Beiträge von darinala

Unter dem Motto #wirbleibenzuhause findet seit langer Zeit wieder ein Fotowettbewerb statt. Mitmachen

    Hallo!


    Auf die Abnahme eines so jungen Kitten zu drängen ist ja unfassbar ;( aber da ist man als Käufer ja auch überrumpelt und verunsichert und macht es - das kann ich gut nachvollziehen.


    Ich glaube, auf Dauer wird es schwierig, wenn das Kitten als Einzelkatze ohne gleichartiges Korrektiv gute Manieren lernen soll. Da wird sich bei dieser Rasse einfach zu viel Spielaggression aufbauen, und die muss schließlich irgendwohin. Meine beiden greifen eigentlich nie nach Händen, nur eine von ihnen manchmal während der verrückten 15 Minuten (wenn man es provoziert mit "am Bauch kitzeln" oder so) - dann aber auch nur ganz kurz, als ob ihr dann einfällt, dass das nicht richtig ist - die beiden toben sich dann einfach unter sich aus - wenn man sich einmischen will bei dem Geraufe, gehen sie einfach 3 Meter weiter und legen dann wieder los (und das einige Stunden am Tag). Daran merkt man ganz gut, dass man da als Mensch gar nicht mithalten kann und man eigentlich auch gar nicht interessant ist, weil man viel zu öde spielt ;)


    Wenn du dir noch ein kleines Bengalmädchen anschaffst, ist das wirklich sehr viel weniger Aufwand - insbesondere Erziehungsarbeit und auch Zeiteinsatz - und im Endeffekt sind Mensch und Tier glücklicher, das wirst du nicht bereuen!

    Ich glaub, diese Zusätze sind nicht nötig - würden sie ja vermutlich sowieso nicht mögen - meine rühren auch das Futter nicht an, wenn ich diese Vitaminpaste druntermische (ich dachte, so werde sie los ...) - Malz ist ja eher für die Haarballenproblematik - die haben Bengalen ohnehin kaum, bei den 3 Fusseln pro Woche ...


    Also zur Belohnung mal eben aus der Tube schlickern lassen (was irgendwie sowieso eklig ist ;)), das klappt bei meinen nicht!

    Ich habe für Härtefälle - also Tablettengabe (Wurmkur oder so) Katzen-Thunfisch von Thrive (ist wie der für Menschen, nur ohne Salz), Katzenleberwurst (Trixie) oder zur besonderen Belohnung diese gefriergetrockneten Leckerlies von Thrive oder Wildes Land oder auch diese Trockenfleischstreifen von Trixie, Catz Finefood etc. - das alles mögen meine beiden wirklich extrem gern, dafür tun sie alles!


    Ich hatte am Anfang auch immer ein sehr schlechtes Gewissen, wenn die beiden länger allein waren, aber inzwischen hat sich das gelegt. Schlafen und aus dem Fenster gucken sind dann anscheinend die liebsten Beschäftigungen - ich habe danach nie den Eindruck, dass die beiden nicht ausgelastet wären.

    Hallo!


    Vielleicht hast du Glück hier bei dem Vermittlungsthema - oder auch bei Facebook gibt es solche Gruppen für Vermittlungen in Notsituationen.


    Allerdings glaube ich, dass es mit dem Charakter der Bengalkatze nicht so ganz einfach wird, ein älteres Exemplar zu finden, das nicht (mehr) für Gemeinschaftshaltung geeignet ist, ab und zu allein bleiben kann, dennoch aber verträglich ist mit anderen (zu Besuch).


    Ist es wiederum eine Katze, die verträglich ist mit anderen, so solltest du sie möglichst nie allein halten bzw. lassen, denn Bengalen brauchen intensive Beschäftigung und eigentlich auch einen Katzenpartner. Zu zweit ist das dann was ganz anderes - das schaffen sie dann allein auch ganz gut - und ich denke, da bekommst du aus der Vermittlung auch tolle ältere Pärchen, die sich super verstehen, und deren Halter sich aus diversen Gründen schweren Herzens von ihnen trennen müssen.

