Beiträge von Krapfenlyra

    Danke für eure Erfahrungsberichte! :) FELMO hatten wir auch schon mal (da unser Kater an unserer Hochzeit humpelnd nach Hause kam - da war es dann wirklich praktisch, auch wenn die Tierärztin etwas irritiert war, bei einer Hochzeitsfeier reinzupurzeln :D )
    Für die ersten Untersuchungen und Grundimmunisierung wollten wir einfach, dass unsere Tierärzte (ein Ehepaar) die beiden kennenlernen und sich einen Grundeindruck von beiden machen können. Die Praxis ist mit dem Auto ca. 5 Minuten entfernt, daher ist das zum Glück unaufwendig und die Praxis ist unserer Einschätzung nach wirklich gut und sorgfältig, erklären gut und nehmen sich Zeit, das Tier anzuschauen. Wir können sogar an Wochenenden und Feiertagen in Notfällen auf dem Handy anrufen, das ist auch nicht selbstverständlich.

    Ja das stimmt - bei Smilla stand halt eine Impfung an, die bei Marceline (durch den Altersunterschied) noch nicht fällig war. Würdest du dann beide mitschleppen, auch wenn nur eine muss? Wir wollten Marceline den Stress ersparen. Und würdest du sie dann in Einzelboxen oder gemeinsam in einer Box transportieren?

    Beim Füttern fange ich auch erst an, mich schlauzumachen, daher möchte ich kein Halbwissen absondern ;) (ich schaue nach zuckerfrei und mit Taurin, Getreide wenn dann nur z.B. 4% Reis, wie sternenfahrer schon schrieb).
    Mit dem Trinken habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass man sie ganz gut dazu animieren kann, wenn man ihnen vorgaukelt, dass sie das Wasser hier jetzt NICHT trinken sollen :D :D
    1. Stell dir ein Glas mit Wasser hin und trinke einen Schluck daraus. Ist dann gleich super spannend.

    2. Direkt vom Wasserhahn - ich lasse während des Zähneputzens oder auch mal zwischendurch einen Tröpfelstrahl laufen, wenn die Miezen dabei sind. Sie versuchen immer, hineinzubeißen.
    3. Eine Spielschüssel mit Wasser und allen möglichen Deckeln oder schwimmenden Korken finden sie auch super. Daraus trinken sie auch beim Spielen, aus ihrem Wassernapf NIE.
    4. Kleine Pfütze aus der Gießkanne auf den Boden kippen - hurra!
    5. Trinkbrunnen (?) - keine Erfahrung, aber kann ich mir gut vorstellen

    Ich denke auch, Geduld ist angesagt, aber es einfach laufen lassen kann sich halt auch in eine doofe Richtung entwickeln.
    Spontaner Gedanke: Ich habe neulich erst gelesen, dass es für Kurzhaarkatzen schwierig sein kann, Langhaarkatzen richtig einzuschätzen, da es für sie immer so aussieht, als ob die andere sich aggressiv aufplustert. Vielleicht kannst du deine beiden anderen vor seinen Augen ausgiebig streicheln und mit ihnen kuscheln, damit er sieht, dass sie auch bei friedlichen Tätigkeiten so aussehen :) Ist nur eine Idee, aber schaden kann es bestimmt nicht.

    Der Unterschied in seinem Verhalten zu dir liegt vielleicht ähnlich begraben - vielleicht riechst du an einem Tag mehr nach den beiden als an anderen Tagen? Dann verbindet er dich mehr mit den noch schwer einzuschätzenden "Rivalen". Mit dem "Übertünchen" der Eigengerüche durch Aromaöl habe ich noch keine Erfahrung gemacht (fände ich als Katze vermutlich auch irritierend), aber vielleicht hilft ja der oben genannte Trick schon, dass er ihren Geruch mit Streicheleinheiten verbindet, wenn er euch dabei sieht.
    Das Feliway Friends hilft ja anscheinend auch ganz gut bei manchen Katzen, wäre vielleicht auch eine ergänzende Idee.


    Wir drücken die Daumen und Pfoten!

