Beiträge von Oskar

    Oskar mag das rohe Ei nur, wenn das Ei eigentlich für mich bestimmt war und er es unbemerkt runter werfen konnte.

    Dann schleckt er einen Teil davon auf, der Rest ist dann uninteressant.

    Wenn man ihm ein Ei in den Napf macht, dann probiert er mal davon, aber meist lässt er den Großteil davon liegen.

    Ich glaube nicht, dass du dem das abgewöhnen kannst. Das ist eingebauter Jagdinstinkt.
    Die einzige Option wäre ein wehrhafter Hahn, was allerdings für den Kater sehr gefährlich werden kann.

    Miauen Bengalen generell viel (insbesondere Nachts), auch wenn man sich viel mit ihnen beschäftigt und sie glücklich sind?

    Die meisten Bengalen sind ausgesprochene Plappermäuler und ausgesprochen egoistisch!


    Oskar muss uns alles ganz ausführlich erzählen:
    Wenn er auf's Klo muss, wenn er auf dem Klo war, wenn er Hunger hat, wenn der gefressen hat, wenn er spielen will etc.
    Ruhig ist er eigentlich nur, wenn er schläft... und er schläft nicht immer die ganze Nacht durch.


    Und selbst wenn, dann teilt er uns zumindest an den Wochenenden morgens spätestens 06:30 mit, dass es nun an der Zeit wäre, in den normalen Lebensrhythmus zu kommen.



    Oder hält er das gegebenenfalls noch ein paar Wochen durch, ohne einen an der Klatsche zu kriegen?

    Das größere Risiko ist, dass er sich an das Einzel-Leben gewöhnt und dann keine andere Katze im Haus mehr akzeptiert.

    Ist das dann wirklich ein Schnäppchen, oder MUSS etwas faul sein bei dem Preis?

    Bei dem Preis sind es schon mal mit Sicherheit keine Rassekatzen!
    Von solchen "Hobbyzüchtern" hört man gern die Phrase "Rassetier ohne Papiere", aber das schließt sich gegenseitig aus, denn ein Rassetier ist es eben nur dann, wenn die Herkunft und die Gesundheit der Elterntiere zweifelsfrei nachgewiesen ist, also wenn es einen Stammbaum dazu gibt.
    Wenn es keine Papiere gibt, dann gibt es dafür zwei mögliche Gründe:
    1. Mind. eines der beiden Elterntiere ist schon kein Rassetier (also ebenfalls ohne Papiere).
    2. Mind. eines der beiden Elterntiere weißt gesundheitliche Probleme auf, weswegen es nicht mehr zur Zucht zugelassen ist.


    D.h. das Angebot einer "Bengalkatte ohne Papiere" ist schon mal per Definition unseriös, denn entweder kann der Züchter die Rasse nachweisen oder es ist eben doch nur eine Katze, die so aussieht wie ... und damit nur geringfügig mehr wert ist als eine geschenkte Dorfkatze.


    Diese ganze Seriösität hat allerdings relativ wenig damit zu tun, wie engagiert sich ein Züchter um seinen Nachwuchs kümmert.
    Ich habe vor dem Kauf von Oskar ein paar Züchter besucht und die eigentlich seriösen haben mich echt nicht überzeugt, weil ich das Gefühl hatte, dass die Katzen dort schlecht sozialisiert waren und dafür dann zu spät abgegeben wurden. Muss man sich dann nicht wundern, wenn man ein charakterlich schwieriges Tier bekommt.



    Neigen Bengals generell dazu, auszubüchsen ? Oder bleibt er in der Nähe des Menschen bzw kommt er wenn man ihn ruft?

    Das ist von Fall zu Fall verschieden. Oskar hat Momente, in denen er bei mir bleibt und dann alle paar Wochen mal so einen Rappel, dass er kaum zu halten ist. Obwohl er nun 3 Jahre alt ist und seit über 2,5 Jahren schön an der Leine läuft würde ich ihn nach wie vor nicht ohne Leine frei laufen lassen.
    Da nützt auch eine permanente Beaufsichtigung wenig, denn wenn so ein Bengale mal rennt oder springt, dann schaust du nur
    noch dumm hinterher.



