Hallo zusammen,

    Ich fühle mich so schrecklich..., aber ich bin mir nicht mehr sicher, ob es richtig war mir zwei Bengalen geholt zu haben...

    Ich hatte mich wirklich gut informiert, wusste dass sie viel reden, sehr aktiv sind und dass man sie beschäftigen muss... Ich hab auch alles mögliche gekauft... Zwei große Kratzbäume, Kugelbahn, Verschiedenes Spielzeug, Fummelbrett. Jetzt hab ich die Kleinen (14 Wochen alt) gerade mal 9 Tage und bin nur noch ein nervliches Wrack! Zum einen sind sie deutlich aktiver und reden viel mehr als gedacht, und das Spielen empfinde ich inzwischen als anstrengend.... Er spielt sehr dominant, weshalb seine Schwester immer etwas zu kurz kommt. Auch wenn ich mich nur mit ihr beschäftigen will, reisst er sofort das Spielzeug an sich. Jetzt fängt sie langsam an die Wände hochzugehen. (Rauputz) Ich hol sie sofort weg und setzte sie an den Kratzbaum, aber ich deute das als nicht genug ausgelastet.

    Am Anfang haben die Beiden immer zusammen geschlafen und jetzt kommt es immer häufiger vor, dass sie weggeht, kurz nachdem er sich zu ihr gelegt hat. Das bricht mir das Herz!

    Jetzt sind die Beiden auch noch positiv auf Giardien getestet. Morgens brauche ich etwa 2 Stunden für das Hygieneprogramm und ich muss immer aufpassen, wenn sie auf's Klo gehen, damit sie nicht in den Kot steigen oder um sicher zu gehen, dass sie auch wirklich aufs Klo gehen.

    Ich hab schon seit Tagen Magenschmerzen, Durchfall und bin eigentlich todunglücklich... Ich hab die Beiden wirklich lieb, aber ich weiß nicht, ob ich das schaffe... Ich denke immer öfter, ich hätte es nicht machen sollen.

    Ich hasse Menschen, die sich ein Tierchen zulegen und es dann wieder abgeben, weil sie überfordert sind und ich möchte auch nicht so jemand sein, aber ich bin nervlich wirklich am Ende und könnte nur noch heulen!

    Am liebsten würde ich mich irgendwo verkriechen und nicht mehr rauskommen...

    Wenn die Beiden gesund sind und ich wieder arbeiten gehe, wird es vielleicht besser?

    Hatte jemand von euch auch schon mal solche Gedanken?

    LG Christina

  • Hallo,


    ich fühle mit Dir - und das geht vorbei!!

    Meine sind heute 2Jahre alt und wir sind ein gut eingespieltes Team und haben- meistens😉- viel Freude miteinander😻


    Auch ich hab mich in der ersten Zeit total überfordert gefühlt- und ich glaubte mich soo gut vorbereitet.

    Ich wollte, so wie Du alles richtig machen und hab mich total verrückt gemacht und damit letztendlich die Katzen „angesteckt“, bis die auch ganz durcheinander waren.


    Mal die einzelnen Punkte ein bisschen sortiert;


    Auch meine Zwei hatten Giardien, -das ist eine wirklich anstrengende und nervige Zeit, aber wenn Du am Ball bleibst bekommst Du das in den Griff.

    Und Du machst das ja schon super! Es braucht halt Geduld. Aber dann ist es „ durch“


    Kater sind beim Spielen dominanter!

    Rocky hat auch immer alles an sich gerissen.

    Auch meine Kleine hat sich dann zeitweise zurückgezogen. Das heißt aber nicht, dass sie unglücklich ist !! Oder dass du etwas tun müsstest!!!

    Sie schafft sich die Distanz, die im Moment gut für sie ist. Die Vorstellung, dass sie immer unzertrennlich sind und sein werden, und dass du dafür verantwortlich bist- davon solltest Du versuchen dich zu lösen. Das wird immer wechseln, mal mehr mal weniger, die Katzen machen das untereinander


    Wenn sie die Wände hochklettern will:

    In dem Alter probieren sie ALLES aus😱Und Rauhputz ist so schöön griffig🤣 , das muss man einfach ausprobieren! Mit nicht ausgelastet hat das gar nichts zu tun, eher mit Entdeckungslust.

    Auch da machst du schon alles richtig👍

    Vielleicht kannst du noch ein Kratzbrett an die Wand dübeln, oder auch zwei übereinander, denn sie wollen immer hoch nach oben. Meine Kleine wollte und ist 😬 immer die Gardinen hoch.

    Hat etwas gedauert, bis das geklärt war.