    Meine fauchen manchmal so ganz kurz ihr Spielzeug an, wenn also z.B. irgendwie ein Ball oder ein kleines Stofftier an der Angel hängt, aber nur, wenn sie so richtig in Fahrt sind und nicht verstehen, dass es schon wieder entwischen konnte ;) ... aber auch mal ne Heuschrecke oder ne große Spinne ... kurz bevor sie zuschlagen und sie auffressen ...

    Ja genau - ist die Nickhaut - ist dann immer ein bisschen so, wie bei einer Echse :D


    Meine beiden fressen auch alles (außer diese Vitaminpasten von Gimpet und Dreamis, aber das ist auch gut so ;)) ... und Probleme mit der Umstellung oder Verträglichkeit generell hab ich auch noch nie bemerkt.


    Nein, im Ernst - wenn sie viele verschiedene (gute) Futtersorten kennen und fressen, macht das vieles leichter. Das würde ich auf jeden Fall weiter beibehalten und ausbauen.


    Meine beiden werden aus Urlaubsgründen in eine Katzenpension gehen, da ich Bedenken hab, dass denen bei Betreuung zu Hause zu langweilig wird und sie auf komische Gedanken kommen. Diese Pension ist ganz toll - auch wie Urlaub ;) - z.B. mit alten Eichen etc., die in die Außengehege "eingebaut" sind, dort waren auch schon die Vorgänger. Allerdings ist der Nachteil, dass dort Trockenfutter (zwar ein sehr gutes ... aber trotzdem) gefüttert wird - somit gewöhne ich die beiden wohl oder übel dann auch an dieses Futter, so dass es für sie kein allzu schlimmer Schock wird und sie in ein, zwei Wochen nicht vom Fleisch fallen. Insofern ist es zumindest ganz gut, wenn die Katzen wissen, "ok - diese trockenen Dinger kann man auch fressen" ...

    Ach, das tut mir so leid für euch ;(


    Aber vermutlich ist es bei solchen Rassekatzen mit einem ziemlich kleinen Genpool nicht ganz auszuschließen, dass so etwas leider einfach mal vorkommt - so gut man mit der Auswahl der Zuchttiere auch aufpasst - man steckt halt nicht drin oder besser gesagt, es steckt manchmal einfach der Wurm drin! Mehr als bei der Wahl des Züchters und der Kitten bzw. Elterntiere besondere Sorgfalt an den Tag zu legen, kann man einfach nicht tun - und da habt ihr bei dem Züchter meiner Meinung nach wirklich alles richtig gemacht.

    Hallo! Warst du beim TA? Kann ja auch immer mal ne Blasenentzündung oder so was sein. Gerade bei einem geschwächten Immunsystem durch den Eingewöhnungstress. Wenn organisch alles ok ist, dann liegt es bestimmt an (möglicherweise anfänglicher) Revierunsicherheit - diese kann sich ja noch geben, aber ich würde alles gut reinigen, Gerüche auf den Stoffen entfernen und in die Nähe der Stellen dann Klos stellen. Je mehr Klos genutzt werden, desto weniger intensiv der Geruch pro Klo - auch der der anderen Katze. Und es gibt einfach mehr Möglichkeiten, das eigene Revier kenntlich zu machen und sich somit wohl zu fühlen. Das geht auch übrigens gut mit Kratzpappen und Kartons.

    Hallo! Lese das jetzt erst ... wie krass ...


    Dari & Nala kommen auch dort her - aber andere Verpaarung. Ich schätze, genau die vor eurem Wurf. Also geboren Anfang September und im Dezember haben wir sie geholt mit 13 Wochen.


    Die beiden waren vom ersten Tag an topfit und gut drauf. Selbst bei der Eingewöhnung, Futterumstellung etc. kein Durchfall oder sonst was.

    Beim Züchter kam mir alles sehr vernünftig vor, wir waren immer mal wieder da, um die beiden zu besuchen, bevor wir sie holen konnten. Und jetzt im Nachhinein steht man auch in nettem Kontakt, wenn man mal Fragen hat. Wir sind auch bei der selben Tierärztin - am Tag der Kastration bei Dari und Nala war auch zufällig der neueste Wurf zur Untersuchung da ...

    Hallo Mignonne!


