Von Bengalin adoptiert

  • Hallo


    Meine Nachbarin hat den Balkon neben mir. Die Balkone sind durch eine Holzwand getrennt.
    Irgendwann kamen ihre beiden Bengalen über die Holzwand zu mir und spielten und schmusten mit mir.
    Das Herunterhüpfen von der Holzwand war sehr abenteuerlich und eine hat sich mal an der Pfote wehgetan, da stellte ich eine Katzenleiter auf, seither konnten sie ganz einfach kommen und gehen. Weil sie immer auf den Balkon kackten stellte ich zwei Katzenklos auf und sie gingen von da an immer brav dort hinein.


    Irgendwann wurden sie Freigänger.
    Da habe ich regelmäßig Besuche bekommen. Sie sind dann auch immer irgendwann gegangen. Nur den Kater musste ich spätabends immer auf die Katzenleiter setzen, damit er wieder heimging.
    Der süße und allerliebste Kater ist einmal lange abgehauen und hielt sich irgendwo in der Nachbarschaft auf. Er war wohl herzkrank, ist zwar wieder nach Hause gekommen, hatte dann aber gleich einen Autounfall ( ist angefahren worden ) und ist schließlich leider gestorben.


    Als die Nachbarin über drei Wochen im Urlaub war und nur ihre Mutter zweimal täglich kam um den Hund und die Katze zu füttern, kam die Katze immer öfter und länger zu mir.
    Das ist jetzt derart ausgeartet, daß sie mich schon laut miauend am Gartentor abholt, wenn ich von der Arbeit komme. Sie bleibt dann bei mir, lässt sich immer mal wieder rauslassen und wieder reinlassen, schläft die ganze Nacht bei mir und ich muß sie bevor ich zur Arbeit gehe, immer unter Protest raustragen.


    Ich kann sie einfach nicht draussen sitzen lassen in der Kälte und wenn sie herein möchte.
    Die Nachbarin, haben keinen Kontakt, aber auch keinen Streit, weiß sicherlich, daß die Katze bei mir ist, hat mich aber nie darauf angesprochen.
    Sie muß sie aber bereits mehrmals gesehen haben, weil die Katze sehr gerne am Fenster sitzt und rausschaut. Die Nachbarin ist schon oft daran vorbei gelaufen, wenn sie mit ihrem Hund Gassi geht.


    Weil wir an Weihnachten drei Tage in Urlaub gehen, möchte ich sie nächste Woche mal ansprechen, damit sie weiß, daß sie ihre Katze nachts hereinholen muß.
    Ich kann nicht verstehen, daß sie die Katze nicht ruft oder holt.
    Wenn sich die Katze abends spätestens 22.30 Uhr nicht bei mir am Fenster meldet, muß ich nur vor die Haustür gehen und kurz Tsts machen, dann kommt sie schon angerannt.
    Ich nehme an, daß die Nachbarin sie nicht gesucht hat, wenn sie nicht heimgekommen ist.


    Nun ist mir einerseits nicht wohl bei dem Gedanken der Nachbarin die Katze wegzunehmen, andererseits weiß ich nicht wann die Nachbarin mal kommt und mich schimpft und ich die Katze nicht mehr hereinlassen darf.
    Deshalb habe ich mich jetzt bei Bengalzüchtern umgesehen und würde mir gerne selber zwei Bengalen holen.
    Die müssen nicht schön sein, mir gefällt der Charakter dieser Katzenrasse unheimlich gut.
    Allerdings möchte ich die Katzen dann unter keinen Umständen als Freigänger halten.
    Aber was mache ich dann mit meiner Nachbarskatze. Ich liebe das Viechle sehr und mein Mann auch. Ich würde sie auch weiterhin hereinlassen wollen, wenn sie möchte.
    Aber ist sie dann vielleicht eifersüchtig oder leiden dann meine, weil die Nachbarskatze raus darf und sie nicht?
    Oder soll ich die Nachbarskatze weiter beherbergen und schauen wie lange es noch gut geht?


