Spielpartner ?!

    Wie viel Bengalen hast du?
    1
    Wie alt sind deine Katzen?
    2 Jahre
    Wie lange hast du deine Bengalen schon?
    4 Monate
    Wie viele männliche oder weibliche Tiere hast du?
    1 Weibchen
    Sind alle Tiere kastriert?
    JA
    Sind deine Katzen vom Züchter?
    NEIN

    Hallo zusammen,


    ich habe mir überlegt, hier mal meine bzw unsere Situation zu erläutern und vielleicht bekomme ich ja hier Hilfe.


    Vor ca. 4 Monaten wurde eine Bengalkatze inseriert. Ich habe ganz gezielt nach einer Katze gesucht, welche in Einzelhaltung gehalten werden sollte (Evtl. uverträglich mit anderen Tieren Oder o.ä.).


    Als ich mir die Kleine anschaute, besorgte mich die Wohnsituation der Kleinen.

    Es wurde mir folgende Geschichte erzählt.


    Die Kleine wurde von einem Züchter an Zoo Zajak verkauft. Von da kam Sie zu einem Mann, der sie in Einzelhaltung hielt und mit ihr einen Wurf geplant und erreicht hat.

    Daraufhin wurde sie an eine Frau verkauft, die nicht nur sie, sondern auch den geworfenen Sohn mitnahm.


    Als ich vor Ort war habe ich gesehen, das die Kleine sich von ihrem Sohn sehr distanzierte.

    Sobald man mit einer Angel ö.ä. spielte, war der Sohn total dabei und voll aktiv.

    Die Kleine aber zog sich zurück.

    Ging der Sohn weg, kam sie und spielte.

    Sobald er dazu kam, fauchte sie ihn an und ging wieder weg.

    Sie war wohl die "ruhigere" von beiden, so sagte man mir und es wäre nicht möglich die beiden zusammen zu lassen, da sie sich nur noch zurück zieht.


    Ich musste auch von mir aus Bilder meiner Wohnung zeigte, damit die Frau weiß, wo die Kleine landet. Ihr war es völlig egal.

    Wirkliche Klettermöglichkeiten waren bei ihr auch nicht vorhanden, so das ich die Kleine ohne weiter nachzudenken mitgenommen habe, da ich Sorge hatte wo sie sonst landen wird, da es der Frau scheinbar nur darum ging sie los zu werden.


    Es stellte sich auch raus, das die Kleine noch nicht kastriert war, der Sohn von ihr aber schon.

    Ich habe auch angefragt ob es nicht daran liegen kann, dass sie nicht kastriert ist und ob sie es nicht erst mal versuchen möchte bevor sie verkauft wird.

    Die Frau meinte nein und man merkte schnell, dass sie die Kleine, egal wohin, abgeben will.


    Soviel zur Vorgeschichte der Kleinen Maus.


    Nun ist sie bei mir.

    Vom ersten Tag an lag sie bei mir.

    Die Frau von der ich die Kleine habe, sagte noch das die Kleine bei ihr die ersten Tage nur unter der Couch war und sie ist erstaunt das die bei mir so liegt.

    Ich habe die Kleine so sehr ins Herz geschlossen. Sie ist eine unheimlich liebe und anhängliche Katze.


    Es macht sich in mir aber mittlerweile eine Ungewissheit breit.

    Es ist so, dass ich sehr viel mit ihr spiele.

    Auch abwechslungsreiches Spielzeug steht zur Verfügung. Klickertraining ebenfalls.

    Leider ist es ja nun mal auch so, das man als Mensch auch mal nicht so kann wie man möchte. Beispielsweise Abends, wenn man mal einen Film schauen möchte, vor dem zu Bett gehen.

    Leider ist es nicht wirklich möglich selber mal abzuschalten.

    Ich spiele wärend des Films sogar mit ihr, weil sie deutlich zeigt, dass sie bespaßt werden möchte.

    Jetzt ist es aber bereits 3x vorgekommen, dass wenn ich nicht so reagieren wie sie es möchte, sie meine Tapete anfängt spielerisch zu zerrupfen und mit den Tapetenstückchen an der Wand spielt.

    Zudem plagt mich mittlerweile ein sehr schlechtes Gewissen, weil ich mir einfach nicht sicher bin was das Beste für die Kleine ist.


