SOS - Bengalkater verhungert am vollen Fressnapf

    Wie viel Bengalen hast du?
    2
    Wie alt sind deine Katzen?
    12,5
    Wie lange hast du deine Bengalen schon?
    12,5
    Wie viele männliche oder weibliche Tiere hast du?
    2 männliche
    Sind alle Tiere kastriert?
    JA

    Hallo ihr Lieben,


    Bitte bitte helft mir ich hab Angst das jeder Tag der letzte sein könnte für meinen 12,5 Jahre alten Bengalkater.


    Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Er hat vor 5 Jahren suggsessive und langsam angefangen abzunehmen und immer öfters zu erbrechen. In den letzten 2 Jahren wurde es immer schlimmer. Er wog vor 5 Jahren 5,5kg, er wiegt jetzt 3,2kg, obwohl er frisst wie ein wahnsinniger. Seit 5 Jahren wird jährlich ein geriatrisches Blutbild gemacht. Schilddrüse, Niere, Leber, Bauchspeicheldrüse und sonstige Werte ALLE im Normalbereich. Zähne in Ordnung, körperliche Untersuchung perfekt, Herzchen sehr gut und kräftig, Kotuntersuchung auf Parasiten negativ. Er frisst, er spielt, er kuschelt und ist wie immer, trinkt und geht normal auf die Toilette, kein Durchfall usw.

    Nahrungsmittelunverträglichkeit hat einige Allergien ergeben, das Futter gibt's nicht mehr, er frisst auch seit eh und je Getreidefrei. Rohes Fleisch gibt's auch regelmäßig.


    Aber er wird immer dünner, obwohl er täglich 550gramm Nassfutter frisst!!! Rinderfettpulver hat auch nix gebracht.


    Er bekommt ausschließlich sehr sehr hochwertiges Nassfutter und rohes Fleisch.


    Der Tierarzt weiß nicht mehr weiter, bei einer Tierheilpraktikerin war ich mit ihm vor 2 Tagen. Wir haben ein Bioresonanzabalyse gemacht und er bekommt jetzt über 5 Wochen Neydill 66, zusätzlich Phosphorus.


    Hat irgendwer auch so eine Erfahrung gemacht?


    Wer hat eine Idee wie ich ihm noch helfen kann, ich fühl mich so machtlos, ich Klammer mich an jedem Strohhalm, ich will ihm einfach nur helfen!


    Ganz lieben Dank euch!

  • Mein Kater musste mit 12 Jahren eingeschläfert werden, da die Bauchspeicheldrüse irgendwie angefangen hat, sich selbst zu verdauen. Das hat man erst ganz zum Ende hin entdeckt, als er als letzte Maßnahme operiert wurde, um sozusagen "reinzugucken", was da los ein könnte. Aus dieser OP haben wir ihn dann auch nicht mehr aufwachen lassen. Da waren die Symptome ähnlich, immer mehr Erbrechen, irgendwann dann auch Appetitlosigkeit, dann Verstopfungen etc. ... zum Schluss waren wir jeden 2. Tag beim TA. Er ist von fast 8 kg runter auf 3 innerhalb von ca. 1 Jahr. Ich drücke dir die Daumen, dass es nicht so etwas ist - und ihr hattet es ja auch per Blutbild gecheckt. Bei unserem Kater ist das vorher nicht aufgefallen, aber das ist auch fast 20 Jahre her - ich weiß nicht, ob man sich damals schon solche Mühe mit der Diagnostik gegeben hat. Vlt. kannst du einfach mal den TA fragen, ob das sicher ausgeschlossen werden kann ...

  • Hallo Bengi, hast Du inzwischen Hilfe gefunden? Ansonsten klingt das nicht gut. Bei einem Menschen würde ich zuerst an ein Schilddrüsenproblem bzw. Stoffwechselproblem denken, aber ich bin kein TA.


    Als erstes würde ich mir eine Zweitmeinung holen. Lass Dir alle Befunde von Deinem TA geben und gehe mit Deinem Sorgenkind in eine Klinik. Zum einen hat man dort bessere Diagnosemöglichkeiten als eine normale TA-Praxis und man bespricht Problemfälle im Tierarztkollegium, hat also das Schwarmwissen mehrerer TAs zur Verfügung. Lass mal hören, wie der aktuelle Stand ist.