniger geworden beim Gassi & im Fahrradkorb bei der Fahrt. Haben alle gekuschelt & der Siamkater hat die Bengal zum 1. Mal abgeputzt.

    Leider hat mein Nicht-Handeln beim Raufen um Mitternacht wieder die Situation kaputt gemacht...ansonsten wäre es ein erfolgreicher Tag gewesen.

    Naja, jetzt weiß ich Bescheid...


    Aneta: Ich hatte eigentlich extra ein Bengalmädchen geholt, damit sie mit 2 dominanten Katern mithalten kann. Also mit der Spielweise...offensichtlich sind Bengalmädchen sogar rabiater als Kater anderer (aktiven) Rassen. Aber ich werde da mit Auslastung & Erziehung arbeiten müssen.

    Sie ist nun da & eine 2. Bengal kann ich nicht holen...mein Vermieter erlaubt keine 4. Katze.

    Aber da der Gassigang Wirkung zeigte, bin ich zuversichtlich.

    Der Burmakater verkriecht sich zwar nicht, aber er wird immer mehr verärgert & dann ist eben Streit. Manchmal rennt er auch weg, weil er die Schnauze voll hat.

    Ja, ich denke hier noch ne Menge Möglichkeit die Dinge zu verbessern, deswegen überlege ich gerade was ich machen sollte.


    Ja, die Katzen sind ständig zusammen. Alle schlafen auch gemeinsam in meinem Schlafzimmer. Aber wie gesagt, die Bengal schläft immer seperat auf einem Kratzbaum. Die Jungs kuscheln in meinem Bett.


    Ja, Siamesen & Burmesen sind sehr aktive Katzen. Ich hab die beiden aber bereits erzogen, immer nett miteinander umzugehen. Sie dürfen klar Raufen, aber eben kein Fauchen, Knurren, Schreien, Fell ausreißen oder Mobbing jeglicher Art bzw. jegliche rabiate Spielweise wird nicht geduldet.

    Der Burmakater wollte früher auch ständig "stänkern"...aber das habe ich ihm bereits abgewöhnt. Er & der Siamkater spielen öfters zusammen & das verläuft immer freundlich & eskaliert nie. (bzw. nicht mehr)

    Mein Siamkater kann, wenn er will, sehr brutal sein. Mit in Nacken verbeißen & nicht loslassen, Fell ausreißen & beißen bis der Andere schreit wie am Spieß usw. Das war in der Phase als er & seine (nun verstorbene) Schwester sich nicht verstanden hatten. (Genau daher kommt meine Erfahrung mit Mobbing, das ist ca. 8 Jahre her.).

    Ich hab ne Menge Erziehung reingesteckt, damit er lernt nett zu spielen & dass hat er dann auch gemacht. Dass war dann auch der Grund warum er & seine Schwester wieder zu besten Freunden wurden & es nie wieder Streit gab. Anderenfalls hätte ich ihn tatsächlich abgeben müssen, denn er hat seine Schwester total fertig gemacht & sie war nur noch ein Häufchen Elend.

    Der Burmakater hat es schnell gelernt, weil ich mit ihn so früh angefangen hab zu erziehen. Hier & da kommt es noch durch, aber nur mit der Bengal, wenn er eben verärgert ist.

    Bei der Bengal erscheint mir die Erziehung wesentlich schwieriger.


    Ich denke das Gejaule ist wie sich "beschweren", also aus Unzufriedenheit. Sie hat auch ein anderen "Miau", dass ist wie Gurren einer Taube...da weiß ich gleich, dass sie in guter Laune ist.


    Ich hab heute einfach mal alle 3 zum Gassi rausgenommen. Die Bengal kannte es ja noch nicht. War etwas am Anfang chaotisch (wegen den Leinen, die sind jedoch sehr lang 4m für die Kitten, 8m für den Großen), aber es lief fürs erste Mal ganz gut. Sie blieb relativ gut bei der Gruppe...zeigt sich jedoch mehr Schreckhaft als mein Burmakater (der war bisher ca. 5-6 mal draußen)...der Siamkater ist sowieso total locker...er macht das schon seit fast 11 Jahren.