    Meine Frage die ich nun habe, wäre der Gedanke es eventuell doch mit einem Spielpartner nochmal zu versuchen?

    - Kastriert ist sie mittlerweile-


    Oder gewöhnt sie sich irgendwann auch daran, dass ich nicht immer so kann.


    Ich meine die Kleine holt Nachts das Spielzeug in mein Bett und das kann ich nun wirklich nicht umsetzen, dann mit ihr zu spielen.


    Ist sie einfach auf Grund des Alters so und wenn sie eine Weile bei mir wäre, würde sich das Ganze etwas legen?

    Ich habe selbst ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal unterwegs bin. Dann denke ich die ganze Zeit an die Kleine Maus die nun alleine zu Hause ist. Gerade weil sie so fixiert auf mich ist.


    Mit meinem Sohn spielt sie auch aber man merkt deutlich, dass ich ihre Bezugsperson bin.


    Wäre es besser ihr einen Spielkameraden zu holen?

    Ich habe gelesen, dass es Bengalen gibt, die sich trotz Spielpartner von den Tieren abgrenzen und lieber den Menschen in "Beschlag" nehmen.


    Habt ihr eventuell einen Rat was ich ihr noch anbieten kann wenn ich mal nicht da bin.

    Oder ob es vielleicht doch sinniger ist einen Spielpartner zu holen. Andererseits habe ich Sorge, dass das Ganze dann doch nach hinten los geht.


    Ich bin mittlerweile etwas verzweifelt und mache mir so viele Gedanken um sie, da ich einfach nur möchte, dass es ihr hier gut geht.


    Ich hoffe ihr könnt mir hier eventuell einen Rat geben.:(


    Ganz liebe Grüße

  • Hallo!


    Man weiß ja nicht so recht, was sie alles schon so erlebt hat in der Zoohandlung und mit diesen merkwürdigen Vermehrungsversuchen ... aber ich finde auf jeden Fall, dass es einen Versuch wert wäre, eine Vergesellschaftung zu versuchen - sie ist doch auch noch so jung ...

    Katzen sind in meinen Augen mind. zu zweit oder in einer Gruppe zu halten, ein Mensch kann die sozialen Kontakte einfach nicht komplett ersetzen. Und außerdem können sie sich im optimalen Fall, dass sie sich auch gut verstehen, mit sich selbst beschäftigen und der Mensch hat auch mal Pause ;)

    Vlt. findest du eine ungefähr gleichaltrige Katzendame mit ähnlichem Charakter mit der du das versuchen kannst (muss ja auch evtl. nicht unbedingt eine Bengalkatze sein). Wenn du da unsicher bist, lass sie sich auf neutralem Boden kennenlernen - z.B. in einer Katzenpension, bei Freunden etc. - das ist viel entspannter, als im eigenen Revier ...

    Hey,

    danke für deine Rückmeldung.

    Ja ich habe sie ja nur genommen weil es hieß sie müsse in Einzelhaltung, gerade wegen dem Verhalten gegenüber ihrem Sohn.


    Ich habe ein bisschen Sorge davor das es vielleicht wirklich so ist, dass sie einfach alleine sein möchte.

    Denn hier alleine ist sie auch total aufgeblüht.



    Falls ich mich dafür entscheiden sollte, welche Rasse wäre denn da zu empfehlen?

    Da bin ich mir nämlich auch unsicher.

    Eine zweite Bengalin wäre jetzt nicht wirklich tragbar, was die Anschaffung angeht.


    LG

  • Hallo Unic,


    die Rasse ist egal. Aber nahezu alle Katzen brauchen andere Katzen.

    Ich habe einen 10 Monate alten Bengalen vom Züchter und einen 8 Monate alten EKH vom Tierschutz und die beiden verstehen sich wunderbar.

    Wichtig ist nur, dass die Zweitkatze ein ähnliches Temperament hat hat wie die Bengalin. Die sind ja schon sehr speziell.


    Gruß

    Feli

  • Man muss ja auch noch davon ausgehen, dass in dem Haushalt, wo du dein Mädel her hast, überhaupt nicht darauf eingegangen wurde, was für Bedürfnisse die Katzen an den Bewegungsraum so haben - also Kletter- und Spielmöglichkeiten, Rückzugsmöglichkeiten, Fluchtwege wie z.B. mit Catwalks möglich etc. - wäre da alles vernünftig gewesen, hätte es ja vlt. gar keinen Stress zwischen den beiden gegeben ... und richtig Stress mit extremem Mobbing etc. schien es ja noch nicht mal wirklich zu sein. Also ich denke schon, dass eine Katzenpartnerin (oder auch Partner wenn's passt) eine tolle Bereicherung für euch wäre!

