Beiträge von Oskar

    Ich muss mal bisschen grummeln... :/


    Kaum hatte ich mein Katerchen hier gelobt, wie gut er frisst, hat er das eingestellt.
    Seit Anfang der Woche frisst er auffällig weniger, schläft mehr, nimmt kaum noch zu und man hat den Eindruck, dass er momentan nur in die Länge wächst.


    Gestern meinte eine Bekannte, es sei ein Fehler, so viele verschiedene Futtersorten durcheinander zu füttern. Hatte sie am Anfang auch gemacht und ihre Katzen hatten das gleiche Problem. Ein Tierarzt hatte ihr dann davon abgeraten und nachdem sie nur noch eine Sorte Nassfutter fütterte hat sich das Problem innerhalb weniger Tage gegeben.


    Hat von euch jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Wir gehen seit etwa 3 Wochen immer wenn das Wetter passt für ein paar Minuten raus, damit er sich so früh wie möglich dran gewöhnt, an der Leine zu gehen.
    Das geht noch sehr zögerlich, weil wir hier im Raum Frankfurt recht viel Fluglärm haben und das grollende Fauchen der Flugzeuge macht ihm Angst, genau wie Busse, LKW und PKW mit Turbodiesel. Ich habe allerdings eher Angst, dass er sich dabei erkältet, deswegen machen wir immer nur kleine Runden zu Fuß.
    Der Heimweg geht inzwischen sehr gut, die letzten 100 Meter zerrt er an der Leine wie ein Hund.


    Ich lasse ihn aber nicht zu Fuß aus der Wohnung, dazu kommt er in die Umhängetasche, die auf dem Bild zu sehen ist.
    Darin fühlt er sich sehr wohl ... in der Tasche kann man ihn ohne Probleme mit zum Tierarzt nehmen und auch in der Eisdiele benimmt sich ganz mustergültig.

    @Carlo
    Danke, das erklärt es. Dann werde ich noch ein paar Monate warten, bis ich weiter baue.


    Mein Kleiner springt inzwischen etwa einem Meter weit, aber noch nicht so weit hoch.
    Beim Hoch-Springen ist er recht faul, er zieht sich lieber mit den Krallen hoch (außer bei der Leder-Couch, zu der ist er von Anfang an sehr rücksichtsvoll).
    Aber die Küchenstühle würde er locker aus dem Stand schaffen, aber er macht nur einen kleinen Hopser und zieht sich den Rest hoch.


    Der Weitsprung hat mich selbst überrascht, als ich etwa einen Meter weit von der Katzentonne weg stand und er mir an die Brust gesprungen ist. Er ist total gern bei mir auf dem Arm ... und da saß er auf der Tonne, hat mich kurz anvisiert und aus dem Sitzen heraus ist er den Meter zu mir an die Brust gesprungen. Da war er gerade 10 Wochen alt.


    Unter den Umständen denke ich auch, dass wir keine 4 Wochen "Trainingslager" brauchen werden... das ergibt sich beim Spielen von ganz allein.
    Ich möchte nur drauf achten, dass ich ihn nicht zu jung zu "Leichtsinn" provoziere.


    @Murmel
    Die Zwischenbretter kenne ich, damit hab ich die Katzentonne nach oben verlängert, damit er 1,50 Meter "Rennstrecke" nach oben hat und dann über Stufen runter kommt.
    bengalen-forum.de/attachment/255/


    Aber im Flur passt das nicht, weil man sonst die Wohnungstür nicht mehr richtig auf machen kann.


    Ich meine, alternativ kannste ja ihm immer noch die 1 Meter Sisalsäule lassen und das ganze wieder abbauen... bis er groß genug ist

    Das war eh nur zur Probe montiert, weil ich erst einmal abmessen musste, welche Größe der Wandwinkel ganz oben haben muss (die Wohnung ist ein bisschen windschief, da ist nix mit rechten Winkeln und senkrechten Wänden).