    Reicht das aus, um den Klettertrieb zu befridigen? In der Küche zb auf dem Tresen stehen ein paar kleine Blumentöpfe, müssen die weg?

    Blumentöpfe sind bei Oskar grundsätzlich ein Problem, weil er einerseits gern Blätter frisst und dann (samt Futter) wieder auskotzt ... und dann natürlich diese Futtersorte nicht mehr frisst, war ja schließlich zum Kotzen.
    Andererseits schmeißt Oskar gern Sachen runter. Also alles was oben steht und sich irgendwie bewegen lässt.
    Betrifft aber nicht nur Blumentopfe, sondern auch Flaschen und Gläser.


    Mit den Klettergelegenheiten ist das so eine Sache... da kann man eigentlich nie genug haben.
    Oskar ist ein ausgesprochener Liebhaber von Abwechslung und hat ständig neue Lieblingswege und -Plätze oben auf den Schränken.
    Noch wichtiger ist allerdings Platz (d.h. etwa 10 Meter Strecke) zum Laufen und da sehe ich bei 65m² echt ein Problem.
    Wir haben hier einen 8m langen Flur der vorn und hinten in ein Zimmer mündet ... und das nutzt Oskar mehrmals täglich in der vollen Länge und rennt da so schnell durch, dass er es am Ende kaum schafft, rechtzeitig zu bremsen.
    Natürlich gewöhnt sich so eine Katze auch an weniger Platz ... dann geht die Energie eben in was Anderes...

    5 Monate ist ein schwieriges Alter.
    Da ist die Sozialisation im Grunde abgeschlossen und die unbesorgt-verspielte Katzenkind-Phase definitiv um.
    Mit Futter ist bei Oskar nicht viel zu holen, dazu ist er nicht verfressen genug (und ein ähnliches Verhalten habe ich auch bei anderen Katzen bei einem Züchter beobachtet).
    Womit man Bengalen immer gut locken kann, das ist Spielzeug.


    Mein Tipp: Zieh dir strapazierfähige Sachen an, leg dich auf den Fußboden und animiere die Katzen mit einer Katzenangel, auch mal auf dir zu spielen und über dich zu klettern.


    Und noch ein Tipp zum streicheln: Das kurze Bengalen-Fell neigt dazu, sich beim Streicheln elektrostatisch aufzuladen.
    Das bitzelt manchmal ganz leicht in den Fingern und ist für die Katze mit Sicherheit um einiges unangenehmer, d.h. streicheln kann für die Katze echt eine Strafe sein, also genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich erwartet und bezweckt.
    Man kann das nur vermeiden, indem man sich vorher die Hände befeuchtet.

    Bei Oskar hat das keine 2 Stunden gedauert.
    Der hat erstmal eine halbe Stunde Wohnung erkundet, dann hat er sich für eine Stunde unter der Küchenbank in einem alten Blumentopf versteckt und von der stressigen Fahrt ausgeschlafen, und dann kam er zu mir und ist an mir hoch geklettert, hat sich auf meine Schulter gesetzt und geschaut, was ich mache. Von da an war keinerlei Scheu mehr zu erkennen.
    Es ist allerdings im Rahmen des "erwachsen werdens" wieder etwas distanzierter geworden.

    ... ich habe gedacht erst wenn das Tier ausgewachsen ist ...

    Das Problem ist, dass die Kater mit Einsetzen der Geschlechtsreife häufig anfangen, ihr Revier zu markieren (und damit dann auch nach einer Kastration nicht wieder aufhören). Das lässt sich nur verhindern, indem man sie rechtzeitig vor Erreichen der Geschlechtsreife kastriert.
    ... und dafür ist der Abschluss des Zahnwechsels ein gutes Indiz.

    Willkommen im Club!


    Seit ich Oskar habe, habe ich nur noch Urlaub gemacht, wenn ich ihn auch mitnehmen kann.
    Würde ich ihn in eine Katen-Pension geben, dann hätte ich kein gutes Gewissen.
    Glücklicherweise fährt er ganz gut im Auto mit und benimmt sich auch in Hotel-Zimmern nicht schlechter als ein Hund, sodass Reisen mit den Auto und Urlaub in tierfreundlichen Hotels/Pensionen kein Problem sind.

