Bengal und Hauskatze unglücklich?

    Wie viel Bengalen hast du?
    1
    Wie alt sind deine Katzen?
    1 Jahr
    Wie lange hast du deine Bengalen schon?
    4 Monate
    Wie viele männliche oder weibliche Tiere hast du?
    1M/ 1W
    Sind alle Tiere kastriert?
    JA
    Sind deine Katzen vom Züchter?
    NEIN

    Hallo zusammen :)


    Ich habe seit Anfang des Jahres einen tollen Bengal Kater und wir dachten wir tun ihm was gutes wenn wir eine 2. Katze dazu holen, da er vorher auch mit anderen Katzen zusammen wohnte und ein sozialer kleiner Kerl ist.

    Wir haben nun eine Katze aus dem Tierschutz im selben Alter dazu geholt. Sie ist eine "normale" Hauskatze. Die beiden sind jetzt ein paar Wochen zusammen und ich mache mir große Sorgen. Anfangs gab es viel gekämpft und Geschrei, mittlerweile leben sie aber nebeneinander her und es kommt "nur" ab und zu zu Rangeleien.

    Allerdings hat sich herausgestellt dass die beiden komplette Gegensätze sind.

    Die Katze (Kiwi) mag überhaupt nichts mit unserem Bengalen (Jax) zu tun haben und faucht ihn ständig an wenn er spielen will oder ihr zu nahe kommt. Er will ständig mit ihr spielen und scheint die Welt nicht zu verstehen wenn sie ihn immer wieder zurückweist. Auch von uns hat er sich sehr zurückgezogen, er spielt kaum noch mit uns (vorher konnte er nie genug bekommen), und lässt sich nicht mehr gerne streicheln. Vorher war er mein Schatten und war immer mit Neugierde bei allem dabei, mittlerweile muss ich ihn suchen gehen denn von alleine kommt er kaum noch zu uns. Er schlief vorher meistens im Schlafzimmer, bleibt jetzt aber fern, usw. Er ist wie ausgewechselt und das leider nicht im positiven Sinne. Er macht seinen Unmut dann gerne auch lautstark bekannt und wirkt einfach nur noch frustriert. Er "jault" viel und laut und grummelt vor sich her. Klar ist er gesprächig, aber die laute die er da macht haben wir sonst nur an dem Tag, an dem er bei uns eingezogen ist gehört, und seitdem nie wieder. Es hört sich wirklich furchtbar unglücklich an und zerreißt mir jedes mal ein bisschen das Herz.

    Wir dachten ihm würde es gut tun eine weitere Katze im Haus zu haben aber ich habe das Gefühl dass wir da einen Fehler gemacht haben. Die neue Katze ist super lieb, aber eine totale Schmusekatze die keinen Bock auf den Kater hat. Sie wirkt oft überfordert mit ihm und er quasi unterfordert mit ihr, und dass war nicht Sinn der Sache.

    Ich habe nicht das Gefühl dass sich das nochmal einpendelt und spiele jetzt mit dem Gedanken ein neues Zuhause für Kiwi zu suchen, was mir allerdings sehr schwer fällt. Einerseits habe ich das Gefühl, es wäre das beste für beide, anderseits fühle ich mich so schlecht sie wieder wegzugeben.


    Hat jemand Erfahrung mit ähnlichen Situationen? Was meint ihr zu der Situation?

  • Hallo, meine Erfahrung ist dass sich Katze und Kater nicht so gut verstehen. Kater (besonders Bengalen) raufen gerne beim Spielen und das mögen die meisten Katzen überhaupt nicht. Hier ist das problem weniger Bengale/Nichtbengale sondern eher Kater/Katze.


    Mein Loki hier war auch ein "Problemkater" (3 Vorbesitzer) der beim letzten Besitzer die Bengalen-Dame terrorisiert hat. Eigentlich wollte er nur spielen und Kämpfen. Die Katze war zum Schluss schon völlig verängstigt und hat nicht mehr hinter dem Schrank vor getraut. Hier, mit Koda zusammen, funktioniert es sehr gut. Der Bengalen-Dame geht es nun ohne Loki auch viel besser. Also eine win win Situation.

    Vielleicht ist es für Kiwi besser wenn sie ein neues zu Hause hat. Ihr habt sie ja noch nicht so lange. Loki hat sich schnell dran gewöhnt.