    Die eine oder andere Blessur an deiner Einrichtung

    wirst du aber wohl in Kauf nehmen müssen😬.


    Aber zum Trost: Mit jeder Woche werden sie lernen, was sie dürfen und was nicht, das spielt sich ein.


    Definiere für Dich die Tabus für die Katzen und setzte das sanft aber unerbittlich konsequent durch.

    So wie du es ja schon machst.


    Wenn Du deine Wohnung ansonsten so gestaltet hast, dass nichts Gefährliches für sie herumliegt oder nichts für Dich Wertvolles zerstört werden kann, dann lass sie auch einfach gewähren und ihre eigenen Erfahrungen machen. Sie brauchen diese eigen Erfahrungen, um selbstsichere Katzen zu werden.

    Auch eine Katzenmutter ist nicht ständig mit ihren Kitten beschäftigt

    Sie beobachtet meistens und interveniert wenig.

    Versuch dich nicht verrückt zu machen!!

    Nur die ersten Wochen sind so stressig, das bleibt nicht so!

    Ich schick Dir herzliche Grüße 😻

    und eine große Portion Gelassenheit😎😉

    Hallo Barbara,

    Vielen Dank für die Antwort. Ich dachte schon, es würde nur mir so gehen und dass ich ein fürchterlicher Mensch bin, weil ich zweifle...

    Wenn ich so eine Phase habe, dann fühlt sich alles einfach so falsch an... Aber dann ist wieder alles entspannt.

    Meistens direkt nach dem aufstehen am Morgen geht es mir furchtbar, oder wenn ich mal weg gehe. Dann mach ich mich total verrückt und denke die ganze Zeit ich würde sie vernachlässigen oder was machen sie wohl jetzt. Aber wenn ich dann heim komme liegen die total entspannt im Kratzbaum und schlafen.

    Ich sage mir auch immer wieder, es sind noch Babys und ich hab die auch erst seit 9 Tagen!

    Aber es ist trotzdem schwierig und ich bin viel am zweifeln (bzw. weinen)

  • Liebe Christina,


    ich kann Dich sooo gut verstehen. Auch ich hab mich anfangs gar nicht weggetraut und wenn, dann nur mit schlechtem Gewissen. Als ich das erste Mal beruflich wieder für 2 Tage auch über Nacht nicht da war, sind bei mir beim Weggehen auch Tränen geflossen ( obwohl mein Mann zuhause war und alle versorgt hat)

    Du hast Dich im Vorfeld so gut informiert. Aber, und auch das kenne ich aus eigener Erfahrung, das kann auch dazu führen, dass man meint, selbst superperfekt sein zu müssen. Und dann ständig in Alarmbereitschaft ist.

    Bei dir sieht wirklich alles super aus, auf den Bildern sehe ich nur fröhliche muntere und bildhübsche junge Kätzchen.

    Und das mit dem Bild von den „Babys“ stimmt nur bedingt: Sie sind jetzt, kätzisch gesehen, in einem Alter, wo sie auch von der Katzenmutter oft alleingelassen würden und zur Selbständigkeit ermuntert würden. Also keine Babys, sondern eher „Schulkinder“.

    Und wie Schulkinder brauchen auch junge Katzen ihre Freiräume.

    Kleine Katzen brauchen außerdem nicht ständig Aktion sondern auch viel Ruhe und Schlaf zwischendrin. Und sie kommen meist von ganz allein, wenn sie Spieleinheiten oder Nähe brauchen.

    Lass ihnen Zeit und Raum.

    Und Du hast für sie so gute Voraussetzungen geschaffen, sie haben alles, was sie zu einem glücklichen Katzenleben brauchen!!

    Lass dich von der Unbeschwertheit der Kleinen anstecken😻!

    Liebe Grüße

    Barbara

    Liebe Barbara,

    vielen Dank nochmal für deine aufmunternden Worte! 🤗 Das hilft mir sooo sehr! Dadruch dass ich alleine bin, hab ich oft das Gefühl völlig alleine damit klarkommen zu müssen. Heute Morgen und den Vormittag ging es mir besonders schlecht... Jetzt im Moment ist alles okay und ich bin entspannt. Ich hoffe das fällt an....

    Vielen, vielen Dank nochmal für deine Unterstützung 🤗🤗🤗

    LG Christina

  • Das ist jetzt vielleicht ein komischer Vergleich, aber meine elfjährige Tochter hat nach 2, 3 Tagen, nachdem wir die Katzen geholt hatten, bitterlich geweint und gezweifelt, ob das die richtige Entscheidung war, obwohl sie sich vorher jahrelang nichts sehnlicher gewünscht hatte. Sie war komplett überfordert und das vermutlich, weil es ihren Rhythmus so durcheinander geworfen hat ... ich hatte mich geistig darauf eingestellt, dass es erst mal annähernd so stressig wird und das Leben plötzlich einfach ganz "anders" ist, wie damals nach der Geburt unserer Tochter - und da war ich jetzt sehr positiv überrascht, denn wenigstens musste man Nachts nicht alle 3 Stunden raus ;) ...