    Sorry dass ich mich jetzt erst melde, die nicht enden wollende Bade-Saison hat dafür gesorgt, dass ich das Internet fast vergessen hatte. :whistling:


    Am 22.9. ist im Brauhaus geschlossene Gesellschaft, am 29./30.9. kann ich nicht und danach hat das Brauhaus 2 Wochen zu.


    D.h. der nächstmögliche Termin wäre dann So. der 23.9 oder dann ab Anfang November wieder.

    Gute Besserung auch von Oskar an @Lakisha


    Das von @Carlo vorgeschlagene Wochenende 25./26.8 könnte bei mir klappen.
    Allerdings ist an dem Wochenende in Frankfurt Museumsuferfest.
    Mir ist's egal, nur so als Hinweis für die Anderen...

    Ich glaube, der September 2017 ist nun verstrichen, mitsamt dem restlichen Jahr und auch noch der ersten Hälfte von 2018.


    Wollen wir uns mal wieder hier in Seligenstadt im Brauhaus treffen?


    Das ist leichter zu organisieren, liegt einigermaßen zentral in Deutschland ... und Oskar kann zu Fuß hin gehen. :D

    Ich finde nicht, dass Bengalen so sehr viel aktiver sind, als aktive Hauskatzen.


    Das ist meiner Erfahrung nach nur die Hälfte der Wahrheit.
    Die meisten Bengalen sind "anders aktiv" als gewöhnliche Hauskatzen.
    Bengalen stänkern ausgesprochen gern und teilweise auch recht rücksichtslos, nehmen die z.T. sogar recht deutlich aggressiven Reaktionen anderer Katzen nicht so ernst, sind selbst auch deutlich weniger nachtragend.
    Das kann bei einer dominanten und selbstbewussten Hauskatze in Verbindung mit einem vergleichsweise braven Bengalen gut gehen, aber wenn der Bengale einer von der dominanten Sorte ist und die Hauskatze sich davon einschüchtern lässt, dann kann das auch sehr schief gehen.


    Das dumme daran: Man weiß es vorher nicht und es passiert auch immer wieder, dass die Probleme erst Monate nach einer vermeintlich friedlichen Eingewöhnung eskalieren.


    Da kann man nur viel Glück, ein wachsames Auge und ein ruhiges Händchen beim Schlichten der Streitereien wünschen, denn so wie es aussieht ist die Entscheidung zur Anschaffung des Bengalen schon gefallen.

    Die meisten Katzen saufen lieber aus Pfützen, als Leitungswasser, weil das Leitungswasser leicht gechlort ist. Das riecht die Katze.
    Deswegen saufen sie auch lieber abgestandenes als frisches Wasser, denn das Chlor verfliegt.


    Hinzu kommt, dass Leitungswasser unter Umständen in sehr geringen Mengen Metall-Ionen (Kupfer, Zinn, Blei, Zink) aus den Leitungen mitgenommen hat. Das beeinflusst unter ungünstigen Umständen auch den Geruch und den Geschmack.


    Der im Wasser enthaltene Kalk (überwiegend Calcium- und Magnesium-Salze) ist hingegen völlig unbedenklich (sowohl für die Katze, als auch für den Mensch).

    Ich würde mit der Anschaffung eines weiteren Bengalen erstmal warten!


    Ich habe in den letzten Jahren einige Bengal-Halter gesprochen, die jeweils "ausrangierte" Bengalen aus Zuchten von seriösen Züchtern hatten und denen wurde die Katze bzw. der Kater ausdrücklich nur für Einzelhaltung verkauft.


    Das was du hier beschreibst sind die typischen Eingewöhnungsprobleme in eine neue Umgebung mit neuen Kontaktpersonen.
    Das sollte sich innerhalb weniger Tage/Wochen legen.


    Wenn du dann ein Kitten dazu kaufst, dann ist das Risiko enorm, dass das entweder gleich Zoff gibt oder wenn das Kitten in die Rüpel-Phase kommt.

    Die Zerstörungswut ist recht typisch, das hat Oskar auch.
    Das lässt sich aber bei Oskar leicht kanalisieren... am schärfsten ist er auf Kartons.
    Also bleiben bei uns leere Kartons stehen und werden dann von Oskar zerlegt.
    Amazon sorgt für Nachschub.