    Herzliche Grüße
    Hysterie

  • Hallo


    Ich bekomme Nachbars-Katze, Juhuuu.
    Das Bengalen-Mädchen hat mich eh schon adpotiert. Jetzt lässt sich die Nachbarin scheiden....kurz und gut, sie ist froh, wenn ich die Katze nehme.
    Jetzt ist die Kleine aber Freigängerin und drängt mehrmals täglich hinaus.
    Wir arbeiten aber ganztags und ich dachte, die Lösung ist eine Katzenklappe.
    Habe auch schon beim Fensterbauer angerufen ( vor zwei Jahren neue Fenster eingebaut ). Der meint eine Klappe an der Haustür sei nicht so einfach, ein Mauerdurchbruch sei besser.
    Ich benötige einen Rat aus Erfahrung, bitte.
    Vielen Dank und herzliche Grüße

  • Das wäre jetzt nicht unbedingt ein extra Thema wert gewesen, zumal in dem anderen Thema die Frage nach dem Umgang mit Nachbars Katze noch irgendwie offen erscheint. :rolleyes:


    Ich würde mit der Katzenklappe erstmal ein bisschen warten, denn so wie es klang war es doch wohl so, dass die Katze bisher auch ohne Klappe ganz gut zurecht gekommen ist.


    Dass ein Mauerdurchbruch einfacher sein soll, als eine Klappe in der Tür, scheint mir auch nicht so recht plausibel. Das klingt eher, als wolle der Fensterbauer das Problem einem Maurer zuschieben (das ist für den Fensterbauer tatsächlich einfacher, als es selbst zu lösen).

    Wenn du nicht mehr das faulste Wesen im Haus sein möchtest, schaff dir eine Katze an!

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Hysterie,


    wir würden uns sehr freuen wenn Du dich bei uns im Forum anmelden würdest da du jetzt glückliche Besitzerin von 2 Bengalen bist.
    Habe das Thema verschoben, also nicht wundern.


    Ich habe leider keine Erfahrung mit Katzenklappen aber Mauerwerk klingt auch für mich einleuchtend. Wünsche dir viel Spaß mit den beiden.
    Vielleicht bereicherst du uns bald mit ein paar Bildern und den Namen :D:D:D .


    Lieben Gruß Aneta

  • Hallo Oskar


    Ich muß die Katze immer morgens rausschmeißen, wenn ich zur Arbeit muß.
    Ich nehme an, daß sie dann nach Hause geht.
    Wenn die Nachbarin weggezogen ist und ich die neue Katzenmama bin, müsste sie ja dann die ganze Zeit draussen bleiben.
    Speziell im Winter kann ich mir das nicht vorstellen.


    Außerdem habe ich sowieso schon immer Angst um die Kleine, seit sie Freigang hat, weil sie so zutraulich zu Fremden ist.
    Sie hat übrigens mit den ganzen anderen Nachbarskatzen Streit und ist bereits häufiger schnell in die von mir schnell geöffnete Tür geflüchtet.
    Ich hätte irgendwie keine Ruhe bei der Arbeit, wenn ich dran denke, daß sie die ganze Zeit draussen ist.


    Herzliche Grüße

    • Offizieller Beitrag

    Ach ja entschuldige der Kater ist ja gestorben. ;(


    Also ich denke nicht das du aus der kleinen Namenlosen :D keine Wohnungskatze machen kannst...wir dürfen aber auch nicht vergessen das es eben eine Katze ist und draußen für die einfach Abenteuer bedeutet.
    Eine Katzenklappe muss definitiv her für die kleine.
    Es kann Ihr ja jetzt doch nur noch besser gehen als bei der Vorbesitzerin. :thumbup:


    Gruß Aneta

  • Hallo Aneta


    Meine Süße heißt Elli.


    Ich habe jetzt mal ein Häuschen für sie bestellt.


    Das kommt in die Garage, das Tor lasse ich einen Spalt offen.


    Vielleicht geht das.


    Wir haben ein freistehendes Haus und einen breiten überdachten Flur am Haus entlang.


    Da könnte ich das Häuschen auch aufstellen, wäre sehr geschützt.