    Das mit dem alles Ankauen kenne ich auch noch gut - vor allem Kabel - das war echt stressig am Anfang - inzwischen (mit dem Zahnwechsel) ist das aber total vorbei, nur Styropor oder andere schaumstoffartige Dinge darf man nicht herumliegen lassen (Flipflops, Sportmatte etc.), da fehlen sofort Stücke ... :rolleyes:


    Das mit dem Durchfall kann ich nicht beurteilen, das hatten wir nie, ich würd mal die Züchterin fragen. Sofort TA ist ja auch wieder Stress.

    Puuh, gerade wenn die so ihre 5 Minuten haben, springen die durch die Gegend wie Flummies, und ich schätze in der "Jugend" ist das auch noch eine Ecke übermütiger und unvorsichtiger. Bevor ich das lockere innere Netz befestigt hatte (guter Tipp hier aus dem Forum!), sprang Dari mit 2 Sätzen komplett bis in den "Knick" - also 2,50 m hoch - weil es so lustig begonnen hatte zu regnen. Jetzt macht das keinen Spaß mehr ... am Anfang hat sie sich dann aber in dem lockeren Netz verfangen, da musste auch ein bisschen aufpassen - inzwischen hab ich ein ganz gutes Gefühl, dass man sich ohne Zwischenfälle auch mal abwenden kann. Das ist ja deren "eigener" Balkon - auf die Dachterrasse dürfen sie nur mit Geschirr, angeleint und unter Aufsicht. Also in deinem Fall würde ich nicht darauf vertrauen, dass sie "richtig" fallen und du sie wieder einsammeln kannst. Erstens ist das doch recht hoch und Verletzungen - auch wenn vlt. nicht lebensgefährlich - könnten die Folge sein - oder sie erschrecken sich, springen flummimäßig weiter - und dann in die Tiefe ... Sagtest du nicht, ihr hättet mehrere Balkone - könntest du nicht einen zum Katzenbalkon machen und die anderen sind dann halt verbotene Zone?

    Hallo antoniasophia!


    Über den Freigang gibt es aktuell schon Beiträge mit sehr konträren Meinungen 😉 den hast du bestimmt schon gefunden ...


    Ebenso wurde kürzlich erst über das Futter philosophiert - auch in Verbindung mit den neuesten Ergebnissen der Stiftung Warentest. Ich meine ein gutes Nassfutter und ab und zu ein ordentliches rohes Stück Fleisch sind ok - und auch einfach zu handhaben.

    Meine beiden Bengalmädchen (und insgesamt alle Katzen) machen absichtlich niemals etwas kaputt, so etwas wie an Möbeln kratzen oder so, liegt immer am Mangel an Alternativen. Gegenstände runterschubsen liegt daran, dass man es kann 😉 (und evtl. an Langeweile) etc. Man muss also schon gewillt sein, die Wohnung katzengerecht einzurichten.


    Und nur dann (und bei 2 Katzen, die sich gut verstehen) würde ich sagen, dass die Zeit von 8 Stunden oder so ohne Mensch ok ist.


    Ich habe gerade oft Handwerker in der Wohnung und ab und zu müssen die beiden in einen Raum (wo die Handwerker halt gerade nicht sind) umziehen. Die halten es so toll und lieb 8,9 Stunden darin aus, wenn ich nur den Lieblingskratzbaum reinstelle, ein Klo und Futter ... klar ist danach Action angesagt mit Spielen etc., aber das ist dann auch völlig ok!


    Meine beiden Damen schlafen eigentlich oft, wenn gerade nix los ist. Sie sind neugierig, wenn man was macht (Möbel zusammenbauen, am Notebook tippen etc.), sie spielen gern mit Menschen aber auch mit sich selbst. Aber das (Jagen-)Spielen ist für alle Katzen wichtig, denn es ist ihr natürlicher Instinkt, den du befriedigen musst, da die Natur es ja nicht kann, sonst wird jede Katze irgendwann unzufrieden und verhaltensauffällig. Das ist einfach durch nichts zu ersetzen.


    Fellpflege muss man bei diesen Katzen nicht betreiben, die können das prima selbst. Meine Tochter bürstet sie zwar, aber nur weil kleine Mädels immer Tiere bürsten möchten 😉

    Hallo! Könnte es vielleicht sein, dass das Erbrochenes war? Meine ko... (ganz selten) so klar-gelb-weißliche Flüssigkeit - das kann man nur identifizieren, indem man dran riecht - und manchmal liegt auch ein Grashalm drin, dann ist es logisch, was es ist. Da müssen vermutlich die drei Haare mal raus, die sie pro Woche so verschlucken. Vor dem Brechen wird laut miaut, das könnte ja auch passen ...