    Ich mal wieder :) Es hat alles ganz wunderbar geklappt, wir sind soooo froh.
    Nach wenigen Tagen Beschnuppern und gegenseitiger Toleranz ging es ins Spiel über (siehe oben), bald hat auch die eine der anderen mal liebevoll das Öhrchen eingesabbelt und sie haben angefangen im gleichen Raum zu schlafen. Das geht mittlerweile auch aneinandergekuschelt und ausgiebige Putzeinheiten sind auch dabei. Ich habe sie auch schon mal zu zweit auf dem Klo entdeckt :D :D - wenn das keine Liebe ist! Sobald wir die eine mal woanders hin verfrachten müssen (Tierarzt, o.ä.), ist das Geschrei auf beiden Seiten groß. Wo ist meine Schwester??!
    Aktuell liegen sie zu zweit auf meinem Schoß und belagern mich. Die Kleine frisst wie ein Scheunendrescher, als ob sie Smilla einholen möchte. Smilla guckt immer wie eine große, geduldige Schwester, die sich ihren Teil denkt und ist sehr geduldig und langmütig.

    Danke für alle Ratschläge hier <3

    Puh, aufregende Stunden liegen hinter uns! Fräulein Smilla (wohnt seit 5 Wochen bei uns, Alter 4,5 Monate) und Marceline (seit Do. bei uns, Alter 14 Wochen) haben sich am Wochenende kennengelernt. :)

    Vielen lieben Dank für deine Tipps, sternenfahrer! Das setzen wir auch eigentlich alles so um.


    Bisher fahren wir mit diesem Vorgehen ganz gut:
    * Wir sind beim Zusammenführen dabei, aber nicht aufdringlich, unterhalten uns z.B. normal oder machen andere Sachen, zwischendurch wird ein Spielzeug eingebracht
    * wir bespaßen jede einzeln und beide zusammen
    * beide Katzen in ähnlicher Stimmung (z.B. Spielen) zusammenführen, nicht eine müde, die andere aufgedreht
    * Belohnung für Gutes, keine Bestrafung für gemeines Verhalten
    * kein gemeinsamer Zwangsaufenthalt, keine erzwungene Nähe
    * nicht jede Begegnung erst beenden, wenn es eskaliert

    * jede hat ihren Rückzugsort mit Schlafplatz, Futter und eigenem Klo (zu dem die andere nicht darf) und nachts einen eigenen Menschen ;)
    * Rituale, die die große schon kennt, werden soweit es geht, beibehalten
    * die beiden sind kaum alleine, und wenn dann nicht zusammen, sondern jede in ihrem Bereich (wir arbeiten beide fast immer im Homeoffice)


    Meine Schwieger-Mum hält uns glaube ich für etwas bekloppt. Wir haben kaum Türen und daher einige abenteuerliche Konstruktionen aus Pappe, Möbeln und Bildern gebaut :D aber wir denken, dass sich die Mühe nachher für alle Beteiligten lohnt (2- und 4-Beiner). Damit es nicht aktuell nur Einschränkungen für Smilla gibt, sondern auch was Neues, haben wir begonnen, mit ihr mit Geschirr in den Garten zu gehen. Mittlerweile steht sie an der Tür und miaut laut, weil sie rauswill.


    Mal schauen, wie es weitergeht. Bisher zeigen beide (nachdem Fräulein Smilla beim ersten Treffen stante pede wieder umgedreht hat und abgehauen ist) positives Verhalten:

    Blinzeln, Putzen, Wegdrehen, Bauch zeigen, mit anderen Dingen spielen, vorsichtiges Beschnüffeln und Hinlegen im Beisein der anderen. Beim Spielen waren bisher immer nur die Tatzen, nicht die Krallen dabei und gefangen wurde abwechselnd und spielerisch. Aus dem Raum gejagt wurde Marceline bisher nur einmal und kam sofort danach zurück. Trennen mussten wir sie noch nicht. Wir hoffen auf eine baldige gemeinsame Chill-Runde, wenn sie sich müde gejagt haben. ;)


    Sehr gute, ausführliche Tipps mit Begründungen und Erklärung des Katzenverhaltens habe ich auch hier gefunden: https://gluecksnasen-ev.com/20…sellschaftung-von-katzen/