    Aber auch mein Nachbarshund, anderer Nachbar andere Seite, kommt mich regelmäßig besuchen und kann auch in diesen Flur.


    Die Elli und die Ayla sind sich aber spinnefeind, deshalb die Garagenlösung.


    Mal sehen.


    Herzliche Grüße


    Hysterie

  • Nichts für ungut aber ich würde egal weshalb auch immer niemals die Nachbarskatze abwerben sondern erstmal mit dem Nachbarn sprechen... :S das was Ihr macht geht für mich definitiv einen Schritt zu weit. Sorry aber meine Meinung...


    Ps: wenn die Nachbarn kein Interesse an Tieren hätte, dann würden die mit dem Hund auch nicht gehen... :huh:
    Hat die Nachbarin persönlich gesagt, dass ihr an der Katze nichts mehr liegt bzw. Du die haben kannst?

  • Hallo Katermautz


    Ich habe die Katze nicht abgeworben, sondern sie ist ständig um mich herumgeschnurrt und zu mir gekommen.


    Erst als es draussen nachts sehr kalt wurde und die Katze vor meinem Fenster laut miaute und nicht bei ihren Menschen, habe ich sie auch nachts hereingelassen.


    Ich habe auch oft abends lange gelauscht ob die Nachbarin ihre Katze sucht oder ruft, aber nichts.


    Und vor drei Tagen ist die Nachbarin selbst auf meinen Mann zugekommen, hat ihm von ihrer bevorstehenden Scheidung erzählt, ihrem Umzug und daß sie die Katze weggeben müsse.
    Sie hat wohl auch selber gefragt, ob wir sie nehmen könnten, weil sie denke sie wäre bei uns gut aufgehoben.
    Mein Ehegespons hat ihr daraufhin wohl gesagt, daß sie seit einiger Zeit sowieso ständig bei uns ist, wenn wir zu Hause sind und auch nachts bei uns schläft und daß wir sie gerne nehmen.
    Die Nachbarin sagte wohl darauf, daß die Katze sicherlich schon lange die Spannungen zu Hause mitbekommen habe.
    Ich war leider nicht dabei bei dem Gespräch, aber so wie es mir mein Mann erzählte, hatte die Nachbarin von selbst von der Scheidung erzählt und gefragt, ob wir sie nehmen könnten.


    Wenn es meine Katze gewesen wäre, hätte ich mich schon lange gekümmert, wenn ich gemerkt hätte, daß sie nur noch zur Nachbarin geht und nicht mehr, oder nicht mehr so oft, nach Hause kommt.


    Meiner Nachbarin möchte ich auf keinen Fall mangelndes Interesse an ihrem Tier unterstellen, aber sie hat wohl in letzter Zeit viel um die Ohren gehabt und es fehlte dem Tier evtl. die Aufmerksamkeit..


    Herzliche Grüße

  • Herzlichen Glückwunsch zum neuen, tierischen Familienmitglied @Hysterie! :1f408: :)


    Zwei Verständnisfragen habe ich noch zu:


    Ich habe jetzt mal ein Häuschen für sie bestellt.
    Das kommt in die Garage, das Tor lasse ich einen Spalt offen.
    ....
    Die Elli und die Ayla sind sich aber spinnefeind, deshalb die Garagenlösung


    • Möchtest du künftig Elli ausschließlich in der Garage und draußen halten?
    • Wie hast du die Elli und Ayla miteinander bekannt gemacht?

    Katzen finden es i. d. R. ätzend, wenn eine neue in ihr Revier eindringt. Anfänglich nehmen sie das sehr selten gelassen hin und man muss sehr behutsam bei der Vergesellschaftung vorgehen. Daher meine letzte Frage.

  • Hallo Gina


    Um Gottes Willen!!
    Ich sperre meine Elli doch nicht in die Garage.
    Ich will ihr dort nur eine trockene Unterkunft schaffen, wohin sie sich tagsüber zurückziehen kann, wenn sie draussen ist und wir nicht daheim sind um sie hereinlassen zu können, wenn sie möchte.
    Die Garage geht zur Strasse raus, dort kann der Hund nicht hin.
    Der eigentlich bessere Ort, der Gang an der Hausseite entlang, ist hundigefährlich.