    Gruß

    Ralph

  • Juhu,


    ich denke auch dass das keine gute Kombination ist. Dame und zugleich verschmuste Hauskatze zu einem Bengalkater ist wirklich nicht optimal. Ich denke nicht dass die beiden einigermassen glücklich miteinander werden können. Was mir statt abgeben in den Sinn kommt ist eine dritte Katze. Entweder Bengalkater oder ein Mix oder eben ein sehr aktiver robuster Hauskater. Die beiden Jungs können miteinander spielen und die Katze aussen vor lassen. Ob das in der Realität umsetzbar ist weiss ich allerdings nicht. Ich bin auch Katzenanfänger und gebe keine Garantie dass die Idee wirklich gut ist :!: Vielleicht kommen da noch weitere Meinungen. Was allerdings praktisch sicher ist: Die Situation wie sie jetzt ist sollte nicht so bleiben.


    LG Steffi

  • Die beiden Jungs können miteinander spielen und die Katze aussen vor lassen.

    kann gut gehen. Wenn nicht, hat die Katze dann 2 Probleme.

    Katzen vermissen ihre vertraute Umgebung mehr als uns Menschen. Allerdings fühlt sie sich ja nicht besonders wohl mit dem Kater im Haus. Wahrscheinlich wird sie sich gerade deswegen woanders schnell einleben. Man hört es nicht gerne aber sooo wichtig sind wir nicht für sie ;(


    Der Vorbesitzer von Loki ist am Anfang noch jede Woche vorbei gekommen um Loki zu besuchen. Loki war das nach dem zweiten Besuch egal. Hatte hier wichtigeres zu tun. Es hat übrigens genau einen Tag gedauert bis er sich mit Koda verstanden hat. Sie waren beide etwas über ein Jahr alt.

    In meiner Galerie ist ein schönes Video wo man die beiden beim Ringkampf sieht:

    https://www.bengalen-forum.de/…t%C3%A4glichen-ringkampf/

  • Juhu,


    ich denke auch dass das keine gute Kombination ist. Dame und zugleich verschmuste Hauskatze zu einem Bengalkater ist wirklich nicht optimal. Ich denke nicht dass die beiden einigermassen glücklich miteinander werden können. Was mir statt abgeben in den Sinn kommt ist eine dritte Katze. Entweder Bengalkater oder ein Mix oder eben ein sehr aktiver robuster Hauskater. Die beiden Jungs können miteinander spielen und die Katze aussen vor lassen. Ob das in der Realität umsetzbar ist weiss ich allerdings nicht. Ich bin auch Katzenanfänger und gebe keine Garantie dass die Idee wirklich gut ist :!: Vielleicht kommen da noch weitere Meinungen. Was allerdings praktisch sicher ist: Die Situation wie sie jetzt ist sollte nicht so bleiben.


    Oh, von einer dritten Katze würde ich dringend abraten. Es heisst, dass es dann vor kommt, dass sich 2 gegen einen verbünden und dann zusammen mobben. Auch ich habe gelesen, dass bei Bengalen gleich Geschlechter besser miteinander auskommen. Das riet uns seinerzeit auch due Züchterin, woraufhin wir 2 Kater kauften. Die physisch unterlegenen Weibchen sind den Katern beim Kämpfen in der Regel unterlegen.


    Entweder Du versuchst schnellstens mit Hilfe einer Tierpsychologin die beiden aneinander zu gewöhnen, oder aber der Neuzugang muss wieder zurück ins Heim. Der aktuelle Zustand sollte jedenfalls schnellstmöglich gelöst werden.

    Vielen Dank für eure Antworten!


    Ich denke auch nicht, dass eine 3. Katze hilfreich wäre, aber das kommt bei uns sowieso nicht infrage. Ob eine Tierpsychologin da helfen kann... die beiden haben ja keine wirklichen Verhaltensstörungen. Sie sind individuell tolle Katzen aber die Kombi scheint echt unglücklich gewählt zu sein, das ist natürlich mein Fehler. Und auf biegen und brechen mag ich die beiden auch nicht zur Harmonie "zwingen" ?(


    Ich denke wir werden noch ein paar Tage schauen wie es sich entwickelt und dann im laufe der Woche eine Entscheidung treffen. Ins Heim soll die kleine Maus auf alle Fälle nicht, vielleicht kann ich da lieber selbst nach einer neuen Familie für sie suchen und ihr den weiteren Zwischenschritt ersparen.

