Beiträge von darinala

    Ich meine auch, wenn ihr wirklich Lust drauf habt, auch auf die Katzen einzugehen und zu verstehen, was die so umtreibt, dann wird das schon ganz automatisch funktionieren. Ein bisschen Anpassung an die Katzen ist natürlich vonnöten, eigentlich ähnlich, wie wenn man Kinder bekommt - nur nicht so krass ;)

    Und apropos Kinder - was sich unsere beiden Katzendamen von unserer Tochter alles gefallen lassen, ist unglaublich ... die allerschlimmste Reaktion der Katzen, die wie jemals beobachten konnten, war solange Strampeln bis man runtergesetzt (oder fallen gelassen) wurde und dann gelangweiltes Weglatschen hinter die nächste Ecke ... aber trotzdem immer mal wieder schauen, ob nicht doch noch was Spannendes los ist, denn man ist ja soooo neugierig :)

    Ich kann da nur für uns sprechen - also meine beiden haben den TA nur für Kastration und Impfungen gesehen bislang - und einmal, weil Dari gehumpelt hat (was wohl schon mal vorkommt bei dem Getobe) - war aber nix schlimmes und nach ein paar Tagen weg. Im September werden sie 2 Jahre.


    Bei uns müssen sie nachts in ihr Katzenzimmer, das kennen sie vom ersten Tag an so und wenn sie gegen 23 Uhr da drin sind, dann hört man noch kurz das Laufrad und dann ist Ruhe - kein Miauen oder so ... gegen 5 Uhr morgens hört man das Laufrad dann wieder - aber wenn sie dann damit durch sind, ist wieder Ruhe - und wenn man sie dann morgens - meist gegen 7 - rausholt aus dem Raum, liegen sie auf ihren Bäumen, dösen oder schauen aus dem Fenster. Es ist nicht so, dass sie einem dann entgegen stürmen nach dem Motto "endlich hier raus", die werden dann ganz langsam wach, strecken sich, gähnen, gucken noch mal in die Runde und beginnen dann den morgendlichen Streifzug durch den Rest der Wohnung. Ich glaube dadurch, dass die Wohnung jeden Morgen wieder katzenmäßig "abgegangen" werden muss, starten sie dann sehr zufrieden und ausgelastet in den Tag, denn das beschäftigt sie ja eine Weile.


    Wenn ihr Katzenanfänger seid, empfehle ich euch das Buch "Der Katzenflüsterer" von Jackson Galaxy - ich finde das sehr gut! Ich hatte auch nicht soooo besondere Katzenerfahrung - eben bis auf meinen früheren Kater - aber wir beherzigen aus diesem Buch eigentlich alles und haben extrem ausgeglichene Bengaldamen - fast schon ein bisschen unheimlich ;)

    Oh ja, da hast du Recht - aber ich muss sagen, dass mein Einzelkater früher eine größere Zerstörungskraft hatte, da er einfach aus Langeweile alles genau untersucht hat und natürlich auch jede Ecke erkunden musste, viel extremer als die beiden zusammen - da ist so manches zu Bruch gegangen. Mit der Zeit hat man es ja auch ganz gut raus, was wo stehen darf ;) - ist eigentlich genau wie mir kleinen Kindern, da hat man schon automatisch einen Blick für, wo was "in die Hose" gehen könnte.

    Also ich sag mal so ... für das was in der Regel dann noch für Kratzbäume und weiteres ausgegeben wird, könnte man locker noch zwei, drei weitere Rassekatzen kaufen ... und bei einer Katze bräuchte man sicher noch mehr Bespaßungs-Equipment. Ich würde dann lieber auf Ausstattung verzichten (bzw. die dann nach und nach anschaffen) und dafür sofort ein zweites Kitten ...

    Ein Sprichwort sagt ja, eine Wohnung ist nie zu klein für 2 Katzen, aber sie ist nie groß genug für eine.


    Wenn ihr erst später einen Kumpel „aufstockt“ kann das wieder andere Probleme bzgl. Vergesellschaftung bringen (muss nicht, aber kann).


    Klar toben zwei Katzen miteinander viel rum, aber sie toben dann wenigstens zusammen und so wie sie es klasse finden und auch zur Entwicklung brauchen und nicht auf euch, die ihr in der Hinsicht kein gleichwertiger Spielpartner sein könnt.


    Auch gerade mit den noch recht jungen Kindern ist es ja wichtig, dass die Katzen ausgeglichen sind und keine Spielaggression entwickeln.


    Ich hatte früher einen Kater („nur“ EKH), der wollte seine Energie verspielen, indem er nackte Füße gejagt hat. Hätte er nen Kumpel gehabt, hätte er mit dem raufen können, aber das war vor gut 20 Jahren und da hieß es leider noch Katzen sind Einzelgänger.


    Ein Kind wäre darauf nicht klargekommen und hätte diesen Spieltrieb auch falsch verstanden und Angst bekommen. Ich will euch da keine Horrorkulisse aufbauen, aber ein evtl. unterforderter Bengalkater, der mit gut 7 kg Kampfgewicht Kinderfüßchen jagt, ist kein großer Spaß ;)

    Hallo!