    Eigentlich ging es mir nur darum, mal Erfahrungswerte zu hören, in welchem Alter es lohnt, den Weiterbau in Angriff zu nehmen und das hat Carlo dankenswerterweise ganz gut beantwortet. :thumbup:

    Hi Carlo,


    heute ist er exakt 3 Monate alt, die ersten beiden Fotos sind aber schon ein paar Wochen alt.


    Dass sie Knochen und Gelenke in dem Alter noch nicht so richtig belastbar sind habe ich mir schon gedacht, deshalb habe ich auch erst mal nur die eine Säule montiert.


    Große Sprünge( 2-4m) sollten erst nach gut 4-8 Wochen (od. 7-8. Monat) Training erfolgen.

    Die Zeitangaben verstehe ich nicht so recht, könntest du die bitte erklären?



    Ein Zwischenbrett passt da leider nicht hin, denn das müsste ziemlich groß sein, damit er drauf landen kann und dann wäre es im Schwenkbereich der Wohnungstür.


    Für den Garderobenständer müssen wir uns noch was einfallen lassen, damit der nicht umkippen kann... da hat er auch schon in den Jacken gehangen. =O


    Vielleicht mache ich einfach oben auf die Säule nur ein ganz kleines Brettchen und die große Hängematte über den Garderobenständer, das wäre dann auch ein schöner Übergang zur Schuhkommode.


    Ist ja nicht so eilig, kann ich mir noch überlegen, Oskar ist da geduldig ... ;)


    Ich werde berichten.

    Sorry wenn ich zum Thema zurück komme ;)


    Mika hat nur 5 kg und ohne Futter wird ihm kalt.

    Da machst du dir zu viele Gedanken! Wohnungstemperatur ist für die Katze komfortabel genug, wenn ihr kalt wird rollt sie sich zusammen oder sucht sich einen wärmeren Ort. Wenn du deinem Mika entgegen kommen willst, dann richte ihm einen Schlafplatz an der Heizung ein (gibt z.B. Hängematten für Heizkörper-Montage, die werden gern genommen).


    Der Oskar ist eigentlich auch ein totaler Wärme-Schmuser (momentan liegt er bei mir in der Strickjacke am Bauch), aber nachts schläft er ohne jegliche Probleme in der Küche oben auf dem Katzenbaum. Da hat er sich so dran gewöhnt, dass er manchmal abends wenn ich den Fernseher aus mache von allein in die Küche geht und sich da hin legt. Und wenn ich nachts auf Toilette gehe und dabei in die Küche schaue, dann hebt er mal kurz den Kopf und dann schläft er weiter. Gemaunzt hat er nur in der ersten Woche mal kurz, wenn er nachts jemanden gehört hat.

    Der Flur ist klein und voller Türen, die einzige vorhandene Wand ist mit Spiegel und Schuhkommode belegt.
    Die Schuhkommode benutze ich allerdings bisher als Ablage für Zeitungen, Brieftasche etc. ... ich befürchte, ich muss das wohl doch mal alles aufräumen.


    Meine Partnerin lästert schon... Der Oskar sorgt für Ordnung ... indirekt. :whistling:

    ich musste es zum Glück noch nie erleben, dass mich meine Katzen wegen Futter geweckt haben... wenn ich morgens aufstehe, spielen sie bei mir nicht die erste Geige und das wissen sie auch...

    Ich denke mal, das ist der entscheidende Punkt. Für Tiere gibt es so was wie "Gewohnheitsrecht", Randale machen die auch nicht aus Boshaftigkeit, sondern um daran zu erinnern, dass sie gerade vergessen wurden.
    Ob das richtig oder falsch ist, das erkennen sie nur an der Reaktion des Halters... und wer irgend wann doch nachgibt, der trainiert dem Tier "mehr Beharrlichkeit" an.