    Katzen vermissen ihre vertraute Umgebung mehr als uns Menschen. Allerdings fühlt sie sich ja nicht besonders wohl mit dem Kater im Haus. Wahrscheinlich wird sie sich gerade deswegen woanders schnell einleben. Man hört es nicht gerne aber sooo wichtig sind wir nicht für sie ;(

    Das ist natürlich ein kleiner Schuss für unser Ego, aber doch gut zu wissen! Ich denke auch dass ich es dramatischer finde als sie ^^

  • Ins Heim soll die kleine Maus auf alle Fälle nicht

    das ist gut. Du könntest aber das Tierheim kontaktieren, deine Situation schildern, und fragen ob sie dir bei der Vermittlung helfen können.


    Ebay Kleinanzeigen ist super um ein neues zu Hause zu finden. Loki habe ich auch darüber gefunden. Hört sich zwar erstmal komisch an, aber das schließt ja nicht aus dass du dir das neue zu Hause vorher ansehen wirst.


    Ihr solltet Euch dann aber auf jeden Fall noch um Gesellschaft für den Kater bemühen. Alleine wird er nicht glücklich.

    Eigentlich hatte ich den Eindruck es klappt was besser und die beiden dulden sich zum mindest, lagen gestern auch beide auf dem Bett und schliefen.
    Der Kater versucht weiterhin ständig mit ihr zu spielen und sie reagiert nur mit Fauchen und Pfotenhieben, ich kann das natürlich alles ganz falsch deuten aber es macht auf mich den Eindruck als würde er spielen wollen und dann aber mit "Attacke" reagieren wenn sie ihn anfaucht als Reaktion auf die Spielaufforderung. Sie wirft sich auch immer direkt seitlich auf den Boden und macht allerlei Geräusche, hört sich ein bisschen an wie ein Äffchen?

    Grade kam es mal wieder zum Gerangel und die Katze hat diesmal auch einen ordentlichen Kratzer auf der Nase der geblutet hat, ich bin diesmal dazwischen gegangen, sonst wäre es glaube ich mehr als eine blutige Nase gewesen...
    Habe die Tage beim kuscheln mit ihr auch festgestellt dass sie allerlei Kratzer auf dem Bauch und der Seite hat, aber die scheinen alle nur oberflächlich zu sein, geblutet hatte bisher nichts.

    Was allerdings auch passiert ist, ist dass sie schon mal ein bisschen Pipi und auch einmal ein bisschen Kot verloren hat, zusammen mit diversen Fellbüscheln, als die beiden am Kämpfen, Rangeln oder was auch immer waren. Das kann doch dann kein gutgemeintes Spiel mehr sein? Für mich heißt dass, dass sie sehr Angst hatte.


    Ich denke ich werde mich heute mal an die Dame von der Vermittlung wenden und ihr die Situation schildern und mal sehen was sie davon hält...

  • Hallo Soph!


    Das liest sich leider so, als hätte die Katze wirklich enormen Stress und das ist kein Spiel mehr! Ich glaube, du solltest die beiden lieber direkt trennen, bevor sie da zu sehr leidet.


    Meine beiden Bengaldamen raufen wirklich extrem gern, jagen sich, fallen übereinander her, umklammern sich, treten sich gegenseitig mit den Hinterpfoten in die Gesichter und in den Bauch - halt das volle Raufprogramm - es wird ordentlich geknurrt und gefaucht dabei. Nala liegt meist unten und faucht und knurrt auch am meisten, allerdings merkt man beim Beobachten des Ganzen genau, dass sie das Spiel mitmacht und sogar den Verlauf bestimmt, denn auf ein fast unmerkliches Signal hin hört Dari mit den Angriffen auf, schmeißt sich hin und die beiden chillen nebeneinander oder schmusen miteinander ... das ist halt typisch Bengalkatze und das ist anderen Katzen meist nicht geheuer ...

    Allerdings - auch wenn manchmal Fellbüschel fliegen - die beiden verletzen sich gegenseitig nie - auch nicht oberflächlich, so schlimm die Raufereien auch aussehen.


    Ich glaube, dein Kater bekommt bei seinen Raufspiel-Avancen die falschen Signale von der Katze, so dass das in Ernst umschlägt und ich fürchte, dass sich das immer mehr verschlimmert und die Katze letztendlich eine Art "Beute" für ihn wird.


    Selbst Bengaldamen sind den Katern meist unterlegen - obwohl meine wirklich sehr krass raufen, würden sie mit Katerspielen vermutlich auch noch nicht mal zurechtkommen.

    Ich glaube, dein Kater bekommt bei seinen Raufspiel-Avancen die falschen Signale von der Katze, so dass das in Ernst umschlägt und ich fürchte, dass sich das immer mehr verschlimmert und die Katze letztendlich eine Art "Beute" für ihn wird.