    Die Elli spaziert ja bereits einige Jahre durch meinen Garten und die Außenanlagen.
    Die Ayla auch. Die kommt mich manchmal besuchen, steht im Garten vor meiner Terrassentür und bellt oft so lange, bis ich aufmache.
    Dann kriegt sie ihre Streichel- und Schmuseeinheiten und verzieht sich wieder nach Hause.


    Die Elli macht es ja so ähnlich, bis auf den Unterschied, daß sie eines Tages nicht mehr nach Hause gehen wollte.


    Von Anfang an entdeckt, die sonst kreuzfaule Ayla, ihren Jagdtrieb, wenn sie die Elli sieht.
    Ich weiß nicht einmal, wer zuerst da war, die Elli oder die Ayla.


    Ich habe mir schon überlegt, ob ich die Elli nicht einfach mal auf den Arm nehmen und sie dem Hund zeigen soll.
    Aber erstens kann es die Elli nicht leiden hochgenommen zu werden. Sie kratzt und beißt zwar nicht aber sie windet sich wie ein Aal.
    Ich befürchte, wenn sie den Hund aus der Nähe sieht wird sie panisch, das will ich ihr nicht antun.


    ich passe zur Zeit halt immer auf, daß sich die Zwei im Haus nicht begegnen.


    Meine Elli kann zum Beispiel stundenlang vor dem Fenster zum Garten auf der Fensterbank sitzen und sich genüsslich schlecken, während der Hund draussen bedeppert guckt.


    Herzliche Grüße

  • Liebe @Hysterie,


    sry, dass ich so doof nachfragte, ich war mir einfach unsicher.


    Wie man am Besten einen erwachsenen Hund an eine erwachsene, nicht mit Hunden aufgewachsene Katze gewöhnt, kann ich dir leider nicht beantworten. Wir hatten bisher entweder die Kombi junger Hund & erwachsene Katze oder hundegewöhnte Katze & erwachsener Hund. Bei denen lief es recht relaxt ab. Wir stellten einfach sicher, dass jedes Tier seine persönlichen Rückzugsorte hatte, an denen das andere nicht hin kam.


    Auf den Arm nehmen und vorstellen würde ich keinesfalls machen. Die Katze könnte sich dadurch überumpelt fühlen, sich wahnsinnig erschrecken und bei ihrer Flucht dich sehr verletzen.


    Ist der Hund verfressen? Falls ja, so würde ich es eher mit Marker-Training (z. B. clickern) versuchen. Wenn die Tiere an den Clicker gut gewöhnt sind würde ich jede Situation clicken, in der sich Hund und Katze sehen - aber weder jagen noch anfauchen noch irgendein anderes, unerwünschtes Verhalten zeigen.


    Liebe Grüße,
    Gina

  • Hallo liebe Gina


    Die Elli hatte in ihrem bisherigen Zuhause auch einen Hund. Ich habe sie auch schon oft zusammen schmusen gesehen.


    Aber wenn sich die Elli in den Garten wagt und der Hund vom anderen Nachbar ist auch dort, dann rennt sie weg und er macht sofort Jagd auf sie.


    Ich habe aber auch schon mal den Hund mit einer anderen Nachbarskatze gesehen.


    Die ist nicht abgehauen, sondern stoisch stehen geblieben, als der Hund angerast kam und wurde dafür von ihm herzlich abgeschleckt.


    Der Hund ist sehr verfressen. Er ist ein Labrador und hat immer Hunger. Ich darf ihm aber keine Leckerlis füttern, weil mich die Nachbarin sonst wahrscheinlich ermeuchelt, weil er viel zu dick ist.



    Als ich erfahren habe, daß ich Katzenmama geworden bin, habe ich gleich eine riesige Bestellung bei einem Internet-Zoohandel aufgegeben.


