Beiträge von Dari_Nala

    Hallo!


    Von den Bildern her sieht sie schon aus, wie eine "richtige" Bengalkatze - allerdings bedeutet "reinrassig" natürlich genau genommen, dass sich dies über den Stammbaum nachweisen lässt - ohne Stammbaum also per Definition keine Reinrassigkeit.

    Ich kann dieses Buch empfehlen:


    Spielstrategien für Stubentiger: Ausgeglichenheit und Spaß im Katzenalltag : Hauschild, Christine: Amazon.de: Bücher


    da sind viele Tipps drin und da ist auch gut beschrieben, wie Katzen und Kater unterschiedlich spielen möchten.


    Ich mache es grundsätzlich so, dass ich mir vorstelle, ich bin mit meinem "Ding" an der Angel wirklich eine Maus, Vogel etc. und verstecke das so bzw. flitze damit ins nächste Versteck, als ginge es tatsächlich um Leben und Tod - das ist nicht unbedingt körperlich so auspowernd für die Katzen, aber dieses Lauern ist auch wichtig und gehört zum Spielablauf, und irgendwann geht dann auch die wilde Jagd los, wenn sie die Geduld verlieren. Ich trenne sie beim Spielen nicht, da es zusammen gut klappt - ich hab aber auch schon gelesen, man soll Katzen zum Spielen immer trennen.

    Man muss halt sehen was günstiger ist. Eine Katzenversicherung (wären 60 €/Monat für meine Beiden) oder 60€/Monat für den Notfall zur Seite legen. Wenn der Notfall nicht eintritt ist das Geld nicht verloren. Anders bei der Krankenversicherung, da ist es weg.

    Ja, da hast du Recht. Ich habe darüber auch nachgedacht, aber ich wollte es gerne "sicher" haben (da ich auch nicht so der Spartyp bin). Ich hatte mit einer vorigen Katze da auch schlechte Erfahrungen ... alles fing an mit Appetitlosigkeit und häufigem Erbrechen ... dann waren es angeblich nur Würmer ... alles wurde immer schlimmer ... zum Schluss waren wir jeden Tag in der Praxis für Infusionen, da der Flüssigkeitshaushalt irgendwann nicht mehr stimmte ... bis wir sie dann schließlich aus einer aufwändigen OP (die die Ärztin einfach gar nicht eher vorgeschlagen hat, da sehr teuer) nicht mehr haben aufwachen lassen, da dabei herauskam, dass sich die Bauchspeicheldrüse sozusagen schon selbst verdaut hatte. Da hatten wir (auf den heutigen Euro übertragen) ca. 3000,- ausgegeben ... das kann ja schnell gehen ... und da war noch nicht mal ein stationärer Aufenthalt dabei, denn die Katze war nach der OP ja nicht mehr am Leben.


    Diese Behandlung war nur an ihrem Lebensende (war erst 12 - von daher hätte man ja auch noch alles versucht) ... dazu kommen dann noch Behandlungen aus ihrem ganzen Leben vorher. Soweit ich mich erinnere, hatte sie zB. auch Zahnprobleme (FORL nannte man es damals aber noch nicht) und deswegen waren wir einige Male da und es mussten auch Zähne gezogen werden, hier weiß ich aber nicht mehr, was genau es gekostet hat.


    Aber zumindest glaube ich, dass es alles zusammengerechnet aufs gleiche hinausgekommen wäre ... mit oder ohne Versicherung. Nur, dass man vielleicht einfach noch mehr Diagnostik (eher) betrieben hätte, da es einfach aufs Geld überhaupt nicht mehr angekommen wäre - und wer weiß, vlt. hätte man das Ganze dann einfach eher entdeckt und der Katze hätte noch geholfen werden können.


    Naja, was ich damit eigentlich sagen will ;) ich möchte niemals (und wenn auch nur unterbewusst) abwägen oder mit einem TA besprechen müssen, ob sich ein bestimmter Aufwand für ein Tier lohnt oder nicht ... deshalb die teure Versicherung - die gibt es ja auch günstiger - zB nur als OP- und stationär-Tarif etc.

    Ich glaube, es ist einfach auch sehr wichtig, das Immunsystem zu stärken. Am besten in Zeiten, wo es den Katzen ohnehin gut geht. Aber wenn die Parasitenlast durch das Medikament nun erst zumindest einmal reduziert ist, könnte man die Darmflora mit Prä- und Probiotika unterstützen. Der Darm hat ja einen sehr großen Anteil an einem funktionierenden Immunsystem wie bei uns Menschen auch, und wenn man hier sinnvoll unterstützt, kann der Organismus auch schon einiges aus eigener Kraft leisten.