    Genau den Eindruck habe ich auch...die beiden scheinen eine andere Sprache zu sprechen.


    Das letzte mal als ich mit jemandem aus der Vermittlung darüber gesprochen habe wurde mir gesagt ich solle eine Tierpsychologin dazu holen, aber da bin ich irgendwie sehr skeptisch. Die beiden scheinen einfach so verschieden zu sein vom Wesen her, ich glaube kaum dass man da dran schrauben kann, zum mindest nicht so, dass beide Katzen am Ende den "Partner" bekommen, den sie eigentlich brauchen.

    So wie es ist möchte ich das eigentlich beiden nicht mehr viel länger zumuten.

    Anderseits habe ich das Gefühl die neue Katze zu schnell aufzugeben und auch von der Vermittlung werde ich sicher einen auf den Deckel bekommen sie jetzt schon wieder wegzugeben

  • Ich glaub, das musst du verbuchen unter "hinterher ist man immer schlauer" - auch wenn das erst blöd ist und dich dein schlechtes Gewissen plagt ... der Katze könnte es im Tierheim tatsächlich unter halbwegs gleichen Charakteren besser gehen als jetzt gerade. Und nur das zählt meiner Meinung nach, egal was andere sagen.


    Einen Tierpsychologen würde ich sparen - hört sich jetzt doof an, aber das Geld kannst du besser in den neuen Spielkameraden investieren. Wähle am besten einen Bengalkater (oder Bengalkater-Mix) ähnlichen Alters als Spielkameraden; auch von einer Bengalkatzendame würde ich abraten ;)

  • Für einen neuen Spielkamerad solltest du dich aber am besten an deinen Züchter wenden. Der kennt den Charakter von deinem Kater und kann dir evtl einen Kater oder eine Katze empfehlen, die zu deinem Kater passt. Ich würde es auch sicher nicht verallgemeinern dass Katze und Kater nicht zusammenpassen, das ist wirklich sehr abhängig vom Charakter. Wir haben einen 10 Monate alten Bengalkater und eine 9 Monate alte Bengalkatze und das geht ohne Probleme. Natürlich wird zwischendurch geknurrt und gekämpft aber nie mit Verletzungen und danach wird wieder gekuschelt.

    Dann werden wir auf Nummer sicher gehen und einen weiteren Bengal Kater holen! Sowie uns besser beraten lassen. Ich beiß mir ja grad täglich in den Hinter, dass nicht schon beim ersten mal gemacht zu haben. Oder es wenigstens besser recherchiert zu haben...entweder haben ich es gekonnt überlesen oder bin da nicht auf die richtigen Infos gestoßen. Naja... jetzt haben wir halt den Salat und müssen das beste draus machen.

    Für einen neuen Spielkamerad solltest du dich aber am besten an deinen Züchter wenden.

    Beim Züchter gibt es aber sicherlich hauptsächlich Kitten... ob das funktioniert?

    Vorher hätte ich mir da vermutlich keine großen Gedanken drum gemacht aber jetzt hätte ich auch da Sorge, dass es Probleme gibt wenn ein Kitten einzieht, denn das kann Anfangs vermutlich auch noch nicht so mit ihm raufen. Bei Hunden gibt es ja den Welpenschutz...bei Katzen meines Wissens nach eher nicht.

    Wobei er auch noch jung ist, nicht ganz ein Jahr alt da wäre der unterschied nicht so riesig :/

  • Ich würde schätzen, ab einem halben Jahr aufwärts geht es bestimmt ganz gut, aber darunter könnte es (muss natürlich nicht) wieder schwieriger werden ... (evtl. kann es ja bis zu Woche 16 oder 17 beim Züchter bleiben, dann ist das ja auch schon was) ich würde auch sogar nach etwas älteren Katern suchen, so 2-2,5 Jahre alt evtl. ... und wenn Katzendame, dann darauf achten, dass sie größenmäßig dem Kater relativ ähnlich ist - somit sind auch die Kampfgewichte ähnlich und das Ganze ist ausgeglichener. Wenn eine 3,5 kg Katze mit einem 7 kg Kater raufen muss, ist das evtl. ungerecht ;)

    Es gibt einige Facebook-Gruppen, wie z.B. Bengalen in Not, Rassekatzen in Not etc. - da wirst du vlt. fündig - oder frag einfach bei mehreren Züchtern an, denn oft wissen die auch was zu vermitteln oder haben "Rückläufer".