  • hm... wenn ich das so lese, dann hat Dich die Maus ja wirklich suuuuper erzogen! Soll heissen, sie macht was, und du springst..

    zunächst ein paar Fragen. Hast Du jenseits vom Kratzbaum genug kratzmöglichkeiten? Ich würde zusätzlich noch 1, 2 sogenannte Kratzmöbel aus Karton anschaffen, pro Stück je nach Ausführung ca.. 10 €. So ein Teil kannst Du dann vor die Tapete stellen, an der sie kratzt. Das sollte helfen. Das Kratzbrett ggf. auch an der entsprechenden Stelle an der Wand montieren.


    Hat die Maus eine Liegemöglichkeit in einer Ecke in Deiner Nähe? Ich würde sie vor dem Film füttern, dann 10 min mit Federangel müde spielen und dann Film gucken. Wenn sie trotzdem kommt und protestiert/ Aufmerksamkeit will, dann laut NEIN sagen und sie auf ihren Platz setzen. Das muss man üben. Ggf. auch mal in der Werbepause spielen.


    Wenn du ihr einen Spielkumpel holst, dann aber unbedingt ein ruhiges, auch schon erwachsenes Tier. Mit einem Kitten wird das nix, dann wird es so schlimm wie vorher und übelstenfalls endet das in Pinkelei. Britisch Kurzhaar sind z.B. Eher ruhige Tiere.


    Viel Glück!

    Ich verstehe nicht ganz warum ich dann einen ruhigen Spielgefährten nehmen sollte.

    .an sagt doch, wie oben auch, es sollte schon ähnliches Temperament haben.

    Das habe ich nun von Züchtern ebenfalls so gehört.

    EKH sind da eigentlich nicht die typischen Charaktere. Daher bin ich mir bis dato noch unsicher.

    Erst recht jetzt wenn es heißt ich soll eine ruhige dazu nehmen. Meine ist ja ein kleines Energiebündel, da denke ich logischerweise und so wie ich das überall lese, sollte da schon eine Rasse hinzukomme, die mit meiner Maus hier auch mithalten kann.

    Nur weiß ich nicht welche Rassen ähnlich sind und passen könnten.

    Und erzogen...naja...mit "sie hat mich erzogen" hat das eher weniger zu tun.

    Sie ist ja noch nicht so lange bei mir und es liegt eher an meiner Persönlichkeit, dass ich dann ein schlechtes Gewissen bekomme.

    Sie abweisen und nein sagen wenn sie spielen möchte...ich glaube nicht das ich das könnte. Oder sollte man das tatsächlich machen?🤔

    Ich weiß nicht...

    Kletter- und Kratzmöglichkeiten hat sie, ja. Auch eine Kletterwand ist vorhanden.

    Das mit dem Kratzbrett an der Wand, wo sie kratzt, wäre eine Option, das mal zu versuchen.

    Einen Platz bei mir hat sie auch wenn ich auf der Couch liege, dann liegt sie meistens direkt in ihrem Körbchen auf der angrenzenden Fensterbank, oder halt bei mir unter der Wolldecke oder direkt auf mir.


    Ich denke auch das es eine Option wäre, das Ganze vielleicht nochmal zu versuchen.

    Ich hoffe nur das ich da die richtige Entscheidung mit treffe und nicht doch das Problem habe, dass sie tatsächlich lieber Einzelgängerin ist.

    Es ist schon merkwürdig das sie vom ersten Tag an, als sie bei mir alleine war, so zutraulich, verschmust und anhänglich war.

    Sie ist richtig aufgetaut.

    Das war bei der Vorbesitzerein absolut nicht der Fall. Sobald der Kater kam uns gespielt hat, ist sie sofort weg gegangen und hat sich distanziert und das Ganze aus der Ferne beobachtet oder hat sich wo hingelegt.


    Schwierige Situation.

    Es geht ihr hier definitiv besser das ist ganz klar. Nur möchte ich für sie die optimalsten Verhältnisse schaffen und es bin eigentlich ich die ständigen ein schlechtes Gewissen hat. Vielleicht mache ich mich auch einfach zu sehr verrückt.