    Ich hab zB das hier - das gebe ich immer mal wieder als Kur Symbiopet Ergänzungsfuttermittel für Kleintiere 100 g - ist zwar momentan nicht lieferbar, aber in der Art gibt es ja einiges ...

    Ich glaube Bengalkatzen lernen gerne das, was sie selber möchten. Sie sind auf jeden Fall sehr intelligent. Simba hat gelernt Türen zu öffnen und dass man sehr gut aus dem Wasserhahn trinken kann. Und Nali hat plötzlich selber angefangen zu apportieren, ganz ohne dass wir versucht haben es ihr beizubringen. Sie bringt ihre Maus, will dass man sie wirft und bringt sie wieder zurück.

    Auf ihre Namen hören sie nicht wirklich, aber auf unsere Stimme. Und Leckerli Dose schütteln klappt super bei Simba ?

    Darf ich mal fragen, in welchem Alter das Apportieren begonnen hat? Vlt. besteht ja noch Hoffnung bei Dari und Nala - sie sind nun 2 Jahre alt ... :S

    ... dann habe ich mir schon gedacht welche Bengalkitten habe ich den zuhause :/

    Worauf sie aber garantiert IMMER hören, ist das Schütteln der Leckerli-Dose :D


    Ich denk mir, was wirklich zählt sind die "ich-mag-dich" Momente - man zwinkert sich gelegentlich zu oder man wird zwischendurch schnell ein bisschen geputzt.


    Ich hätte es sooo gern, dass meine apportieren würden, aber das wird wohl nicht mehr klappen :S Andersherum denken sich Dari und Nala vermutlich täglich "toll, wie schnell das geklappt hat, dass unsere Menschen apportieren gelernt haben" ...

    Giardien sind ja Einzeller im Dünndarm, die zumeist dann Entzündungen und somit auch die Symptome hervorrufen, wenn das Immunsystem schwächelt, also bei Kitten (insbesondere durch Stress beim Umzug), bei Infekten oder Stress bei älteren Katzen. Evtl. ist der Giardienbefall auch schon länger da gewesen (oder nie weg) ... machte halt nur eine zeitlang keine Probleme.


    So oft, wie man es liest, glaub ich inzwischen, dass fast jede Katze Träger ist (und bestimmt auch eine Menge Menschen), und Symptome immer nur dann auftreten, wenn das Immunsystem "einknickt" und sich die Parasiten schlagartig vermehren können. In einer mäßig warmen Wohnung können Giardienzysten viele Monate lang irgendwo kleben und aktiv bleiben. Ich könnte mir auf jeden Fall nicht vorstellen, dass ich wirklich alles so reinigen könnte, dass alle abgetötet werden können ... wenn ich bedenke, wo die Katzen überall herumturnen.


    Wie ist denn jetzt die Verdauung bei deinen Katzen? Wenn Katzen länger nicht fressen, dann kann der Darm zum Stillstand kommen und schafft es manchmal von selbst auch nicht wieder so recht, in Gang zu kommen, was zu Verstopfung bis hin zum Darmverschluss führen kann. Da ist dann auch der Appetit weg ... das ist dann so ein selbsterhaltendes System und bei meinem früheren Kater beispielsweise musste dann ein Einlauf verabreicht werden und dann gab es auch ein bisschen Leinöl ins Futter ... dann hat sich das wieder eingespielt. Erkennen konnte man das damals nur mit einem Röntgenbild.

    Diese Giardienproblematik ist wirklich enorm verbreitet - wir hatten damit zum Glück keine Probleme ... und es ist wohl auch immer dann ein Risiko, wenn die Kitten umziehen. Durch den Stress fährt das Immunsystem runter und dann schlagen die Viecher anscheinend zu.


    Naja ... und Katzen insbesondere Kitten zu erziehen ist vermutlich ohnehin ein schwieriges Unterfangen. Meine Taktik ist es, die "Menschendinge" außer Reichweite zu platzieren bzw. uninteressant zu machen (im Gegensatz zu tollen "Katzendingen") und halt bei der Wahl von neuen Möbeln, Dekosachen etc. direkt drauf zu achten, dass alles "katzenrobust" ist. Bei uns an den Weihnachtsbaum kommen zB keine zerbrechlichen Dinge ... und der Baum an sich interessiert auch nicht besonders, denn er ist pieksig ;)


    Auf Namen hören meine auch nicht - eher auf den Tonfall ... wir nennen sie aber auch nicht konsequent immer gleich - Nala ist zB je nach Laune Nali, Nuli, Nulchen, Nulerich usw.