    Futternäpfe, zwei Klo`s, Kratzbaum, Kissen, Bettchen, Häuschen, Decken, Spielzeug, Futter und Leckerlis.


    Die Elli musste bei mir ja immer nach draussen, wenn sie mal müssen musste.


    Also ich habe sie eben immer herausgelassen, sobald sie wollte.


    Eigentlich möchte ich aber ja, daß sie in der Wohnung bleibt. Sie geht aber nicht auf ihr Klo, sondern will immer noch nach draussen.


    Jetzt, wo es kälter draussen ist, kommt sie schnell wieder, aber im Sommer ist sie sicherlich wieder länger unterwegs.


    Nun frage ich mich, wie ich sie auf`s Klo kriegen könnte. Ich habe es ihr schon mehrmals gezeigt. Sie stieg auch mal ein, aber nur um den Klorand als Sprungbett für das Schränkchen daneben zu benutzen.


    Sie weiß aber wie die saubere Katze ein Klo benutzt, denn sie ist ja früher auch sofort und immer auf die Katzenklos oben auf dem Balkon gegangen, als sie mich früher da besucht hat und noch keinen Freigang hatte.



    Wir bekommen nach Weihnachten noch ein Kätzchen. Ein Bengalen-Mix mit 15 Wochen. Eigentlich reicht mir die Elli, aber ich erhoffe mir dadurch unter anderem, daß meine Elli dann vielleicht etwas lieber zu Hause bleibt, auch wenn wir arbeiten sind.


    Ich freue mich schon.


    Herzliche Grüße

  • Nun frage ich mich, wie ich sie auf`s Klo kriegen könnte.

    Frag mal die Vorbesitzerin, ob sie das alte Katzenklo noch hat - am besten so wie es ist ohne dass es geputzt oder entleert wurde.
    Ebenso wäre es nützlich, das gleiche Katzenstreu zu verwenden, wie die Vorbesitzerin.
    Die Katze erkennt das Katzenklo nicht anhand der Konstruktion, sondern am Geruch!

    Wenn du nicht mehr das faulste Wesen im Haus sein möchtest, schaff dir eine Katze an!

  • Hallo Oskar, hallo an alle


    Gestern habe ich bei der Nachbarin geläutet und sie kam dann zu mir um über die Katzenübergabe zu sprechen.
    Sie hat spannenderweise erzählt, daß die Katze genau an dem Tag, an dem sie ihrem Mann gesagt hat, daß sie sich trennt, weggeblieben ist.
    Sie hat dann schon gesehen, daß sie bei uns ist, das sei ihr aber sehr recht gewesen.
    Sie hat erzählt, daß ihr Mann schwerer Alkoholiker sei, das gab mir zu denken.
    Die Elli schnurrte nämlich vor ein paar Jahren nicht nur um meine, sondern auch um die Beine meines Mannes herum.
    Urplötzlich hat sie aber panische Angst vor meinem Mann bekommen, obwohl überhaupt nichts vorgefallen ist.
    Wenn sie zum Beispiel gerade reinkommen wollte und im Hintergrund meinen Mann sah, sprang sie wie eine Irre davon ( obwohl er gar nicht so hässlich ist ).
    Zur Zeit ist es so, daß sie keine Panik mehr vor ihm bekommt.
    Sie lässt sich von ihm füttern und kommt rein wenn er die Tür aufmacht.
    Sie duckt sich jedoch ein bischen, wenn er sie streichelt.
    Letztens ist sie abends aus Versehen auf seinen Bauch auf dem Sofa gesprungen statt auf meinen und als sie gesehen hat, daß es sein Bauch ist, ist sie gleich wieder heruntergesprungen, obwohl er sich so gefreut hat.
    Ich denke, daß evtl. etwas mit dem Alki-Mann der Nachbarin vorgefallen ist.


    Wir haben gestern erfahren, daß die Elli "ungefähr drei Jahre alt" sein müsste. Es müssten noch Unterlagen da sein, sie habe sie von einem Züchter.
    Geimpft wurde sie lediglich einmal schon vom Züchter! Dann nicht mehr! Ob sie gechipt sei wisse sie nicht. Sie halte nichts von der ganzen Impferei?
    Ich habe ihr gesagt, daß ich den Impfpass so schnell wie möglich möchte, weil ich sie dann auf jeden Fall impfen und entwurmen lassen will.


