• Hallo,

    Wir haben jetzt seid 2 Jahren zwei Bengalkatzen. Wenn wir uns mit Freunden unterhalten die auch Katzen haben fällt immer wieder auf das wir viel mehr Futter füttern. Die beiden essen im Moment 600g Nassfutter pro Tag vor ein paar Monaten waren es noch 800g ( beide zusammen). Wie viel gebt ihr so pro Tag ? Von Katzen kennen wir es auch nur so das man so viel gibt bis sie satt sind.

  • Hallo,


    wie viel so Katzen brauchen hängt ja auch stark damit zusammen wie aktiv sie sind und auch wie gross. Ich merke das bei meinen. An Tagen wo sie mehrheitlich abhängen wird nicht so viel gegessen, 400 g Nassfutter (zusammen)+ Trockenfutter und Leckerlis. An Tagen wo sie viel auf der Terrasse sind und viel spielen werden es auch mal 600 g (zusammen) + Trockenfutter und Leckerlis. Sie bekommen bei uns so viel sie möchten an Nassfutter, Trockenfutter ist limitiert.

    Wenn deine Katzen nicht zu dick werden spricht nichts dagegen so viel zu füttern wie sie mögen.


    LG Mignonne

  • Koda und Loki bekommen soviel Nassfutter sie wollen. Trockenfutter bekommen sie keines. Beide sind sehr aktiv und schlank und nehmen nicht zu.

    Wenn man die Rippen nicht mehr fühlen kann oder die Taille verschwindet, würde ich wahrscheinlich das Futter limitieren. Aber so gibt es keinen Grund.


    Viele Grüße

    Ralph

    • Offizieller Beitrag

    Meine haben auch immer Nassfutter zur Verfügung, Trockenfutter nur als Leckerli oder als Notreserve, wenn mal länger keiner da ist um den Napf aufzufüllen ... aber eigentlich mögen sei das auch gar nicht so gern ...


    Wieviel sie wirklich fressen, weiß ich nicht, Reste schmeiße ich nach nem Tag weg (obwohl sie die auch noch trocken fressen würden, ist eher für mich eklig) ... schätze so ca. 600-800 g Nassfutter (beide zusammen)

    Mal auch viel weniger ... sind beide schlank mit rd. 4 kg/Katze ... wiegen mal 200 g mehr, mal weniger ... je nach Aktivität.


    Es heißt ja, dass eine Umstellung auf ein "All-you-can-eat"-Buffet mit gutem Nassfutter binnen kurzer Zeit selbst bei fressgestörten Katzen dafür sorgt, dass sie wieder zu ihrem natürlichen Fressverhalten zurückkommen. Auch sollen Stress und Aggressionen unter Katzen deutlich abnehmen.


    Finde das hier gut erklärt: http://www.katzengefuehle.de/ayce-fuetterung.html

  • Unser Fyn kam Anfang Januar mit rd. 12 Wochen zu uns. Lt. Züchterin sollte er bis zu einem Jahr sowohl Nass- als auch Trockenfutter bekommen soviel wie er möchte. Ich habe ihn nach einer Woche der Tierärztin meines Vertrauens vorgestellt da ich wissen wollte ob mit ihm alles OK ist. Ihr Fazit: ein aufgewecktes, kerngesundes Kerlchen mit einem gesunden Selbsbewusstsein. :S Zur Futtermenge sagte sie uns das Gleiche wie auch die Züchterin "all-you-can-eat" - Ausnahme wäre nur wenn er sich überfressen oder schlingen würde. Auf Nachfrage wegen Trockenfutter (viele sind ja der Meinung das Katzen dadurch dehydrieren) meinte sie "das braucht er um seinen Kiefer zu stärken". Also hat er weiterhin Beides auf seinem Buffet und trinkt auch genügend.

    Jetzt nach 4 Monaten waren wir wieder bei der Ärztin wegen Kastration und Chip. Sie war immer noch sehr zufrieden mit Gewicht, Körperbau, Muskeln usw. Sie hat darauf hingewiesen, dass er durch die Kastration 20% weniger Energie benötigen würde da er ja ruhiger wird. Bisher haben wir bei ihm allerdings noch keine Veränderung festgestellt.

    Von Anfang an hatte er hin und wieder auch mal einen "Fresstag" wo seine Näpfe immer leer waren - er jedoch nie um Futter gebettelt hat. Wir werden das jetzt mal so beibehalten. Zumal er ja jetzt auch raus darf wo die Temperaturen erträglich sind.

  • Auf Nachfrage wegen Trockenfutter (viele sind ja der Meinung das Katzen dadurch dehydrieren) meinte sie

    Gegen etwas Trockenfutter in an sich nichts einzuwenden. Wenn sie nur einen kleinen Teil Trockenfutter bekommen und genug trinken werden sie wahrscheinlich nicht dehydrieren. Wenn sie ausschließlich Trockenfutter bekommen werden sie dehydrieren. Denn soviel kann eine Katze nicht trinken um das auszugleichen. Wenn sie einen kleinen Teil Trockenfutter bekommen und wenig oder gar nicht trinken werden sie auch dehydrieren.

    Mein Loki hat neben seinem Nassfutter noch etwas Trockenfutter bekommen. Er war dehydriert. bei einer Blutabnahme war sein Blut sehr dickflüssig. Seitdem gibt es kein Trockenfutter mehr.


    Sie war immer noch sehr zufrieden mit Gewicht, Körperbau, Muskeln usw. Sie hat darauf hingewiesen, dass er durch die Kastration 20% weniger Energie benötigen würde da er ja ruhiger wird.

    Ok, sie hat nicht besonders viel Erfahrung mit Bengalen :/


    meinte sie "das braucht er um seinen Kiefer zu stärken".

    Diese Erklärung habe ich noch nicht gehört. Zum Kieferstärken ist rohes Rinderfleisch auf dem er rum kauen kann effektiver und gesünder.

  • Ok, sie hat nicht besonders viel Erfahrung mit Bengalen :/

    Da hast du vollkommen Recht. Das hat Sie mir auch beim 1. Besuch gesagt. Fyn ist der 1. Bengale in ihrer eigenen Praxis. Jedoch habe ich vollstes Vertrauen in diese Ärztin. Wir sind mit den Hundies bereits zu ihr gegangen als sie noch Assi in einer anderen Praxis war. Eigentlich bemüht sie sich immer, die neuesten Informationen zu bekommen.


    Was das Trofu angeht: da die Züchterin bereits Trofu beigefüttert hat, haben wir das so beibehalten. Wenn ich bedenke, wieviel er alleine Tagsüber trinkt, glaube ich nicht das es ihm schadet - zumal er da höchstens auf 15-20 Gramm pro Tag kommt. Ein Freund meines Sohnes meinte Fyn würde viel mehr trinken als seine eigenen zwei Bengalen und überlegt nun, den gleichen Brunnen anzuschaffen damit seine mehr trinken.


    Alles in Allem habe ich das Gefühl, dass er sich gut entwickelt. Er klettert gerne, spielt sehr ausgiebig mit uns und auch alleine (so ein Stück eines Seils mit einem Knoten drin ist schon ein aufregendes Spielzeug). Er geht regelmäßig seine Freundin eine Etage höher bei unserem Sohn besuchen. Allerdings ist die bereits eine alte Dame ("normale" Hauskatze) und schickt ihn auch schonmal weg wenn es ihr zu viel wird.