    Heute (nach einem 3/4 Jahr) sagt meine Tochter, dass sie sich das Leben ohne die beiden nicht mehr vorstellen kann. Und ich glaube, die Katzen sind inzwischen einfach in unser Leben integriert und die haben sich in ihren eigenen Abläufen auch gut angepasst. Mit jedem Tag, den sie älter werden, wird das deutlicher - schon bevor morgens der letzte von uns das Haus verlässt, sind die beiden auf ihren Lieblingsplätzen und verdösen den Tag wahrscheinlich irgendwie. Und zeitlich schaffen wir es z.B. morgens gar nicht, noch großartig mit ihnen zu spielen, die können mit zum Duschen kommen, bei allem Möglichen zusehen und das muss dann auch reichen. Die Kittenzeit ist zwar so süß, aber ich finde es jetzt auch schön, dass sie einfach aus dem Gröbsten raus sind und immer vernünftiger werden und halt so "richtige" Katzen. Und das kommt schneller als man denkt.


    Blöderweise hast du nun Stress mit den Parasiten, aber gib den beiden noch ca. 8 Wochen - ich wette, dann ist das Leben mit ihnen schon zu einer ganz guten Routine geworden. Dass der Kater etwas ruppiger ist, als seine Schwester ist eine Sache, die du dann einfach im Auge behalten musst, manchmal klappt es gut, manchmal nicht so richtig - eine Züchterin meinte damals mal, man könnte dann gut einen weiteren Kater nehmen (auch wenn sich das jetzt erst mal sehr kontraproduktiv anhört), denn dann können die beiden zusammen durchdrehen - und die Katze hat was zu beobachten und spielt dann mit, wenn sie Lust hat.

    Auch unsere Mädels sind ganz verschieden - am Anfang haben wir immer gesagt, an Dari ist ein guter Kater verloren gegangen. Wenn Dari auf Nala, die auf dem Rücken liegt, springt - zum Raufen - dann findet die das meistens nach kurzer Zeit blöd und faucht, rennt weg etc. Umgekehrt habe ich das noch nie beobachtet, Nala darf so oft auf Dari springen, wenn die sich auf den Rücken schmeißt, und extrem wild mit ihr raufen, das kann ihr gar nicht genug sein. Generell ist Dari die Quatschmacherin, springt überall drauf, dreht in ihren 5 Minuten komplett durch etc., Nala war schon mit 3 Monaten sehr vernünftig, ich habe noch nie erlebt, dass sie ihre 5 Minuten überhaupt richtig hat. Ist aber die wesentlich ausdauerndere und auch bessere Jägerin beim Spielen (und auch z.B. wenn es darum geht Stubenfliegen zu jagen). Sie geht auch nicht an Wespen etc., Dari hat es gestern wieder mal geschafft, eine zu fangen und lief dann zur Strafe natürlich den Rest des Tages mit einer "Ballonpfote" rum ;) - aber das erste, was ihr gestern direkt einfiel, nachdem der erste Schmerz weg war, war die erneute Wespenjagd auf dem Balkon :rolleyes: soviel also dazu ...

    Es fällt mir schwer einen Rythmus zu finden... Ich denke jedesmal, das ich jetzt nichts machen kann, weil die Beiden nur dusseln und nicht fest schlafen. Ich weiß, dass das Blödsinn ist und ich meinen Tagesablauf normal weiterführen soll, aber es fällt mir eben schwer...

    Wie macht ihr das denn mit dem putzen? Ich kann die zwei doch nicht so lange ins Bad sperren, bis die Böden trocken sind... Ich bin einfach so unsicher!

  • Wie ich das mache? Ich akzeptiere dass ich nicht mehr streifenfrei putzen kann :P Aber ich werde tatsächlich auch anfangen mit einem zweiten Wischer trocken drüber zu gehen. Wird sowieso von meiner Jemako Vertreterin empfohlen. Letztens wollten die beiden sich jagen aber mit den glänzenden Fliesen und nasser Schicht drauf war das wie Glatteis. Ich hätte mich wegschmeissen können, die wollten rennen und sind nicht von der Stelle gekommen. Jetzt ist ihnen das suspekt wenn ich am wischen bin. Mal sehen wie lange....