    Der Siamkater hat sie auch zum 1. Mal geputzt, also im Fahrradkorb (so transportiere ich die Katzen immer in den Wald). Alle 3 haben gekuschelt. :)

    Sie ist auch jetzt schmusiger Zuhause...schnurrt mehr & ist zu mir zum kuscheln gekommen.

    Ich glaube es hatte einen positiven Effekt...

    Hallo darinala:


    Toll spielen heißst für mich, dass beide daran Spaß haben. Und nicht einer sich einfach am anderen abreagiert, diesen rumscheucht, verärgert/mobbt etc.

    Denn wenn nur einer Spaß dran hat, ist es ja kein Spiel mehr & nicht fair.

    So habe ich dass auch mit meinen 2 Siamkitten früher gemacht. Und das Schwanz-Gespiele ist für mich neu, denn meine früheren Siamkitten haben das nie gemacht. Auch mein Burmakitten tut das nicht, nur die Bengal.

    Aber gut zu wissen, dass deine Bengalen es auch auf den Schwanz abgesehen haben & ziemlich rabiat miteinander spielen. Scheint wohl die Rasse zu sein & nicht unbedingt eine "Verhaltensauffälltigkeit" durch falsche Haltung/Langeweile. (Ich suche hier natürlich immer den Fehler bei mir, nicht bei der Katze die "Verhaltensauffälligkeiten" hat).

    So rabiat spielen mein Siamkater & mein Burmakitten nicht...und das mögen sie auch nicht. Sich wehren lernen ist so eine Sache. Das Burmakitten kann sich da (noch) nicht wehren, der wird einfach von der Bengal auf den Boden gedrückt & sie liegt auf ihm.

    Ich gehe nicht sofort dazwischen, sondern guck immer erstmal, in der Hoffnung, dass der "Attackierte" es selbst klarstellt. Das endete eben bisher nur damit, dass die Bengal die Kater in eine Ecke eingekesselt hat oder weiter schikanierte (& die Kater wegrannten) & die Situation drohte zu eskalieren. Dann bin ich dazwischen. Ich weiß aus früherer Erfahrung, dass wenn man nicht beim Mobbing dazwischen geht, es die Beziehung der Katzen total zerstört & Katzen das nicht unter sich regeln. Der Mobber macht einfach unendlich weiter, weil er die Warnsignale des Anderen ignoriert & dass ihn sogar noch mehr anstachelt & der Gemobbte kriegt immer mehr Stress & Angst usw. Eine kaputte Beziehung wieder herzustellen ist echt ermüdend...somit will ich das nicht dazu kommen lassen.

    Und dass das Verhalten der Bengal die beiden Kater auf Abstand bringt, zeigt sich ja auch bereits...d.h. nach diesen Situationen liegen die Katzen nicht gemeinsam zusammen & putzen sich oder so, sie meiden sich (beim Spielen). Wäre es so wie bei dir, würde ich mir da kaum Gedanken machen.

    Wenn die Bengal ruhig ist, liegt das Burmakitten auch manchmal mit ihr noch zusammen. Gestern abend hatten sie auch kurz eine gute Spielphase (beide rannten fröhlich zusammen).

    Es ist also jetzt keine Katastrophe, aber ich weiß eben von früher, dass sowas mit der Zeit nur bergab geht...


    Dieses gelangweilt-neugierige Rumlatschen, was du beschreibst, zeigt sie auch. Sie hat auch manchmal wieder dieses Jaulen (sie war mal ruhiger).


    Ich hab echt die Hoffnung, dass sich alles ändern, sobald sie nach draußen kann...


    P.S.: Spielerische Raufereien (rollen aufeinander rum, Hinterbeine treten gegen usw.) hatten die Bengal & der Burmakater schon oft, aber da sieht man das beide dran Spaß haben & da mache ich auch nichts dagegen. Ich meine das Raufen, was nicht Spiel ist.


    Wollt mich nochmal bedanken, dass du dich immer meldest & mir aushilfst! Deine Meinung zu hören hilft mir sehr, das Verhalten meiner Bengal mehr einzuordnen.

    Hallo Foris,


    ich suche hier nach Rat wegen meinen Bengalmädchen. Sie ist nun 4 Monate alt & scheint langsam ein Verhalten zu zeigen was an Mobbing grenzt.

