Beiträge von Oskar

    Die Übung fängt eigentlich eher an... mit dem "Zwangs-Kuscheln" mit Kommando "liegen bleiben" und der Hand im Nacken.
    Oskar muss sich das sehr regelmäßig gefallen lassen, allein schon aus Prinzip, damit es klappt.
    Und weg darf er erst, wenn er los gelassen hat. Wenn er es vorher versucht, dann wird er mit Kraft gehalten.
    Dauert ein Stück, bis das klappt, ist aber die Mühe wert, denn dann kann man aus der Haltung heraus weiter arbeiten mit dem Anlegen des Geschirrs.


    Und dann ist es erst einmal normal dass die Katze das Geschirr wieder los werden will.
    Muss man einfach mehr Geduld haben, als die Katze. Katzen sind Gewohnheitstiere und geben irgend wann mal auf, wenn sie merken, dass sie sich nicht durchsetzen können.
    Da würde ich aber nicht die Katze nur mit Geschirr und ohne Leine laufen lassen, sondern schon gleich daran gewöhnen, dass es mit dem Geschirr immer auch eine Leine gibt.
    Und dann erstmal einige Zeit ein bisschen in der Wohnung laufen lassen, aber das Gefühl für das Limit der Leine üben.
    Dann als nächstes die Katze mit Geschirr aus der Wohnung ein paar Meter auf die Straße tragen und an der Leine wieder heim laufen lassen. Erst wenn das klappt, dann steigern.
    Und immer wieder zwischendurch die Belohnung nicht vergessen, damit das irgendwie positiv in Erinnerung bleibt.


    Grundsätzlich muss man aber gleich von vorn herein damit rechnen, dass das ein Prozess ist, der unter Umständen mehrere Monate dauert, bis man mit der Katze wirklich mal raus kann... und die Fortschritte sind so langsam, dass man sie selbst nicht mehr merkt ... dafür gibt es immer mal wieder Rückschläge, dass man verzweifeln könnte.


    Oskar geht heute noch nicht zuverlässig an der Leine.
    Meistens klappt es, aber es gibt auch Tage, an denen will er sich lieber auf der Schulter herum tragen lassen.

    Ich denke mal, es ist "unklug" einem tier die schöne Welt zu zeigen (an der Leine) und sie ihm dann nicht zu erlauben sie auf eigene Faust zu erforschen.

    Das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen. Oskar hat recht schnell gelernt, dass er nur mit Leine raus darf.


    Aber lieber eine glückliche Katze mit einem erfüllten Leben

    Ich würde eher sagen: Lieber ein langes und etwas weniger glückliches Leben als ein kurzes Glück bis zum nächsten Raser, der drüber fährt. Wenn ich bedenke, wie viele Katzen hier regelmäßig überfahren werden... das möchte ich mit Oskar nicht erleben!

    ... und auch bei zwei Bengalen hast du keine Garantie, dass die sich untereinander vertragen!
    Und selbst wenn die sich miteinander vertragen könnte es passieren, dass die sich beim Spiel gegenseitig hoch schaukeln und dann voller Übermut auch die anderen Katzen mit angehen.

    Die Frage kann man so pauschal schlecht beantworten.
    Auch die Frage, ob sich die Katzen für die Pflanzen interessieren, ist so einfach nicht zu beantworten.
    Oskar hat z.B. einen totalen Ekel vor Zitrus-Früchten, aber auf dem Zitronengras kaut er total gern rum.
    Und wenn er irgend was gefressen hat, was er nicht verträgt, dann kotzt er es samt Futter wieder raus und frisst von da an genau die Futtersorte nicht mehr, die er zufällig vorher gefressen hat. Ganz toll!!! :S

    So bitter wie es klingt: Es war eben eine Fehlentscheidung!
    Der Bengalkater hat ein Spielverhalten, was für die anderen Katzen völlig inakzeptabel ist.
    Und deren passiv-aggressives Verhalten macht ihm überhaupt nichts aus, im Gegenteil, das ist eher Motivation, noch eins drauf zu setzen.
    Das wird sich auch nicht ändern. Katzen sind nun mal keine Rudeltiere, denen ist der "Familienfrieden" nicht so wichtig.
    Du wirst dich entscheiden müssen...

    Hi,


    als ich Oskar gekauft habe, da hatte ich eine 80qm Wohnung und im Nachhinein würde ich sagen, dass die eigentlich zu klein war.
    Inzwischen haben wir 125 qm mit einem sehr langen Flur, das reicht einigermaßen, dass er auch mal ein bisschen hin und her rennen kann.


    Ich hatte auch vor Anfang nächsten Jahres mehrere Züchter zu besuchen um die Bengalen mal live zu erleben ob sie wirklich NonStop Action brauchen

    Das wird dir nicht viel bringen.
    Natürlich schlafen Bengalen auch ... und wenn die Kätzchen noch ganz klein sind, dann ohnehin.