    Das Blöde ist nur, dass es deutlich schwerer ist, einmal antrainiertes Fehlverhalten wieder weg zu bekommen, als von Anfang an konsequent zu sein. Da reicht ab einem gewissen Niveau auch nicht mehr, das Tier zu ignorieren, denn das signalisiert nur "ich war immer noch nicht deutlich & beharrlich genug...".
    Und negatives Feedback darf bei einer Katze nur sehr wohldosiert und exakt im richtigen Moment erfolgen, sonst versteht sie es überhaupt nicht. D.h. wenn die Katze nachts Lärm macht, dann nützt es nichts, aufzustehen und die Katze anzufauchen, dass sie Lärm gemacht hat, sondern man muss sich quasi in Lauerstellung bringen um sie genau in dem Moment anzufauchen, wo sie wieder Lärm macht.
    Und danach wird die Katze zu ihrem Schlafplatz gebracht und dort nur gestreichelt, wenn sie liegt und liegen bleibt. Es gibt nichts zu Fressen, es wird nicht gespielt und auch sonst kein weiteres positives Feedback gegeben. Alles Andere würde der Katze nur eine "neue Taktik zum Erfolg" antrainieren.
    Das kostet sicherlich sehr viel Geduld und Beharrlichkeit, aber auf Dauer weniger Nerven, als sich weiter auf unbestimmte Zeit den Schlaf rauben zu lassen.

    Moin, ich hätte da gern mal ein Problem (würde Bodo Bach sagen) :blush:


    Weil der Oskar so gern klettert und auch so gern oben sitzt soll er im Flur zwischen zwei Türen oben eine Hängematte bekommen.
    Die erste Ausbaustufe (1 Meter hohe Sisal-Säule) wurde auch spontan dankbar angenommen, da flitzt er hoch und runter wie ein geölter Blitz und sitzt auch gern oben.
    bengalen-forum.de/attachment/245/


    Hat was von "Säule mit lebender Katzen-Statue". :D
    bengalen-forum.de/attachment/246/


    Die zweite Ausbaustufe (noch ein Meter Säule und oben eine Hängematte) habe ich mal zur Probe montiert, da musste ich ihn schon zur Demontage aussperren, weil er da ständig hoch geklettert ist, aber nicht wieder runter kam. Wenn ich die Hängematte weg lasse, dann klettert er rückwärts wieder bis zur Hälfte und springt den Rest, wenn die Hängematte drauf ist, dann richtet er es sich oben gemütlich ein, bis ich die Nerven verliere und ihn runter hebe.
    bengalen-forum.de/attachment/244/


    Das Problem ist, dass ich im Flur keine Stelle frei habe, wo man Zwischenebenen zum runter springen anbringen könnte, d.h. er müsste schon dazu in der Lage sein, aus dieser Höhe runter zu springen.


    Meine Frage wäre: Ab welchem Alter kann man einem Bengalen das zumuten?

    Die Kiste habe ich aus Holzrestern selbst gebaut.
    Auf die Idee kam ich, als er in meinem Büro bei den Leitzordnern im untersten Regal immer systematisch alle Löcher abgecheckt hat, ob da eventuell was drin wohnt.
    Die Ideallösung ist es nicht, weil sich das Holz schlecht reinigen lässt. Aber eine Plastikdose wäre wahrscheinlich zu leicht und würde nur die Neugier provozieren, sie zu öffnen, statt durch's Loch zu angeln.

    Nur mal so als Erfahrungsbericht:


    Oskar ist 13 Wochen alt und frisst knapp 200g Nassfutter am Tag, jeweils in Portionen einer Maus, verteilt auf 5...6 Mahlzeiten am Tag. Mit der Größe von Oskar wachsen auch die "Mäuseportionen" mit. Meist frisst er die Portion auf, manchmal bleibt auch was liegen und wird dann 1...2 Stunden später verputzt. Wir geben verschiedene Nassfutter-Sorten auch von verschiedenen Anbietern immer bunt gemischt, damit er nicht verwöhnt und wählerisch wird.