  • Das „Verlieren“ von Urin oder Kot und die vielen Kratzer an ihr sind ein großes Alarmsignal. Deine Katze hat große Not und wer weiß, was Du alles an Kämpfen nicht mitbekommst, wenn Du ausser Haus bist. Ich empfehle schnelles Handeln.


    Du solltest auch überlegen, ob Du überhaupt ein zweites Tier zum Kater dazu nimmst. Es gibt auch Bengalen, die besser einzeln gehalten werden. Wir haben den Fehler gemacht, nach dem krankheitsbedingten Tod unseres Commies ein neues Bengalkitten für unseren Charlie zu holen in der Annahme, er brauche einen Spielgefährten.


    Wir hätten es bleiben lassen sollen, aber das weiß man leider oft erst hinterher. An Eurer Stelle würde ich der Kätzin schnellstens ein sicheres Zuhause organisieren und den Kater erst einmal einige Wochen ohne ein neues Tier charakterlich betrachten. Wenn er sich wohl fühlt und nicht irgendwelche Langeweilemarotten entwickelt, könnte man auch eine Einzelhaltung in Betracht ziehen. Denn was hilft es Euch, wenn ihr nach der Katze einen charakterstarken Kater holt, mit dem Ergebnis, dass die Kämpfe dann noch heftiger werden, weil Euer Erstkater keinen Zweiten in seinem Revier dulden will?!

    Glaubt mir, dieses Generve wollt ihr kein Katzenleben lang ertragen....

  • Tja.... unsere beiden sind Freigänger. Unser Charlie ist manchmal unglücklich, seit wir Sammy haben. Es ging ihm sehr gut in der Zeit, in der er Einzelkater war. Seit Sam da ist, müssen wir uns oft um den Frieden zwischen beiden bemühen. Als es anfangs mit Sam besonders schlimm war, entwickelte Charlie hinter beiden Ohren deutlichen Haarausfall. Das war nachweislich psychisch bedingt.
    Genauso wie es Menschen gibt, die lieber alleine leben, glaube ich, dass es bei Katzen ebenfalls so sein kann. Zumal Katzen per se auch keine Rudeltiere sind, wie z.B. Hunde. Es kommt eben auf den Einzelfall an. Und wenn ein Tier überdominant ist, tut man weder sich noch dem Zweittier einen Gefallen, wenn ständig Randale angesagt ist.

    Die Katze meiner Schwiegereltern, eine BKH in Wohnungshaltung, war Zeit ihres Lebens in Einzelhaltung und, so schien es, zufrieden. Allerdings waren beide Schwiegereltern in Rente und ganztägig da. Sie hat ihr Revier sogar gegen menschliche Eindringlinge (Besucher) verteidigt, weswegen wir sie scherzhaft „Fauchi“ nannten.
    Generell finde ich es gut und wichtig, wenn eine Katze einen Artgenossen als Gefährten hat. Wir Menschen können das kaum ersetzen. Aber es gibt halt, wie so oft, auch Ausnahmen.

  • Hallo alle Katzen außer dem Löwen sind Einzelgänger der Mensch zwingt sie dazu zu zweit zu leben . Ich würde meinem Bengalkater keine zweite Katze zumuten .Er ist ganz klar hier und in der Nachbarschaft der Boss und vermöbelt andere Katzen . Ist ja auch kein Problem da er körperlich deutlich überlegen ist .

  • Wie du schreibst hat er ja Freigang, das ist noch mal was anderes als wenn die Tiere in der Wohnung sind. Er hat ja draussen soziale Kontakte zu Artgenossen. Meine beiden alleine, das kann ich mir nicht vorstellen. Sie spielen miteinander und putzen sich gegenseitig, schlafen zusammen aufm Schrank. Klar, hier geht auch jeder mal seiner Wege, aber dazu ist ja auch genug Platz da.

  • Man kann nicht so verallgemeinern dass Katzen Einzelgänger sind. Es hängt sicher vom Charakter und auch von den Haltungsbedingungen ab. Es gibt sicher Katzen die man als Einzelkatzen halten sollte aber genauso auch das Gegenteil. Wenn z.B eine von unseren Katzen alleine ist weil, dann wird extrem gejammert. Es wäre auf keinen Fall möglich unseren Kater oder unsere Katze als Einzelgänger zu halten (wobei ich dazu sagen muss dass die beiden reine Wohnungskatzen sind)

  • Neu erstellte Beiträge unterliegen der Moderation und werden erst sichtbar, wenn sie durch einen Moderator geprüft und freigeschaltet wurden.