    Ich weiß es mittlerweile auch nicht mehr 🙄

    Ach so, das mit dem füttern vor dem Film geht nicht. Sie hat feste Fütterungszeiten und ich schaue ja nicht immer zur selben Zeit etwas. Die Fütterungszeiten sollten schon beibehalten werden.

    Füttern und danach spielen ist für mich persönlich auch keine Option. Wenn ich esse möchte ich danach auch nicht rennen und es ist schon vorgekommen das sie dann erbrechen hat. Das muss nicht sein.


    Das mit dem Kratzbrett an die Wandstelle nehme ich aber definitiv als Rat dankend an.

  • Spontan würde ich auch sagen es wäre gut eine zweite Katze dazu zu holen. Ich habe auch mal eine Bengalin aus fürchterlichen Zuchtverhältnissen geholt (meiner Ansicht nach fürchterlich). Es hiess auch man könne sie nicht streicheln etc. Bei uns fühlte sie sich aber wohl und wir konnten spielen, streicheln und kuscheln. Doch für die arme süsse hatte ich zu wenig Zeit, das wusste ich eigentlich vorher. Aber ich konnte sie nicht da lassen. Dann dachte ich, hole ich doch ein junges Kätzchen dazu. Das war eine beschissene Idee. Der kleine Wirbelwind (ein Mix) war viel zu aufgedreht. Ausserdem hatte die Bengalin gerade ihren Wurf verloren, sie war bestimmt noch nicht so weit einen Halbstarken zu ertragen. Als ich auf den neuen dann auch noch allergisch reagiert habe war der Katzentraum erst mal vorbei. Die Bengalin hatte richtig Glück und ich konnte sie super vermitteln, an eine Frau mit Katzenerfahrung und viel Zeit. Als dann beim Bauernhof um die Ecke die Mutterkatze eines Wurfes überfahren wurde hat die Frau sie aufgenommen und die Bengalin hat die Kleinen "adoptiert". Was süsseres habe ich nie gesehen - aber ich schweife ab. Sie war jedenfalls in der Zucht in der Konstellation nicht glücklich, aber alleine auch nicht.

    Ich denke der Kater war einfach zu Dominant, aufdringlich und quirlig. Aus dem Bauch raus würde ich ein Weibchen dazu nehmen. Wenn finanziell keine Bengal mehr drin liegt, vielleicht findet sich irgendwo eine Mix-Dame oder du fragst mal beim Tierschutz an. Gute Notfalltierstationen können ihre Schützlinge gut einschätzen und können dir vielleicht eine Partnerin empfehlen die zwar verspielt, aber nicht dominant ist. In einem anderen Forum wird der Tierschutz Taskali immer empfohlen, habe aber selber keine Erfahrung.


    Was das Füttern und Spielen angeht. Meine können ja immer ans Futter. Da kommt es vor, dass einer wie verrückt durch die Wohnung rennt, dann 5 Happen am Fressnapf isst und dann weiter mit seinem Bruder durch die Wohnung jagt. Wenn du natürlich zu festen Zeiten fütterst und die Kleine sich den Bauch voll schlägt ist heftiges spielen danach vielleicht wirklich nicht so gut.

  • Am zufriedensten macht es Katzen, wenn sie erst nach dem Spielen gefüttert werden (Jagd > Jagderfolg > satt > putzen>müde ;) und wieder von vorn) ... wenn man ungefähr so eine Reihenfolge einhält und zur Not auch einfach mal nur Leckerli wirft oder versteckt, dann ist das erst mal schon was für das "innere Gleichgewicht" der Katze ...


    Katzen sind ja "Häppchenfresser" - also ab und zu ne Maus oder ein anderes kleines Tier (ich glaube eine Katze braucht ca. 7-10 Mäuse pro Tag) ... dieses 2 bis 3 Mal am Tag zu festen Zeiten ordentlich füttern widerspricht genau genommen dem natürlichen Fressverhalten. Die Katze kann aber eine Maus fressen und danach sofort wieder eine jagen, wenn sich die Gelegenheit bietet, ohne dass diese zu schwer im Magen liegt - denn sie kann sich ja nicht darauf verlassen, dass die Maus nach 3 Stunden wieder des Weges kommt ... der Jagdtrieb ist sofort wieder da ... genau das ist auch der Grund, weshalb die Katzen von Mignonne toben - ein paar Häppchen fressen und dann weitermachen.