    Was du allerdings bzgl. Clickern schreibst, kann ich total unterschreiben ... ich werde das auch erst mal wohl wieder aufgeben - bestimmt gibt es aber Katzen, die finden das klasse ...

    Ich habe das Gefühl, dass sie schon verstehen, dass sie zB. ein Target anstupsen müssen für ein Leckerli, aber sie können das nicht umsetzen, wenn ich das Target nicht mehr in der Hand halte (Ziel ist eigentlich, dass sie es irgendwann mal apportieren) ... mal klappt es ein paar Mal nacheinander, dann plötzlich ist wieder alles vergessen und man beginnt von vorne. Bei diesem Schritt hängen wir schon Wochen fest. Außerdem habe ich das Gefühl, sie fühlen sich beim Klickern unwohl, da ich sie dazu trennen muss - denn sonst geht sowieso alles drunter und drüber :D Mit zwei unterschiedlichen Klickertönen bin ich nicht klargekommen, da habe ich mich manchmal vertan.

    Ich denke aber eigentlich schon, dass mit meinem Timing und den Anforderungsschritten alles stimmt, denn ich habs sogar mit Wellensittichen hinbekommen ...


    Ich will meinen beiden Schätzchen auch nicht zu nahe treten, aber ich die hellsten Kerzen auf der Torte sind es meist nicht ... sie kratzen auch mal bei einer angelehnten Tür an der Seite mit den Scharnieren um sie aufzubekommen und wenn das dann logischerweise nicht klappt, dann meint man sie schulterzuckend weggehen zu sehen, nach dem Motto "naja, vielleicht morgen wieder ..."

    Ich hätte auch gern noch weitere Katzen :love: aber neben den Kosten (dass ich zB. auch alle krankenversichern würde) ist mir das Risiko zu hoch, dass die Harmonie gestört wird - mit den beiden läuft es einfach klasse ...

    Wenn du dir sicher bist, dass es drei sein sollen, solltest du das evtl. möglichst alles in "einem Abwasch" erledigen bzw. zumindest solange alle noch im Kittenalter sind ...


    Mal angenommen, deine beiden wären so ein Team wie meine, dann brächtest du dir auf jeden Fall keine Gedanken machen, dass denen was fehlt, wenn man tagsüber nicht da ist - aber man weiß es ja vorher auch nie ...

    Was heißt denn ein paar Mal gebrochen? Da ist ja auch der Flüssigkeitshaushalt schnell gestört. Hört sich dann auch eher nach nem Infekt an, wenn es (gestern) beiden nicht gut ging bzw. geht ...

    Ein, zwei Mal brechen und evtl. mal 2, 3 Stunden "danebenhängen" würde ich noch unter "Unpässlichkeit" verbuchen, aber wenn es länger dauert, würde ich auf jeden Fall auch den TA aufsuchen.

    Kann ja vlt. noch eine kleine Verstimmung gewesen sein ... Dari hatte vor ein paar Tagen plötzlich so unentspannt gehockt (sah halt so ein bisschen nach Unwohlsein aus ...) - beim "Test-"Leckerli, das ich ihr hingehalten habe, hat sie dann weggeguckt ... aber nach ner Stunde war wieder alles ok ... ich könnte mir vorstellen, dass denen - wie uns Menschen ja auch - mal kurzzeitig was "quer" sitzt.

    Viele Tierärzte haben scheinbar Verträge mit der "Medizin"-Linie von Royal Canin laufen ... das andere Nass-Futter, das du gekauft hast, sieht ganz gut aus - Reis/Pute bzw. Huhn ist die klassische Kombi bei Magen-Darm-Problemen - von daher ist es da gut geeignet.


    Der Züchter scheint mir wirklich nicht mehr tauglich - vlt. war es mal ok, aber nun ist es denen anscheinend über den Kopf gewachsen. Du musst halt das Beste aus der Situation machen - sei bzgl. Krankheiten wachsam - das scheint ja nicht unbedingt so, als wären die Elterntiere immer ganz aktuell gecheckt worden, was zB. Herzkrankheiten angeht ... es muss ja nix sein, aber hab das einfach immer ein bisschen im Hinterkopf.