    Vielen lieben Dank für die Rückmeldung - das bestärkt uns in unserem Vorhaben ;)
    Unsere kleine Smilla ist allerdings ein ziemlicher Rabauke, das muss die neue auch abkönnen. Da wird sich ohne Rücksicht auf Verluste kopfüber in Kartons gestürzt, vom Kleiderschrank gehopst oder mit Vollgas die Treppe rauf- und runtergewetzt. Gekloppt wird sich momentan am liebsten mit Hausschuhen und Küchenrollen (hurra, Konfetti :D) ... wir werden versuchen, da beide zu betreuen, damit keiner mehr Haue kriegt als Spaß macht.
    Wir haben auch mit der Menschenmama von unserer Smilla gesprochen, sie hat Zusammenführungen bisher auch immer ohne Gitter (aber natürlich begleitet) gemacht. Ihrer Meinung nach denken die Miezen sonst "Was stimmt nicht mit dem anderen, dass wir nicht zusammen sein dürfen" und lernen den anderen in einer "Straf"-Situation kennen ("Ich darf nicht überall hin / dorthin, wo ich sonst immer sein darf").
    Ich berichte gerne weiter :)

    Hallo liebe Forenmitglieder und Samtpfoten,


    ich bin neu hier, habe schon einige Threads quergelesen und hoffe, es ist in Ordnung, ein ähnliches Thema aufzumachen. Es ist doch jede Situation etwas anders.


    Vor vier Wochen ist das kleine Bengalenmädchen Fräulein Smilla bei uns eingezogen, eine mittlerweile 4 Monate alte, neugierige und mutige kleine Lady. Sie war ab dem ersten Tag super zutraulich, offen und wissbegierig, und wir könnten glücklicher nicht sein.

    Sie war die Nr. 5 in einem Wurf, die anderen wurden als Pärchen vermittelt, aber sie war übrig (können wir nicht verstehen!! :love: ). So von einem Tag auf den anderen ohne Geschwister und Mama fanden wir natürlich hart für sie :( Bisher kommt sie aber super gut damit zurecht, hat nicht gesucht oder geschrien, kuschelt mit uns, futtert normal und nutzt ihr Katzenklo und spielt mit uns oder alleine vor sich hin. Jetzt sind wir aber halt auch nur doofe Menschen und man kann nicht so gut mit uns über den Boden kugeln wie mit einem Fellgeschwister. Lauern, springen, fangen und rennen geht prima, aber sie möchte auch gern rangeln und putzen (und meine Hausschuhe sind nicht so das optimale Ziel).

    Daher überlegen wir, eine/n Katzenfreund/in zu gönnen.

    Da wir aber mit der Zusammenführung von Katzen / Kitten keine Ahnung haben, möchten wir uns vorher gut informieren. Ihr geht es so gut, sie ist ausgeglichen und entspannt, wir möchten das natürlich nicht ruinieren. Auf der anderen Seite haben wir Angst, dass wenn wir zu lange warten, sie einen neuen Gefährten nicht mehr so gut annehmen möchte.


    Bisher war unser Ansatz:

    - 2. Bengale

    - möglichst ähnliches Alter (sie ist 4 Monate)

    - ähnliches Temperament (soweit das bei den Kitten schon erkennbar ist)

    - gleiches Geschlecht (?)
    - möglichst bald, so dass sie sich nicht ans Alleinsein gewöhnt (seit 4 Wochen ist sie bei uns, wir suchen parallel schon)

    - Kastration und Freigang zu ungefähr gleicher Zeit, damit nicht eine Katze schon ein bestehendes Revier draußen hat


    Wir hoffen, dass sie Katzensprache und Revier teilen noch nicht verlernt hat in der kurzen Zeit. Für die Zusammenführung können wir beide viel da sein, auch das mit dem Gitter kriegen wir irgendwie hin und die Tipps mit gemeinsamem Spiel und Füttern, Loben und positiven Erlebnissen leuchten auch absolut ein.


    Wir würden uns einfach freuen, wenn jemand Erfahrungswerte hat, uns zu- oder abrät oder andere Ideen hat. Auch Erfahrungen hinsichtlich der Dauer wären toll - was ist "normal", ab wann muss man sich Sorgen machen? Dass das auch bei jedem Tier anders ist, ist uns bewusst :)


    Herzlichen Dank und liebe Grüße,

    K., SeBa & Fräulein Smilla