Zwei… oder vielleicht drei??

    Hab mal den Ausspruch gehört man solle nie mehr Katzen als Hände zum streicheln haben, finde da is was dran :/ Ende März ziehen endlich meine zwei Bengalmädel bei mir ein. Manchmal liebäugel ich mit dem Gedanken mir eventuell noch eine dritte in charcoal :love:nachzuholen beim nächsten Wurf. Ich bin berufstätig und leider alleinstehend und der Gedanke ist, dass drei sich tagsüber gegenseitig vielleicht besser bespassen könnten und ihnen die Zeit nicht so lang wird :/ bis ich nachmittags nach Hause komme und für Katzenbespassung sorgen kann. Platz hab ich und die Wohnung ist der reinste Katzenspielplatz (3 Kratzbäume, Catwalks und Kletterwände). Da ist für jede was dabei.


    Wie seht ihr das?

  • Ich hätte auch gern noch weitere Katzen :love: aber neben den Kosten (dass ich zB. auch alle krankenversichern würde) ist mir das Risiko zu hoch, dass die Harmonie gestört wird - mit den beiden läuft es einfach klasse ...

    Wenn du dir sicher bist, dass es drei sein sollen, solltest du das evtl. möglichst alles in "einem Abwasch" erledigen bzw. zumindest solange alle noch im Kittenalter sind ...


    Mal angenommen, deine beiden wären so ein Team wie meine, dann brächtest du dir auf jeden Fall keine Gedanken machen, dass denen was fehlt, wenn man tagsüber nicht da ist - aber man weiß es ja vorher auch nie ...

  • Das wichtigste wurde oben schon gesagt.


    Nur da du Single bist und die Wohnung groß genug ist würde ich hier schon mal tief in dir gehen.


    Würde auch die Szenarien nachgehen z.b was ist wenn die Katzen krank werden. Da kommen schon ernorme Kosten auf einem zu. Besonders bei dieser Rasse die wenn was ist doch anfällig ist. Und dann kommt die Zeit auch dazu und das noch mehr wie wenn nur spielen die Unterhaltung mit Katzen. Du hast zwar für die Katzen zum spielen gesorgt, aber das teure kommt ja erst z.b ein Laufrad hier evtl so breit das 2 nebeneinander laufen können, dann vorausblicken ein Gehege und hier wenn man was tolles möchte da sind einige tausender gleich mal weg.


    Und das aller wichtigste was ich dir raten kann ist mal ein Züchter wo alle von denselben Wurf kommen. Der die Kitten so behandelt Mit Klo gehen, auf den Namen gehorchen, mit spielen evtl schon leichtes Clickertraining so das du hier schon bestens aufgestellt bist.


    (Meine 2 Jungs hier sind von 2 verschiedenen Züchter. Sie lieben sich, putzen, spielen das ist schon genial wie die 2 mit sich umgehen. Aber da die nur sozial aufgezogen worden sind ist es für mich echt schwierig mit dem gehorchen. Sind zwar brav, nur sie möchten nicht auf ihre Namen hören. Hier meine ich grundlegende Basis sage ich mal. Und das kostet ernorm viel Zeit. Hab's gestern mit Clickertraining versucht aber da tut sich nicht's aber echt nicht's. Entweder andere Leckerlie her oder ich weiß es nicht was da lost ist. Gehe ich falsch ran evtl. Und dazu bin ich Schichtarbeiter, dann kommen andere Sachen auch dazu was zu erledigen sind oder man hat selbst ein Hobby was man gerne macht zum alltäglichen Ausgleich. Und dann hab ich noch das Problem mit dem Durchfall bei alle 2 mit Giardien. Morgen wird es 1 Woche wo spezielle Medikamte beim fressen dabei sind, aber es tut sich nicht's. Ich habe gestern mit einer Ernährungsberaterin gesprochen und sie sagte das kann bis zu 1/2 Jahr dauern. Sie geht zu keinem Arzt und tut nur barfen. Arzt hat sie einen speziellen der ohne Medikamente und eigene Techniken angeblich wieder hinbekommt. So ein Arzt wie barfen kosten dann zusätzlich richtig Kohle. Die meisten wissen das hier ja schon aber ich möchte das nur nochmals gesagt haben. Es kommt halt zusätzliche Stress dazu und diese Tiere merken das sofort wenn es nicht so läuft wie es sein sollte)


    Möchte es dir nicht ausreden aber überlege es dir ja.

  • Diese Giardienproblematik ist wirklich enorm verbreitet - wir hatten damit zum Glück keine Probleme ... und es ist wohl auch immer dann ein Risiko, wenn die Kitten umziehen. Durch den Stress fährt das Immunsystem runter und dann schlagen die Viecher anscheinend zu.


    Naja ... und Katzen insbesondere Kitten zu erziehen ist vermutlich ohnehin ein schwieriges Unterfangen. Meine Taktik ist es, die "Menschendinge" außer Reichweite zu platzieren bzw. uninteressant zu machen (im Gegensatz zu tollen "Katzendingen") und halt bei der Wahl von neuen Möbeln, Dekosachen etc. direkt drauf zu achten, dass alles "katzenrobust" ist. Bei uns an den Weihnachtsbaum kommen zB keine zerbrechlichen Dinge ... und der Baum an sich interessiert auch nicht besonders, denn er ist pieksig ;)


    Auf Namen hören meine auch nicht - eher auf den Tonfall ... wir nennen sie aber auch nicht konsequent immer gleich - Nala ist zB je nach Laune Nali, Nuli, Nulchen, Nulerich usw.