    Trockenfutter steht "für den kleinen Hunger zwischendurch" immer bereit, allerdings nicht im Napf. Als der Napf noch stand hat er für meinen Geschmack zu viel Trockenfutter gefressen, insbesondere wenn er das angebotene Nassfutter gerade mal nicht unbedingt nach seinem Geschmack war.


    Das Trockenfutter "wohnt nun beim Mäuschen" und muss raus geangelt werden.
    Das wird auch ganz gut angenommen, nur manchmal ist der Spieltrieb größer als der Hunger, da liegt dann noch Trockenfutter vor der Kiste rum. Das wird aber in der Regel später wieder aufgesammelt und verputzt.

    Ich habe schon sehr oft übers Klickern nachgedacht, nur habe ich Bedenken wenn man das anfängt dass er es ständig einfordert und man hat nicht immer Zeit oder Lust zu Klickern und mein Mann hat sofort gesagt, dass er nicht Klickern wird. Ich denke halt immer, was man nicht kennt, das kann man auch nicht vermissen.

    Hallo Silke,


    Ich glaube da hast du vom Clickern einfach eine falsche Vorstellung.
    Sieh es bitte mal so: Der Clicker ist nicht mehr als eine Kommunikations-Hilfe!
    Das Katzenhirn tut sich schwer mit der Erkennung von gesprochenem Lob und auch das Konzept, dass man erst etwas richtig machen muss und dann hinterher dafür eine Belohnung bekommt, dass man es vorher richtig gemacht hat, das wird von den meisten Katzen nicht verstanden. Der Clicker hilft dir, genau dieses Manko zu überbrücken, denn wenn die Katze einmal auf den Clicker konditioniert hat, dann versteht sie dich besser, als ohne.
    Und wenn die Katze mithilfe des Clicker einmal verstanden hat, was man von ihr erwartet, dann ist sie bereit, das Ganze auch ohne Clicker zu tun.
    Welche der Clicker-Übungen du dann mit deiner Katze machst, das bleibt dir überlassen.
    Ich finde es auch albern, der Katze irgendwelche Zirkus-Tricks beizubringen, aber es ist schon eine feine Sache, wenn sie auf Kommando gerannt kommt, wie man es eigentlich nur von Hunden kennt ... und da geht noch deutlich mehr.
    Ich kann euch nur dazu ermuntern, das mal zu probieren.
    Dazu muss dein Mann nicht unbedingt mit machen. Bei manchen Tieren klappt es, dass das Tier beim Partner auf die gleichen Kommandos hört, wie es beim Clickern trainiert wurde, bei anderen klappt es nicht. Aber glaub mir, wenn das Clickertraining bei dir funktioniert und er sieht das, dann wird er automatisch mit machen, weil es einfach ein Spaß für Mensch und Tier ist.


    Viele Grüße und viel Spaß, Oskar

    Ich hatte mal beim Aldi diese kleinen Cachet-Würstchen mit "90% Fleisch" gekauft, da ist meiner total heiß drauf.
    Davon schneide ich mit einem scharfen Messer kleine Scheibchen und die nimmt er sehr dankbar beim Clickertraining.


    Alternativ dazu habe ich "Trixie Premio Leberwurst" probiert, die wird auch super gern genommen.
    Das ist sogar noch bequemer, weil man direkt von der Tube ablecken lassen kann.

    ...
    Meiner Meinung nach ist das Biokats Classic ziemlich gut. Preis Leistung.



    ...

    Ich hatte das Classic und verwende nun BioKats Diamond Care, das ist noch besser.
    Das Granulat ist feiner, dadurch hat man einen geringeren Verbrauch, d.h. die Packung ist zwar 10% teurer, hält aber fast 50% länger. Außerdem ist Aktivkohle drin, das bindet den Geruch noch besser.