    Wenn es immer wieder heißt, dass Bengalen recht anspruchsvoll in der Haltung sind, dann hat das Gründe, die einem Katzen-Anfänger nicht gleich in den Sinn kommen.
    Das Problem wird erst offensichtlich, wenn man sie im eigenen Leben in den Alltag integrieren muss.
    Fängt damit an, dass die Katzen ihren eigenen Lebensrhythmus haben und sich da nur eingeschränkt nach dem Besitzer richten.
    Egal wie wichtig das ist, was du gerade zu tun hast, egal wie müde du nach der Arbeit bis, wenn die Katze spielen will, dann ist der das egal.
    Bengalen können dabei sehr aktiv, einfallsreich, laut und aufdringlich werden!


    Ich arbeite überwiegend von zuhause aus, nur deshalb kann ich mir überhaupt einen Bengalen in der Wohnung halten.
    Wenn Oskar tagsüber wach wird, dann ist das für mich (meist) eine willkommene Abwechslung.
    Blöd ist nur, dass er auch vom Klingeln des Telefons wach wird ... und nicht alle Kunden haben Verständnis dafür, wenn man während des Gesprächs mehr oder weniger vergeblich versucht, die Katze zu disziplinieren, die da gerade alles durchprobiert, was sie nicht darf, um Aufmerksamkeit zu bekommen.
    Der angenehme Nebeneffekt: Oskar ist abends etwas ruhiger, sodass man sich auch mal vor den Fernseher setzen kann.


    Wenn ich allerdings mal den ganzen Tag außer Haus war, dann ist abends nicht an fernsehen zu denken. Dann ist er ausgeschlafen und will alles nachholen, was er über den Tag verpasst hat.


    Ich komme damit klar, weiter empfehlen würde ich es nicht.
    Zumal so ein Tier nichts ist, was man einfach ausschalten kann oder nach ein paar Wochen/Monaten/Jahren weiter verkauft, wenn es keinen Spaß mehr macht.

    momentan sieht bei mir auch der 9.9. am besten aus; am 2.9. hab ich nun nicht mehr Zeit... dann halten wir mal den 9.9. fest - der passt mir auch am besten
    wie sieht´s mit den anderen aus? @Oskar

    So weit geht meine Zeitplanung nicht. Momentan sieht der 9.9. noch frei aus.

    Mal ein Update von mir zu diesem Thema:
    Inzwischen klappt das "unterwegs pieseln" recht problemlos.
    Allerdings ist er da ein bisschen eigen:
    - Es muss schon lockerer Boden oder so was ähnliches sein, z.B. Gras mag er nicht.
    - Es muss eine ruhige Stelle sein, wo er sich unbeobachtet fühlt.
    - Es darf keine Ablenkung dazwischen kommen. Schon eine Fliege reicht, dass er wieder vergisst, wie eilig das gerade war.


    Das macht es manchmal ein bisschen zur Geduldsprobe, wenn man merkt, dass er eigentlich eine Stelle sucht, aber immer wieder was dazwischen kommt ... gerade an Autobahn-Raststätten (wo man ja in der Regel auch irgendwann mal weiter will) ...

    Mit Eröffnung der Biergarten-Saison ist auch Oskars Drang nach draußen wieder stärker geworden.


    Er steht inzwischen jeden Abend an der Wohnungstür und schreit lauf "Brau...haus, Brau...haus" ;)
    Da kann ich echt nichts machen, da muss ich mit.


    Manchmal sitzt er auch oben auf dem Schuhschrank (da setze ich ihn immer zum Anlegen des Geschirrs drauf) und wartet, dass es endlich los geht.


    Was mir allerdings aufgefallen ist: Je wärmer es draußen ist, desto mehr neigt er zum trödeln.
    Wenn es kühler ist, dann läuft er irgendwie besser, da will er in Bewegung bleiben, damit er nicht friert.

    Wir waren heute mal wieder bei meinen Eltern. Hund und Katze haben sich spontan wiedererkannt.
    Irgendwann hatte sich Oskar im Hundebett breit gemacht und der Hund versuchte vergeblich, ihn da raus zu drängeln.


    Seht selbst:


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    Tagsüber ist das laufen an der Leine nach wie vor nicht so einfach, insbesondere wenn viel Verkehr ist und viele Leute unterwegs sind.


    Aber abends der Weg in die Kneipe und vor Allem der Weg zurück klappen immer besser.


    Inzwischen hat der "Kneipen-Oskar" sogar sein eigenes Kneipen-Spiel entdeckt. :thumbup:


    Ihr hab sicherlich alle schon mal diese kleinen albernen China-Spardosen gesehen:

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    So eine haben wir vor Monaten mal gekauft, war auch mal kurz lustig, nun steht sie rum.
    Aber Oskar hat sich das abgeschaut. Seitdem kann man keine Münzen mehr auf den Tisch legen.
    Sofort angelt er danach (wie die Katze in der Dose) und wirft es runter.


    Das ist natürlich in der Kneipe am Tresen der totale Gaudi!

    Ist der Zutand wirklich noch normal nach dem Impfen von Bengal Katzen?

    Eigentlich nicht.