    Ich glaube, das sind halt solche Grundsatzansichten, da kann man tatsächlich ewig diskutieren.

    Ich persönlich glaube, es ist zumindest für ein Tier nicht möglich, etwas zu vermissen, dass es nie kennengelernt hat. Es ist ja schon für einen Menschen fraglich. Angenommen, man war niemals am Meer im Urlaub - nun geht es aufgrund irgendeines Ereignisses nie wieder (und das ist im Moment gar nicht mal so realitätsfern) - man kann sich zwar irgendwie versuchen vorzustellen, wie es gewesen wäre, wenn man z.B. Bilder sieht, aber wirklich nachempfinden kann man es nicht. Und diese Möglichkeit, eine Vorstellung von etwas zu haben, ist bei Tieren ja noch nicht einmal gegeben. Klar, wenn sie auch nur einmal kurz erfahren haben, wie es draußen so ist, dann ist das natürlich etwas ganz anderes.


    Wenn angeborene Verhaltensweisen bzw. Instinkte der Katzen nicht ausgelebt werden können, so muss man diese (innerhalb der Wohnung) kompensieren, damit keine Störungen oder Auffälligkeiten entstehen. Ähnlich wie bei Zootieren.


    Ungesicherten Freigang sehe ich sehr kritisch, auch wenn man recht verkehrsberuhigt wohnt. Denn die nicht in unser heimisches Ökosystem gehörende Katze greift in dieses sehr stark ein - durch Jagd auf Singvögel, Eidechsen oder seltene Nager - sie weiß ja nicht, was ein Schädling ist. Der gesicherte Freigang in einem Garten ist natürlich für die Katze prima, allerdings nicht unbedingt für die Vögel.


    Das Gassigehen finde ich eigentlich gut, aber davon abgesehen, dass ich es nicht konsequent regelmäßig leisten könnte, habe ich auch große Angst vor Hundebegegnungen. Gerade gestern noch, als wir (ohne Katzen) in einem ansonsten ziemlich einsamen Waldstück unterwegs waren, kam wie aus dem Nichts eine Art Schäferhund angehetzt und hat meine 12-jährige Tochter angesprungen und fast umgeworfen, dann hat er uns zusammen getrieben wie einen Haufen Schafe - hinterher kam ein verzweifeltes Herrchen. Der hat sich zwar 'zig mal entschuldigt, aber das hätte jetzt auch nicht viel genützt, wenn sein Hund vorher schon ein paar Katzen totgebissen hätte. So schnell hätte man definitiv nicht reagieren können, um die noch irgendwie in Sicherheit zu bringen. Davon abgesehen, dass gerade Setzzeit ist und der Hund sowieso nicht unangeleint hätte herumlaufen dürfen, ist uns sowas in der Art schon des öfteren bei Spaziergängen und zu allen möglichen Jahreszeiten passiert ...

    Hallo Chris!


    Die Konstellation bei euch ist ziemlich gleich zu unserer ... Wir wohnen in der Stadt, unsere Wohnung könnte deiner Beschreibung nach auch eure sein- echt witzig! Unsere Tochter (12) wollte unbedingt ein Haustier, mit dem man auch was anstellen kann ... da wir früher Katzen hatten, war ziemlich schnell klar, dass es wieder Katzen sein sollen - auf die Rasse sind wir eher zufällig (erst mal durch die Optik) gekommen. Der Charakter ist aber einfach toll - und von der Aktivität her würde ich sagen, dass denen auch sehr lebhafte andere Rassen oder Charaktere in nichts nachstehen. Nur die Raufereien sind vlt. etwas wilder ;) Vom Spielen her muss man sich ständig was neues einfallen lassen - die Angel, die heute noch toll war, ist morgen schon öde usw.


    Erst mal wäre wichtig, dass ihr euch klar macht, dass es nicht deine Katzen sind, sondern eure - und da müssen alle Familienmitglieder dahinter stehen - dann klappt es auch, wenn du mal nicht so Lust hast, die Klos sauberzumachen etc. ;) oder falls du mal ausziehst oder keine Zeit zum Spielen hast usw.