    Zum Thema Zweitkatze sagte mir die Nachbarin, daß die Elli eine verwöhnte kleine Diva und Prinzessin sei und daß sie denke, sie benötige keine Katzengesellschaft, so gut wie es ihr nun gehe.
    Sie denke, daß es die Elli lieber ruhig möchte.


    Nun bin ich sehr unschlüssig. Mein Mann und ich haben etwas Angst, daß die Elli sich mit den anderen Katze nicht verträgt.
    Ich möchte aber nicht, daß sie sich einsam fühlt oder gestört ist ohne Gesellschaft.


    Ich habe mir am Wochenende eine Züchterin angesehen. Die plant "reife" Kitten im Sommer nächsten Jahres.
    Sie meint, wenn die Elli erst ( wie ich zunächst dachte ) 5 Jahre alt ist, wird sie sich sicherlich mit einer kleinen Katze verstehen.
    Es sei aber besser, wenn sie so schnell wie möglich Gesellschaft bekäme, dann habe sie ihr neues Revier noch nicht so deutlich als ihr Revier angenommen und wird es nicht verteidigen müssen.


    Ich habe mit einer Frau gesprochen, die Begalen-Mix-Kitten hat, 15 Wochen alt.
    Da könnte ich mir gleich nach Weihnachten eines holen für 150 €.
    Ich hoffe, daß die seriös ist. Sie hat nämlich gesagt, daß, wenn ich eines haben möchte, ich es sofort mitnehmen soll.
    Ein unschlüssiges Geplänkel macht sie nicht mit. Wenn jemand ein Kitten gefällt soll er es mitnehmen, sonst bekommt es der Nächste.


    Wie hört sich das an? Soll ich das wagen? Soll ich noch warten? Soll ich gar kein anderes Kätzchen holen?


    Meine Elli ist heute den ersten Tag alleine zu Hause. Bin gespannt wie die Bude abends aussieht. habe extra alle Blumen entsorgt, Kindersicherungen in die Steckdose gezwiebelt und Medikamente weggeräumt.


    Gute Idee, übrigens mit dem alten Katzenklo.
    Als sie damals die Katzentoiletten auf dem Balkon bekommen hat, hat sie sie sofort eingeweiht.
    Die zwei Klos stehen noch oben herum, die kann ich doch noch hereinnehmen ( Ich wollte halt alles neu für die Elli ).


    Herzliche Grüße

  • Schön, dass du noch ein bisschen zu Ellis Vorgeschichte erfahren hast. Die Impfungen könntest du notfalls auch ohne den Impfpass machen lassen. Wenn die letzte Impfung schon 3 Jahre zurück liegt, kann die Katze erneut geimpft werden. Ich lasse meine jedes Jahr impfen. Aber da redest du am besten noch mal mit dem Tierarzt. Der kann dich da besser beraten.


    Bezüglich Zweitkatze: Ich würde es zumindest versuchen, Elli mit einer anderen Katze zu vergesellschaften. Gerade wenn du sie dann als Wohnungskatze halten möchtest. Sonst langweilt sich Elli evtl. und nimmt dir die Wohnung auseinander.


    Zu der Frau mit den Bengalen-Mix-Kitten: Ich würde da die Finger von lassen. Klingt nicht gerade seriös, wenn man keine Bedenkzeit hat. Auf mich macht das den Eindruck, sie will die Kleinen so schnell wie möglich los werden. Typisch für Vermehrer.
    Konntest du dir anschauen, wie die Kätzchen aufgezogen wurden? Also in welchem Umfeld? Sind sie in der Familie, bei der Mutter? Wie sieht die Wohnung/das Haus aus?
    Welches Gefühl hast du wenn du mit der Frau sprichst?