    Im Kitten-Alter sind sie noch nicht ganz so sehr auf "ihre" Katzenmöbel aus - wie zB. Kratzbaum oder die Pappen ... da ist ja einfach alles interessant. Aber auch, wenn du meinst, die Dinge sind nicht spannend, so kommen sie früher oder später schon drauf. Du kannst auch den Geruch übertragen (bei uns stand erst alles an Gedöns im Katzenraum für die ersten Tage - es roch dann schon nach "Eigentum" und dann haben wir es in die Wohnung an einen anderen Platz gestellt - so wussten die Katzen immer sofort "aha, das ist unser Revier und unser Möbelstück".

    Du kannst das Gesicht/Augen der Katzen mit einem trockenen Tuch abwischen und auf die neuen Teile legen. Damit würden die Katzen ja auch ihre Dinge markieren (Köpfchen geben) - und so greifst du dem einfach vor ...


    Spielangeln sind sowieso das beste Spielzeug, da sie das natürliche "Beutemachen" simulieren - insofern ist das wichtig für die Ausgeglichenheit der Katzen und auf diese Art kann man gar nicht genug mit ihnen spielen :)


    Als Kitten kann es schon mal öfter vorkommen, dass sie in ihre Häufchen treten oder irgendwo was kleben haben (besonders wenn es leicht matschig ist). Säubere das dann einfach mit einem nassen Waschlappen an der Stelle oder einem sensitiv Baby-Popo-Tuch - das finden die Katzen schon sch... genug, ein komplettes Bad ist (unfreiwillig) auf jeden Fall nicht gerade ein schönes Erlebnis ;)

    Wobei das nicht heißt, dass sie nicht Wasser unheimlich spannend finden können. Nala geht bei uns gern in die Badewanne, wenn ihr das Wasser so beinhoch steht ... aber komplett schwimmen wollen würde sie niemals ;)

    Wir haben den großen am 1. Tag im Waschbecken gebadet da er doch nach Pisse roch.

    Hmm ... ich will dich nicht beunruhigen, aber ich finde es schon etwas komisch, dass dein Großer so stark nach Urin gerochen hat und er nun auch direkt ordentlich krank ist ... bist du sicher, dass das ein ordentlicher Züchter ist? Auch Kitten sind im Normalfall ordentlich gepflegt ... erstens durch ihre Mutter und zweitens können sie sich auch selbst schon gut putzen. Selbst wenn er sich auf der Fahrt eingepullert haben sollte, dürfte es nicht so schlimm riechen, denn das ist ja dann ganz "frisches Pipi" ... und wird in der Regel auch sofort weggeputzt.

    Klar, das wird schon noch mit der Freundschaft - sie müssen ja erst einmal ankommen.


    Bengalen haben schmusemäßig ihren wirklich eigenen Kopf - im Gegensatz zu meinem früheren Kater (da musste ich nur die Decke aufs Sofa legen, dann kam er zum Kuscheln), kann ich meine beiden mit nichts davon überzeugen, dass jetzt mal Streichelzeit ist ;) ... wenn sie schlafen oder dösen, finden sie es meist ganz toll, wenn man kommt zum Kuscheln - aber dass die selbst mal ankommen, ist äußerst selten. Nur wenn sie in der Pension waren, dann haben sie Nachholbedarf für 2 Tage und dann ist man wieder Luft - so sind sie halt ^^ Gestern ist Nala nach 2 (!) Jahren auf meine Schulter gesprungen, als ich am Rechner saß ... aber ich glaub, sie hat sich vertan ;)


    Mal etwas "flüssig" kacken ist bis zu einem gewissen Grad ganz normal wegen Aufregung etc. ... ist bei uns Menschen ja auch mal so, ohne, dass man gleich krank ist deshalb ... sieh es so, wie es bei dir normal wäre oder eben nicht oder bei Kindern ... bedenke nur, dass ein Katzenkörper recht klein ist und schneller unter zB dem Flüssigkeitsverlust leidet ...


    Wenn das mit dem gemeinsamen Spiel noch nicht so klappt, dann spiel ruhig - wie du es ja auch schon richtig machst - mit beiden getrennt. So kommt dann jeder auf seine Kosten und die beiden sind insgesamt zufriedener, selbstbewusster und können dann wiederum harmonischer miteinander umgehen. Ich hab letztens ein Buch gelesen, da wird sogar empfohlen, IMMER mit Katzen getrennt zu spielen, egal wie gut man meint, dass es zusammen klappt ...