    Das Alleinsein ist für so eine Zeitspanne nicht schlimm, wenn du zwei (Geschwister-)Katzen hast, die sich gut verstehen, die bekommen die Zeit gut rum und richten sich dann auch - nach und nach - nach eurem Rhythmus - also wenn nix los ist, wird tendenziell eher geschlafen ... (die Zeiten waren bei uns vor Corona genau wie bei euch auch)


    Das mit dem Rausgehen ist halt Ansichtssache - ich habe damals mit mehreren Züchtern gesprochen und die sagten mir (was meine Meinung darin auch bestätigte), dass es nicht schlimm ist, wenn sie nicht rauskommen, solange sie nichts anderes kennen. Wenn man sich dazu entscheidet, mit ihnen rauszugehen, dann muss man es regelmäßig machen - sonst verstehen sie nicht, warum es mal nicht klappt und das macht unzufrieden. Was man nicht kennt, kann man nicht vermissen ... Alle Züchter mit denen ich gesprochen hatte, machten es übrigens auch so, dass die Kitten nicht rauskamen, damit sie sowas auch gar nicht erst kennen lernten.


    Unsere kommen also nicht raus - wir haben einen unserer Balkone zum Katzenbalkon umgewandelt (jetzt mit doppeltem lockeren Netz ;) - s. entsprechender Thread) - da können sie frische Luft bekommen und horchen und gucken - ansonsten viele Kratzbäume vor Fenstern zum Gucken. Dann haben sie ein eigenes Katzenzimmer - auch für nachts zum Schlafen, das kennen sie auch von Anfang an nicht anders und gehen da auch tagsüber gerne zum Ruhen hin. Sie haben ein Laufrad und - ich hab grob gemessen - fast 30 m Rennstrecke über Wohn-, Esszimmer und Flur, die sie auch gerne ausnutzen. Das dürfte bei eurer Wohnung ja ähnlich sein - auch Treppe rauf und runter jagen ginge bei euch ja wahrscheinlich. Das alles alles lastet unsere beiden zumindest gut aus. Die sind lieb, entspannt und ausgeglichen.

    Der Züchter bei dem wir letztendlich gekauft haben, meinte auch er habe einige "Quatschmacher"- und einige eher "Brave"-Zuchtlinien. Wir haben zwei Mädels der "Braven" - das macht also wohl auch was aus.

    Wir wollten Katzen, da die von der Körpergröße die Wohnung nicht so "ausfüllen" und evtl. auch etwas ruhiger sind und nicht so hoch springen wie Kater. Aber wären beim Züchter als erstes die Kater zu uns gekommen, wäre uns das vermutlich völlig egal gewesen. Aber es kamen tatsächlich zuerst die Katzen - die beiden haben sich auf jeden Fall uns ausgesucht :love:


    Also abschließend gesagt, ich meine, wenn man bereit ist, ein bisschen "umzubauen" und in gute Katzenmöbel und ein Laufrad zu investieren und natürlich in Zeit, dann können Bengalkatzen auch in einer Stadtwohnung glücklich sein. Wir haben uns für Katzen entschieden, da die von der Körpergröße die Wohnung halt nicht so "ausfüllen" und evtl. auch etwas ruhiger sind und nicht so hoch springen wie Kater.

    Meine beiden knurren sich beim gemeinsamen Clickern immer an, wenn es nur für einen ein Leckerchen gibt. Getrennt geht i-wie auch nicht, da sie dann nach der Schwester weinen - also hab ich es erst mal wieder aufgegeben :S


    Nach anfänglichem Umfallen war das ans Geschirr gewöhnen eigentlich ganz leicht - sogar ohne Leckerli. Ich gehe zwar gar nicht mit ihnen raus, aber ich will trotzdem, dass sie es kennen, man weiß ja nie ... nun spielen und schlafen sie damit sogar. Ab und zu gehe ich mit ihnen damit auf eine große Dachterrasse, die man nicht sichern kann.


    Bei der Kastration kürzlich musste Nala kurzfristig einen Body tragen, da sie die Fäden nicht in Ruhe lassen konnte - das war dann auch gar kein Problem, ihr den anzuziehen. Bin mir nicht sicher, wie es ohne das Geschirrtraining ausgesehen hätte ;)