    Sie verhält sich so gegenüber meinen 2 Katern (6 Monate alter Burmakater, 10 Jahre alter Siamkater)

    Hauptsächlich ärgert die den Burmakater. Sie spielt ständig mit seinem Schwanz, was ihn immer sehr verärgert, sodass er immer stärker damit schlägt & sie noch mehr drauf losgeht. Dann endet es meist in einer Rauferei. Kein Fauchen, Knurren, Schreien...aber man sieht, dass es kein Spiel ist. Der Burmakater sieht dann immer sehr verärgert aus & die Bengal ist dann ganz "empört", dass er so reagiert & wird auch verärgert. Das Schwanz-Gespiele ist jetzt in den letzten Tagen zu ihrem Lieblingspiel geworden...sie nutzt echt jede Möglichkeit, wenn er neben ihr ist. Bei einem Streit hat er auch keinerlei Chance gegen sie, sie ist größer & schwerer als er. (obwohl er älter ist...)

    Mir scheint es auch, dass sie ihn als leichte Beute sieht...also wie ein Spielzeug.

    Mir ist auch aufgefallen, dass beide in den letzten Tagen nicht einmal freundlich miteinander gespielt haben...am Anfang (erste 1-2 Wochen) haben sie toll miteinander gespielt. Der Burmakater scheint sie zu meiden & geht auch auf keinerlei netten Spielanforderungen mehr ein. (sie gurrt dann immer wie eine Taube & rennt herum oder versteckt sich irgendwo...bietet sich also als "Beute" an.)


    Vor kurzem hat sie auch den älteren Siamkater ins Visier genommen (er spielte nie mit ihr). Sie hat das gleiche Schwanz-Gespiele mit ihm probiert, aber er hat ihr sofort eine deswegen rübergehauen (ohne Krallen) & dann hat sie es verstanden.

    Wenn er vorbeiläuft springt sie ihn oft an. Er ignoriert das jedoch gekonnt & läuft ohne Reaktion einfach weiter.

    Wenn er aber irgendwo liegt & sie das Gleiche macht, wird daraus ein Streit. Sie hat auch kein verspielten Gesichtsausdruck...sie fixiert richtig & es sieht dominierend aus.

    Der Siamkater rennt dann irgendwann weg, weils ihm zuviel wird & sie hinterher. (Kein Fauchen oder Knurren, aber so ein miauen, was bedeuet "lass mich in ruhe" vom Siamkater.) Sie scheint gerade drauf zu reagieren & macht dann weiter. Ich gehe übrigens bei all diesen Streitigkeiten immer dazwischen...die Bengal hört dann auch auf.

    Mir kommt es echt so vor, als ob die beiden Jungs die Bengal ausgrenzen. Wollen weder spielen, noch kuscheln mit ihr. In den ersten 1-2 Wochen war das anders....da lagen alle 3 sogar öfters mal zusammengekuschelt. Die 2 Kitten spielten viel miteinander.

    Die Bengal liegt jetzt immer auf einem Kratzbaum oder so zum schlafen, kommt gar nicht zum kuscheln zu den anderen (& auch nicht zu mir, weil die beiden Jungs immer bei mir sind.).

    Sie geht auch nicht auf meinen Schoß mehr & ist weniger kuschelig.


    Als Info sollte ich wohl noch sagen, dass vor ca. 2 Wochen die Bengal ne massive & extrem schmerzhafte Augenschwellung hatte (vom Fremdkörper, keiner hat sie gekratzt oder so...das wurde vom TA so diagnostiziert) & sie deswegen 2 Wochen lang mehrmals täglich Augentropfen kriegen musste. Sie hasste es & die ersten Tage waren für mich & auch sie ne Quälerei...aber sie gewöhnte sich nach einiger Zeit halbwegs dran. Seit dem Ganzen hat sie weniger Vertrauen zu mir. Sie läuft auch manchmal von mir weg. (Hat sie vorher noch nie gemacht.) Sie lässt aber schon auch streicheln usw...sie ist jetzt nicht ängstlich, wenn ich vorbeilaufe oder so...nur wenn ich nach ihr "greife"/mich runterbeuge, läuft sie manchmal weg.

    Ihr Auge ist nun seit einigen Tagen wieder völlig in Ordnung.

    Sollte aber eigentlich nichts mit den Katern zu tun haben oder?