    Wenn es aufgrund von eigenen Abläufen oder Berufstätigkeit nun mal nicht anders geht, ist das ja vollkommen klar, dass man sich da kein Bein ausreißen muss ... aber mit ein paar Anpassungen zugunsten des natürlichen Verhaltens kann man evtl. größere Ausgeglichenheit bei der Katze erzielen.

    Ich und ich glaube auch viele andere hier auch praktizieren ja so eine Art Dauerfütterung ...


    Ich glaube, das wurde etwas falsch verstanden und es wurde zu einem ruhigeren Partnertier geraten, da es sich so anhörte, dass deine Katze extrem ruhig und zurückhaltend ist ... also richtig ist auf jeden Fall ein Tier mit ähnlichem Charakter und möglichst auch ähnliches Alter ... also in deinem Fall kein Senior aber auch keine superquirligen Kitten. Vlt. ginge auch ein Kater ... also mein früherer EKH-Kater hätte sich mit meinen Bengaldamen bestimmt gut verstanden ... aber ein Bengalkater wär ihm vermutlich auch zuviel gewesen.

  • Futter sollte im ersten Jahr immer unbegrenzt bereitstehen.


    Es mag ja durchaus unterschiedliche Bengalen geben, aber z.B. meiner hat sich nach 10 Minuten spielen noch nicht mal vollständig aufgewärmt. Wir gucken abends auch gerne Filme/Serien. Loki steht immer zwischen 20 Uhr und 21 Uhr auf, dann unterbrechen wir unser Programm und spielen mit den Katzen. Wenn wir danach noch einigermaßen fit sind, gucken wir weiter, ansonsten legen wir uns halt alle vier hin.


    Sie bleiben nicht ewig klein, alles verändert sich ja in so rasantem Tempo, dass man sich halt einfach mal ne Weile nach den Kindern richten muss, sofern es irgendwie geht.

    Hallo Zusammen,


    also ich habe heute nochmal mit einer Tiervermittlung gesprochen und auch nochmal mit einem Züchter.

    Mir wurde hier jetzt von beiden abgeraten jetzt eine zweite Katze zu holen.

    Da sie nicht nicht so lange hier ist, kann sich das Ganze noch einspielen.

    Zudem kann es auf Grund ihrer vorherigen Verhaltens gut sein, dass sie sich wieder zurück zieht. Da sie hier so aufgeblüht ist, soll ich das jetzt erst nochmal eine Weile beobachten.

    Es scheint auch so, als das sie nie wirklich erzogen wurde. Das muss ich jetzt alles nachholen was natürlich eine Weile dauern wird.

    Ich habe mich jetzt für die Möglichkeit, ein Katzenlaufrad anzuschaffen, entschieden damit die Kleine hier noch mehr Möglichkeiten hat sich auszupowern.


    Ich hoffe das sich das Ganze hier bald etwas entspannt.

    Das Kratzbrett ist auch an der Tapetenstelle angebracht und ich hoffe sie sucht sich keine neue Stelle.


    Sollte dennoch weiteres Verhalten dazu kommen oder sich gar nichts ändern, werde ich es zeitlich eher mit einer zweiten Katze versuchen.


    Ich danke euch für eure Rückmeldungen.


    LG

  • hallo Unic, ich meinte weiter oben tatsächlich einen Spielpartner mit ähnlichem Charakter. Da hat sich ein Fehler eingeschlichen.


    Mit Erziehung ist gemeint, dass Du die Katze soweit bringst, dass sie sich an gewisse Regeln hält. Sonst ist es sie, die die Regeln diktiert und gepasrt mit Deinem Mitgefühl scheint sich das in die Richtung zu bewegen. DU musst ihr die Regeln in Deinem Haushalt aufzeigen, von alleine weiss sie das nicht. Natürlich liebevoll und einfühlsam, aber bestimmt. Stell Dir vor, sie wäre ein Kind. Das ist einnStück weit ähnlich. Sonst artet das irgendwann in Stress aus und Dein Post ganz oben vermittelt diesen Eindruck ja schon, jedenfalls für mich. Insgesamt dauert es halt seine Zeit, bis eine Katze mit solcher Vorgeschichte sich eingewöhnt und ich wünsche Euch beiden viel Glück und Erfolg dabei!

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