    Typisch ist, dass die Katze nach der Impfung bis etwa eine Woche lang leichte Krankheits-Symptome zeigt, aber eigentlich sollte es nicht so schlimm sein.
    Nun weißt du allerdings nicht, welchen Impfstatus das Tier hatte und ob die Katze sich nicht ggf. bereits irgend was aufgesammelt hat.
    Gerade bei einem Freigänger ist das Thema Entwurmung (und Flöhe/Lause etc.) ziemlich heikel, denn die typischen Beutetiere der Katze sind nun mal auch die typischen Überträger von Parasiten aller Art.


    D.h. aber auch, dass man so ein Tier vor der Grundimmunisierung erst einmal sicherheitshalber gründlich entwurmen sollte!
    Wundert mich, dass der Tierarzt nicht darauf aufmerksam gemacht hat.


    Wenn man dann bei so einem ggf. schon vorbelasteten Tier die volle Grundimmunisierung auf einmal machen lässt, dann kann das zu genau den Problemen führen, die du beschreibst. Da kann dann aber auch ein Tierarzt im Nachhinein nicht unbedingt weiter helfen. Da hilft nur gute Pflege und hoffen, dass sich das Immunsystem wieder fängt.

    ... allerdings könnte ich mir da grad bei einem Bengal vorstellen das Sie dann auch Probleme mit Deinem Hund haben werden.

    Würde ich so nicht verallgemeinern. Oskar ist gegenüber Hunden kontaktfreudiger, als gegenüber anderen Katzen.
    Mit dem Hund meiner Eltern hat er sich binnen weniger Stunden angefreundet und auf der Straße geht er auch gern mal auf Hunde zu, wenn die sich nicht allzu sehr aufspielen.



    Ich bin von morgens 9 uhr bis 18 uhr nie zuhause und sonst auch niemand ...

    Darin sehe ich das größere Problem!
    Ein Bengale schläft nicht den ganzen Tag, der hat zwischen drin immer wieder ausgeprägte Wach-Phasen, in denen er Kontakt und Rauferei sucht.


    Unser Oskar hat sich zwar inzwischen daran gewöhnt, dass er gelegentlich mal einen Tag allein zuhause ist, aber da merkt man ihm dann abends sehr deutlich an, dass er den ganzen Tag nicht ausgelastet war ... da ist nix mit gemütlich Fernsehen, da will er abends alles nachholen, was er am Tage verpennt hat.


    Mit der Kombination Hund & Katze habe ich allerdings aus einem anderen Grund schlechte Erfahrungen gemacht.
    Hund neigen dazu, Dinge zu zerlegen, die man aus Dusseligkeit auf dem Fußboden liegen gelassen hat.
    Katzen neigen dazu, Dinge herum zu tragen, die sie irgendwo in der Wohnung finden... die Kombination ist auf Dauer teuflisch.
    War zumindest bei mir so, als ich mal einen Hund und eine Katze hatte. Und das war kein Bengale, die war im Vergleich dazu noch vergleichsweise verträumt.

    Mal eine Aktualisierung von meiner Seite...


    Nachdem Oskar im Herbst angefangen hatte, sich vor dem Anlegen des Geschirrs zu drücken, haben wir ihn über den Winter nur noch sehr selten mal mit raus genommen. Dafür haben wir das Geschirr immer mal wieder raus geholt, wenn wir allein los wollten und Oskar hat schon verdächtig nach der Tür geschielt... dann hat er sich verdrückt und wir konnten in Ruhe gehen.


    Pünktlich zur Wetterbesserung vor 10 Tagen hat sich Oskars Scheu vor dem Geschirr gelegt, also haben wir ihn wieder mit raus genommen.
    Das hat auch gleich wieder ganz gut geklappt. Bei der ersten größeren Runde am vorletzten Wochenende ist er auf Anhieb fast 2 km (mit Unterbrechungen) an der Leine gelaufen und hat sich auch zwischendurch brav in seiner Umhängetasche tragen lassen.


    In den letzten Tagen habe ich ihn auch einige Male wieder mit in die Kneipe genommen.
    Das klappt wie gehabt: Auf dem Hinweg wird getrödelt, in der Kneipe ist er brav und auf dem Heimweg läuft er sehr vorbildlich.


    Nun sind wir zuversichtlich, dass Oskar uns mit Beginn des schöneren Wetters am neuen Wohnort die Herzen der Eingeborenen öffnen wird. :thumbup:

    Oskar darf nachts nicht in's Schlafzimmer, er schläft meist im Flur oder in der Küche und er weckt uns auch nicht.


    Es kommt allerdings gelegentlich vor, dass er morgens schon vor der Schlafzimmertür lauert und darauf wartet, dass man endlich raus kommt.
    An anderen Tagen wiederum liegt er noch faul in seiner Hängematte und steht erst später auf.


    Als wir ihn mit im Urlaub hatten, da war das anders. Wir hatten nur ein Zimmer und das hat Oskar ausgenutzt.
    Da hat er uns jeden Morgen um 06:00 Uhr geweckt und so lange herum gestänkert, bis alle wach waren ... und dann hat er sich wieder hin gelegt.