    Meine Vermutung ist, dass sie gelangweilt ist. Keiner spielt mir ihr...also die Kater. (Was mich echt traurig macht, weil ich sie extra für mein Burmakitten geholt hab & sie anfangs auch so toll gespielt haben.)

    Ich spiele mit ihr 3x am Tag. Sie hat hier auch 6 große Kratzbäume zur Verfügung (Katzenzimmer), Kletterregale, Tunnel usw. Aber mir dämmert es, dass das nicht genug für sie ist.

    Eine weitere Bengal kann ich leider nicht holen...mehr als 3 Katzen erlaubt mein Vermieter nicht.

    Die Kater gehen schon auf gemeinsame Gassigänge in Natur...aber die Bengal kommt noch nicht mit. Ich hab sie grad erst ans Geschirr gewöhnt...das läuft aber bereits gut.

    Ich will die Kitten (Burma & Bengal) Anfang April auch kastrieren lassen. Der Burma wird ca. 7 Monate seit, die Bengal 5 Monate. Ich wollte die beiden am gleichen Tag kastrieren lassen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt (fremder Geruch vom TA) & ich dann nicht schon wieder ne Zusammenführung machen muss. So riechen beide gleich von der OP. (Mein Siamkater ist da locker, was das betrifft...aber hab gelesen, dass Bengalen da empfindlich sind.)


    Also meine Fragen sind: Ist es Langeweile & Frust oder etwa Dominanzverhalten? Mobben/Dominieren Bengalen andere Katzen gerne "einfach so", weils deren Charakter ist oder ist es einfach nur ein Symptom von Unzufriedenheit?


    Hat jemand einen Rat oder eine gleiche Erfahrung?

    Update: Die Augenschwellung war weder eine Allergie, keine Bakterien/Krankheit & weder durch das Spielen mit dem Burmakitten bzw. wurde nicht ausgelöst durch eine anderen Katze. Der Tierarzt tippt nun auf einen Fremdkörper.

    Ich war heute wieder dort, weil das Auge irgendwie nicht so gut heilen wollte & ihre Augenlinse trüb war. Sie hat heute eine Flüssigkeit ins Auge gemacht, diese färbt Hornhautverletzungen an. Ihre gesamte Hornhaut war gefärbt...d.h. ihre gesamte Hornhaut ist verletzt. Sie hat wohl beim Reiben ihres Auges, den Fremdkörper über die gesamte Hornhaut rumgerieben. Was der Fremdkörper war, keine Ahnung. Der Tierarzt konnte keinen finden...evtl. hat die Bengal diesen auch selbst rausgekriegt, aber dabei eben ihr komplettes Auge geschädigt. Evtl. war es Katzenstreu? (Meine Vermutung...weil mir echt nichts anderes einfällt.)

    Jedenfalls kriegt sie nun statt Cortison-Augentropfen...Antibiotische Augentropfen. (Ganz wichtig, weil Cortison bei Hornhautverletzung nicht angewandt werden darf...es schädigt das innere Auge!!)

    Wenns nicht besser wird, muss ich wieder zum TA.


    Die Augentropfen-Gabe geht übrigens mit dem Nackengriff nun ganz gut...Auge aufhalten kann ich aber immer noch nicht.

    Barbara & Darinala:

    Ich hab jetzt einfach beide eure Tipps benutzt.

    Hab ihr heute 1x Tropfen gegeben, wenn sie schläfrig war (schon aufgewacht & lief herum, aber eben noch nicht ganz wach) & hab ihren Nacken genommen (sie hat sich nicht gewehrt). Das Auge aufhalten konnte ich nicht (sie fing sofort an zu zappeln), aber es war etwas offen von selber. War nicht perfekt, aber ok.

    Und dann andere Mal hab ichs beim Spielen reingetropft (Augen voll geöffnen wegen Spielzeug). Ich gucke dann einfach, was davon am ehesten nach Situation passt & wechsle die Taktiken.

    Ich hoffe, dass ihr Auge bald besser wird...gestern abend hat es noch etwas geeitert...aber heute abend tut es das nicht mehr.

    Sie kriegt noch Antibiotika...Gott sei Dank nimmt sie es einfach an, wenn ich es in ein Hühnerherzen verstecke. Eine Sorge weniger.


    Bedanke mich bei euch beiden für eure Tipps!