    Ich würde euch auch dringend empfehlen, sofort 2 zu nehmen - am besten Wurfgeschwister, gleiches Geschlecht. Ich hab 2 absolut pflegeleichte Damen, aber das funktioniert halt meist nur im Doppelpack. Die Zeit und Energie hätten wir einfach nicht für eine Bengal - noch nicht mal unsere 12jährige Tochter ;) ... und ich kann mich nur anschließen ... wenn man sieht, wie süß die kuscheln, sich gegenseitig putzen und auch miteinander raufen, kann man sich nicht mehr vorstellen, dass eine Katze allein wirklich glücklich werden kann. Und dann kann man sie auch guten Gewissens mal allein lassen.

    Hallo Dennis!


    Es kann auch gut sein, dass die kleinere einfach irgendwann als Beute betrachtet wird, wenn sie sich nicht genügend behauptet. Und letztendlich immer drunter zu leiden hat, wenn sich das manifestiert.


    Ich würde die beiden wieder trennen mit Sichtgitter (ich würde eine billige Tür aussägen, so dass nur noch ein Rahmen da ist und innen ein Gitter reintackern, dann ist das nicht immer so ein Gefummel und man kann die Räume wirklich sicher abtrennen - später kann man einfach die normale Tür wieder einhängen). Am Gitter sollten sie sich füttern lassen ohne Stress und sich nicht fixieren, anknurren etc. - du musst sie aus solchen Situationen dann ablenken zB mit Spielsachen oder Leckerli.


    Wenn das dann klappt, kannst du sie zusammen lassen, aber erst mal nur mit "Betreuung" - zB Spiel (am besten spielt eine Katze zuerst jeweils mit einem Menschen, sie sollten sich dabei dann gar nicht mehr groß beachten, dann kann eine Person versuchen, mit beiden gleichzeitig zu spielen usw.)


    Grundsätzlich müssen beide immer "was schönes" erleben, wenn sie zusammen sind und die Situation muss "gut" enden - also nicht solange warten, bis sie sich wieder verhauen oder so. Da sie ja noch klein sind, sollte das recht gut gehen, denn so revierfixiert sind sie ja dann noch nicht.


    Grundsätzlich ist es wichtig, dass in der Wohnung keine Sackgassen sind, wo eine Katze in die Enge getrieben werden könnte - auch keine Klos mit Haube etc. Sowas bietet sich für Katzenmobbing ja immer an - und solche Stellen solltest du eliminieren, dass es dazu gar nicht erst kommt.

    Das tut mir sehr leid! ;(


    Mit deiner langen Bengalenerfahrung wäre es doch vielleicht was, nach "Bengalen in Not" oder generell Abgabetieren zu schauen? Dann gibst du denen die Chance auf ein neues schönes Zuhause und gleichzeitig sind etwas ältere Tiere ja schon aus dem "Gröbsten raus".

    Wir haben ein relativ günstiges von One-fast-Cat ... ist zwar laut, aber dort wo es steht, stört es nicht und da es aus Plastik ist, hat es nicht so eine Schwungmasse, wie die schweren hölzernen und die Katzen können nicht "rausfliegen". Wir haben Sisalmatten reingeklebt, da dieser Schaumstoff immer angefressen und abgerissen wurde. Bei uns ist es sehr beliebt, aber hätten wir es nicht, würde es auch keiner vermissen, schätze ich.

    Ich habe mal gehört, die Krankheit kommt bei beiden Geschlechtern gleich häufig vor, Kater erkranken aber eher so, dass es auffällt und die jungen kräftigen Kater scheinbar „aus dem Nichts“ erwischt.

    Hallo!


    Ich häng mich mal dran ...


    Bei dir könnte ich mir vorstellen, sie werden immer rumquengeln und dorthin wollen. Wenn sie keinen gesicherten "richtigen" Freigang auf der Wiese bekommen können, würde ich auf der einen Terrasse eine Art Katzenvoliere davor bauen und von Anfang an konsequent die beiden dorthin schicken und die andere Terrasse für euch Menschen belassen - und hier dürfen sie zB nur drauf, wenn sie ein Geschirr anhaben oder eben gar nicht ...


    Wir haben das so ähnlich mit verschiedenen Balkonen bzw. einer Dachterrasse, da bin ich auch noch nicht so schlüssig, wie wir's machen sollen, denn die Terrasse kann man nicht ordentlich absichern, da hatte ich schon diverse Planungen am Start ... und nun müssen wir uns dort immer rausschleichen ;)

    Da die Brüstungsmauer gut 60 cm Tiefe hat - also eigentlich in sich eine sehr große Fläche ist, auf der sich die Katzen bewegen können, überlege ich, die Dachterrasse einfach so zu gestalten, dass die Katzen dort einfach mit einer Art Treppe aus Blumenkübeln oder so dort hoch gehen und drauf herum spazieren können, damit sie das Interesse verlieren (und nicht immer neugierig versuchen, dort hochzuspringen, denn manchmal ist die Mauer sehr heiß und dann hab ich Angst, dass sie trotz Geschirr wie ein Flummi dort "abprallen" in die falsche Richtung). Bei unseren Mietern liegen die Katzen immer ganz entspannt da drauf und gucken sich die Gegend an ... aber es sind halt auch keine Bengalen ;) ... aber jetzt, wo Dari und Nala im Spätsommer bald 2 werden, können sie das vlt. auch bzw. sich besser selbst einschätzen?