    Solltest du bei einem der Punkte Zweifel haben, dass etwas nicht stimmt, verlasse dich auf dein Bauchgefühl. Man darf da auch kein Mitleid mit den Kitten haben, denn wenn der Wurf verkauft wurde, spornt das an, einen weiteren Wurf nachzulegen. Ist das ein Teufelskreis auf Kosten der Mutterkatze.

  • Hallo


    Ich wollte ja unbedingt eine Freundin für meine Elli, weil sie tagsüber ja ganz alleine ist.


    Ich füttere sie ja morgens bereits um 5.00 Uhr. Kurz danach will sie ´raus und kommt spätestens nach 20 Minuten wieder ´rein.


    Wenn ich um 8.00 Uhr aus dem Haus gehe, bleibt sie allein im Haus bis um 5.00 Uhr mein Mann nach Hause kommt.


    Also haben wir Kontakt mit einigen Züchtern aufgenommen und einen angeschaut. Ein Züchterpäärchen in Bönnigheim war uns sehr sympatisch, aber die planen erst im Juli Nachwuchs.
    Wollte dann eigentlich darauf warten, bis mir eine junge Züchterin in Knittlingen ins Auge sprang.


    Ich war von ihr sehr begeistert. Die Katzen leben in der Familie in einem Einfamilienhaus. Es gibt viel Platz zum Toben und es gibt auch ein Katzenzimmer und einen Freilauf. Alles sehr sauber und warm.
    Die Familie ist unheimlich nett und hat ein riesiges Fachwissen.
    Ich bekam Ernährungstipps und ein süßes kleines Katzenmädchen mit Erstausstattung nach Hause.


    Meine Elli hat jedoch beim ersten Blick auf die Kleine sofort angefangen zu fauchen und zu knurren.
    Die Kleine hat dann halt auch gefaucht. Sie war jedoch trotzdem relativ unbekümmert, ist erst einmal auf das Klo gegangen und hat das ganze Haus erkundet.


    Wir haben sie immer vor der lauernden Elli beschützt, aber einmal hat sie sie geschnappt. Zum Glück wurde keiner verletzt.


    Wir haben die Katzen dann räumlich getrennt, die kleine oben und Furie Elli unten.


    Elli geht meistens abends spätestens halb 11 Uhr nochmal raus und kommt gleich wieder. An diesem Abend musste ich sie jedoch suchen.
    Sie war total abweisend zu mir und fauchte mich an, wenn ich sie streicheln wollte.


    Die Nacht war ruhig, die kleine hat bei meinem Mann im Bett, die Furie hat bei mir auf dem Sofa geschlafen.


    Morgens ging das Gefauche und Geknurre wieder los und die Elli ist wieder abgehauen. Als sie endlich wieder gekommen ist, hat sie mich wieder angefaucht.


    Dann konnte ich nicht mehr. Ich hatte Angst, daß sich die Elli total verändert und daß sie eher leidet, als daß es gut für sie ist Gesellschaft zu haben.


    Jetzt hat sie ja erst ein schlechtes Zuhause verlassen, fand uns und fühlte sich wohl und dann setzen wir ihr so ein süßes Kätzchen vor die Nase und sie haut wieder stundenlang ab und leidet.


    Da haben wir die Kleine kurzerhand nach einem Telefonat mit der Züchterfamilie wieder eingepackt und wieder zur Mama zurückgebracht. Es tat mir unendlich leid, weil das Kätzchen wirklich toll war. Es fasste gleich vertrauen, war schmusig, hat getrunken und gegessen und ist auf`s Klo gegangen ohne Probleme.
    Es ist ein wahrer Sonnenschein.


    Ich habe mich verliebt in die Kleine und mir kommen die Tränen, wenn ich an sie denke.


    Die Elli bekommt jetzt keine Gesellschaft mehr.
    Wahrscheinlich habe ich eh aber alles falsch gemacht, obwohl ich der Elli sehr viel Aufmerksamkeit gegeben habe, als die Kleine da war.
    Erst trennen wir es von seiner Mama, dann kommt sie auch noch zu so einer Furie. Oh Mann.


    Herzliche Grüße
    Hysterie.