    Ja, Trofu heißt Trockenfutter ;)

    Also ich kann nur von meinen beiden Jungs sprechen. Die beiden trinken immer nachdem sie gefressen haben, egal ob Nass oder Trockenfutter. Und auch beim Toben gibt es regelmässige Trinkpausen.

    Bei uns ist immer etwas Trockenfutter im Fummelturm, Fummelbrett oder in Snackbällen, vor allem wenn ich zur Arbeit gehe. Wenn ich nach Hause komme ist es nie leer. Die fressen ein paar Brocken und dann ist gut. Nassfutter haben sie aber auch ständig zur Verfügung.

    Das ist echt super, wenn du das so deutlich siehst - ich habe meine in zwei Jahren vlt. insgesamt 10 x trinken sehen ... Nala bekommt täglich ca. 8-10 Stückchen Trofu in den Fummelturm ... Dari mag es ja eh nicht, aber Nala freut sich darüber so sehr - das kann ich einfach nicht lassen :) und ich hoffe, in der Menge ist es vertretbar.

    Tierärzte haben leider - was ich zumindest so erfahren habe - keine große Ahnung von Katzenernährung. Oftmals sind ihre Ansichten sogar richtig schädlich!


    Das Futter kannst du - (anders als Toiletten!) - auch ruhig versteckt in die hinterletzte Ecke stellen. Auch immer woanders ... das ist eine Abwechslung für die Katzen und gestaltet die Umgebung reizvoller, was weniger Frustration aus Langeweile bedeutet. (Das Gegenteil wäre eine reizarme Umgebung, wo "immer alles wie gewohnt" ist - und dies ist ein Risikofaktor für Langeweile und im schlimmsten Fall Hospitalismus/Verhaltensstörungen wie man das zB. auch bei Zootieren kennt)


    Katzen sind Häppchenfresser und sollten den ganzen Tag über irgendwo (Nass-)Futter vorfinden (Kitten sollten sowieso IMMER soviel zu fressen bekommen, wie sie wollen) - nur so kann die Entwicklung vernünftig laufen, zudem kommen auch keine Aggressionen untereinander aus Futterneid zustande und es kommt auch nicht zu so einem "Schlingverhalten" - dazu gibt es sogar inzwischen einige wissenschaftliche Studien.


    In der Natur würde die Katze anfangen zu jagen, lange bevor der Hunger kommt ... denn wenn sie erst einmal Hunger hätte, würde es möglicherweise zu lange dauern und die Kräfte könnten nachlassen (da sie ein Einzeljäger ist, ist sie ja komplett auf sich gestellt - anders als Hunde!) ...

    hier mal ne Maus, da ne Heuschrecke etc. ... also immer wieder kleine Häppchen ... sicher ist es nicht tragisch, wenn der Napf mal kurze Zeit leer ist - aber eine Katze ist nicht wie ein Hund gestrickt, der zB. 2x am Tag was bekommt (jagd im Rudel eine große Beute und schlägt sich dann den Magen voll) - das funktioniert mit dem Katzenmangen nicht und es ist unnatürlich, sowas von ihm zu verlangen - das sind tw. veraltete Ansichten (oft leider eben auch von Tierärzten).


    Daher dann auch die Meinung, dass dann ja immer Trofu da sein sollte - aber wie schon beschrieben, ist das keine Option ;)


    Dosen-Nassfutter ist ja eine Konserve, das kann auch lange rumstehen, selbst wenn es etwas trocken an den Rändern (oder sogar komplett) ist, fressen meine Katzen zumindest es noch gern und vertragen es immer gut ... bzgl. des Geruchs ist es natürlich Geschmacksache, aber vlt. kannst du es i-wo hinstellst, wo es nicht so stört, bis wieder Automaten erhältlich sind.


    Auch wenn die beiden sich manchmal ignorieren - es sind ja Kitten - da ist der Spieldrang so groß, dass das schon noch kommt, denke ich ...

    Wir haben beim Mittagessen schon so geredet ob dieser evtl nicht zu früh weg ist von seiner Familie.

    12 Wochen sind eigentlich ausreichend wenn das stimmt ... 14 Wochen wären besser ;) ... aber mit 12 Wochen und einem Kumpel ist das eigentlich kein Problem - was steht denn in den Papieren?