    Was du allerdings bzgl. Clickern schreibst, kann ich total unterschreiben ... ich werde das auch erst mal wohl wieder aufgeben - bestimmt gibt es aber Katzen, die finden das klasse ...

    Ich habe das Gefühl, dass sie schon verstehen, dass sie zB. ein Target anstupsen müssen für ein Leckerli, aber sie können das nicht umsetzen, wenn ich das Target nicht mehr in der Hand halte (Ziel ist eigentlich, dass sie es irgendwann mal apportieren) ... mal klappt es ein paar Mal nacheinander, dann plötzlich ist wieder alles vergessen und man beginnt von vorne. Bei diesem Schritt hängen wir schon Wochen fest. Außerdem habe ich das Gefühl, sie fühlen sich beim Klickern unwohl, da ich sie dazu trennen muss - denn sonst geht sowieso alles drunter und drüber :D Mit zwei unterschiedlichen Klickertönen bin ich nicht klargekommen, da habe ich mich manchmal vertan.

    Ich denke aber eigentlich schon, dass mit meinem Timing und den Anforderungsschritten alles stimmt, denn ich habs sogar mit Wellensittichen hinbekommen ...


    Ich will meinen beiden Schätzchen auch nicht zu nahe treten, aber ich die hellsten Kerzen auf der Torte sind es meist nicht ... sie kratzen auch mal bei einer angelehnten Tür an der Seite mit den Scharnieren um sie aufzubekommen und wenn das dann logischerweise nicht klappt, dann meint man sie schulterzuckend weggehen zu sehen, nach dem Motto "naja, vielleicht morgen wieder ..."

  • Also ich denke ob Bengalen und von welchem Züchter, das ist ja schon überlegt worden und entschieden.


    Meine zwei sind auch ein Dreamteam und auch wenn ich schön öfter fast weich geworden wäre, habe ich Angst mit einer weiteren Katze das Gefüge zu zerstören.


    Jetzt waren beide mal verletzt bzw. krank. Da musste ich mit dem jeweils anderen schon mehr spielen um ihn auszulasten während gleichzeitig der andere Nähe brauchte. War schwierig und da wäre eine dritte sicher super gewesen. Aber was ist den Rest der Zeit? Ist dann eine das "5. Rad am Wagen?" oder ist es super weil es mehr Optionen gibt und je nach Laune variiert wird wer mit wem spielt?


    Also ich kann dir da keinen Rat geben - leider.

    Kosten, klar. 3x TA, mehr Futter, mehr Streu, mehr Müll...

    Danke für eure Antworten. Um das mal noch nachzuschicken... es steht hier zwar im Forum bei mir "Anfänger", aber Anfänger bin ich beileibe nicht ;). Habe mein ganzes Leben lang Katzen gehalten und ja, ich habe einen guten Züchter rausgesucht, auch damit habe ich Erfahrung. Bei dem jetzigen Wurf ist nur meine Maus (siehe Avatar) und ihr Brüderchen gepurzelt. Meine Züchterin gibt nur gleichgeschlechtlich ab, aber ich möchte die Kleine unbedingt denn ich hab mich total verliebt und sie ist mink :love:. So warte ich für die Nummer 2 auf den nächsten Wurf demnächst um passend was raus zu suchen. Sie werden letztlich zusammen aufwachsen sobald sie nicht mehr ganz klein sind und wir schauen mit welchem Kitten sie sich besonders gut versteht :). Meine Züchterin behält die ältere solange bis die jüngere zur Abgabe alt genug ist. Beide werden selbstverständlich krankenversichert, denn ich weiss wie leicht Tierarztkosten durch die Decke knallen können =O und sie sollen ja gut versorgt sein.

    Meine zwei sind auch ein Dreamteam und auch wenn ich schön öfter fast weich geworden wäre, habe ich Angst mit einer weiteren Katze das Gefüge zu zerstören.


    Aber was ist den Rest der Zeit? Ist dann eine das "5. Rad am Wagen?" oder ist es super weil es mehr Optionen gibt und je nach Laune variiert wird wer mit wem spielt?

    @ Mignonne: Die beiden da sind auch mein Hauptgegenargument. Ich hatte schon mal drei Katzen, aber das war eine ganz andere Konstellation mit zwei Katern (Perser und BKH) und eine normale Hauskätzin, die es aber hätte mit jedem Bengalen aufnehmen können. Die beiden Jungs wollten nur schmusen, die Rassen sind ja doch eher phlegmatisch und so konnte sich das Mädel mit mir ungebremst ausblödeln.


    Werde das ganze auch mal bei meiner Züchterin ansprechen, aber ich tendiere auch eher zu zweien.

  • Hallo zusammen

    ich habe einen brown spotted und einen white spotted Bengal aus dem selben Wurf erhalten. Der Grossvater der Kitten war auch white spottet. Nun ist de süsse 6 Wochen alt aber hat ausser an den Beinchen keine Musterung, kommt diese noch oder kann jemand sagen aus welchem Grund er keine Spots hat?


    Danke viel mals :)

  • Bei den Snow Katzen gibt es 3 verschiedene: Lynx (ganz hell), Mink (etwas dunkler) und Sepia (ungefähr hellbraun). Evtl ist deine Katze Lynx und somit ganz hell. Aber das Muster wird im Verlauf bis zum Alter von einem Jahr dunkler. Unsere Nali ist Mink, sie ist auch langsam dunkler geworden und das Muster intensiver.