Einfuhr aus nicht EU-Land

  • Hallo, wir ziehen demnächst von einem nicht EU-Land nach Deutschland und möchten natürlich unser 2 Bengal-Mix-Katzen mitnehmen. Nun sind unsere Katzen nicht reinrassig, sehen aber noch sehr nach Bengalkatzen aus. Wir haben keinen Stammbaumnachweis. Wie weise ich das nach, dass unser Katzen nicht mal mehr Generation F5 sind. Hat jemand da Erfahrung? Ich habe Angst, dass es Probleme beim Zoll geben koennte.

  • ich habe damit auch keine Erfahrung aber wenn man auf die Homepage des deutschen Zoll schaut:

    https://www.zoll.de/DE/Privatp…regelungen-heimtiere.html


    Vorschriften für die Einfuhr von Heimtieren aus Nicht-EU-Staaten

    Für Heimtiere (Hunde, Katzen und Frettchen) gelten zum Schutz vor Einschleppung und Verbreitung der Tollwut die tiergesundheitlichen Bestimmungen der Europäischen Union.

    Damit es bei der Einreise bzw. Wiedereinreise keine Probleme gibt, muss jedes Heimtier, das aus einem Nicht-EU-Staat eingeführt bzw. aus der EU stammt und in die Europäische Union nach einer Urlaubsreise wieder eingeführt wird,

    • durch eine Tätowierung oder einen Mikrochip gekennzeichnet sein - für Heimtiere, die seit dem 3. Juli 2011 neu gekennzeichnet werden, ist der Mikrochip verpflichtend -,
    • eine gültige Tollwutschutzimpfung haben,
    • von einem EU-Heimtierausweis (Tier aus der EU) bzw. von einer amtlichen Veterinärbescheinigung (Tier aus einem Nicht-EU-Staat) begleitet sein, in dem die Mikrochipnummer oder die Tätowierung eingetragen ist;
    • zusätzlich sind Impfpapiere sowie ggf. der Befund des Bluttests (Tollwutantikörpertest) mitzuführen.

    Da steht nichts von Bengalkatzen. Nur nach Norwegen darf man keine Bengalkatzen einführen. Du kannst auch dort nachfragen:


    Weiterführende wichtige Informationen, u.a. auch zu den für die Einreise mit Hunden, Katzen und Frettchen zugelassenen Einreiseorten, erhalten Sie beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, bei den zuständigen veterinärrechtlichen Grenzkontrollstellen in Deutschland oder bei den für den Wohnsitz zuständigen Veterinärbehörden.