    Fensterputzen ist auch genial. Wenn sie abwechselnd den Abzieher oder das Tuch fangen wollen :love:


    Aber wieso kannst du nichts machen wenn die beiden duseln? Verstehe ich nicht.

  • Definitiv! Eines der ersten Dinge die meine Züchterin gesagt hat als sie die beiden gebracht hat war, dass ich mich ganz normal verhalten und bewegen soll. Bitte also nicht durch die Wohnung schleichen nur weil die Katzen dösen.

    Gestern habe ich gebügelt. Dieses Teil macht nen riesen Lärm wenn man es anstellt und auch wenn man den Dampf raus bläst. Die ersten Dampfstösse haben sie geschaut was geht und dann wurde weiter geschlafen. Und wenn es ihnen zu viel ist können sie sich ja vermutlich irgendwo hin zurück ziehen??!!

    so sah das gestern aus als noch die Lage geprüft wurde ;)

  • So richtig fest schlafen werden die niemals, denn sie müssen wachsam sein, für den Fall, dass eine noch viel größere Katze kommt, um sie zu fressen ;) so hat es die Natur zumindest eingerichtet. Wenn es ihnen zu unruhig ist, werden sie sich schon verziehen - oder einfach zusehen etc.

    Beim Staubsaugen sind meine beiden erst immer geflohen - nun fahren sie fast drauf mit. Beim Wischen jagen sie den Wischer oder die Lappen etc. Ich hab das einfach nicht nicht weiter beachtet und einfach alles gemacht, wie sonst auch - auch fernsehen, Musik hören etc. - das stört die nicht im geringsten. Ich nehme ja nicht an, dass du mit aggressivstem Chlorreiniger putzt oder jeden Tag ne Party feiern willst :P

    Als wir unsere beiden erst 3 Wochen hatten, haben wir eine Silvesterparty mit ca. 40 Leuten gehabt bei uns in der Wohnung. Die Vorbereitungen - Umräumen etc. fanden sie superspannend - den Abend an sich haben sie dann in "ihrem" Katzenzimmer verbracht - zeitweise waren da noch bis zu 6 Kinder drin und haben mit ihnen gespielt - als es dann Mitternacht war und ordentlich auf der Straße geknallt hat - habe ich geschaut, sie lagen auf ihrem Kratzbaum ganz oben (direkt vor dem Fenster!) und haben ganz friedlich gedöst. Es hat die ganze Nacht immer mal wieder geknallt und auch die Party war ja nicht gerade leise - am nächsten Tag kamen die beiden sofort neugierig aus dem Raum und haben alles erkundet - die ganzen Gerüche etc. Es kam uns jetzt nicht so vor, dass das bleibende Schäden verursacht hat - ich würde sagen im Gegenteil: sie MÜSSEN doch so viel wie möglich kennenlernen solange sie noch jung sind und auch lernen, dass das alles nicht schlimm ist, sondern vielleicht sogar toll - z.B. wenn fremde Menschen kommen. Letztens hab ich einen Handwerker bei uns in der Wohnung dabei erwischt, wie er mit 'nem Entfernungsmesser (also wie mit Laserpointer) mit ihnen gespielt hat. :D Wir sind in einen Neubau gezogen, da ist immer mal wieder noch was zu werkeln - dementsprechend laufen da Handwerker rum und es ist auch oft mal laut. Auch wenn wir Möbel zusammenbauen - mit Gehämmer, Geschraube oder Gebohre stehen die entweder daneben und wollen Schrauben durch die Gegend schubsen und wenn das dann zu öde wird, gehen sie halt ihrer Wege und beachten einen nicht weiter. Also von daher würde ich mir da an deiner Stelle überhaupt gar keine Gedanken machen, die Katzen gewöhnen sich da dran und stören sich an solchen Sachen einfach gar nicht. Und je jünger sie sind, umso besser.

  • Ich setzt mich einfach zu sehr unter stress. Ich will die Beiden einfach nicht in ihren Ruhepausen aufschrecken...

    Vielleicht hilft es dir ja auch, dir vorzustellen, dass in der Natur auch niemand Rücksicht auf ihre Befindlichkeiten nehmen würde, egal ob es das Wetter ist, Fressfeinde, Artgenossen bzw. Konkurrenz oder die Maus, die sich nicht sofort fangen lässt etc. - dafür ist jedes Lebewesen ja sozusagen "konstruiert". Ein gewisser Stresslevel ist ja auch zum Wohlbefinden nötig - genauso wie auch das Immunsystem was zu tun haben muss und nicht alles ganz steril sein darf ... egal ob bei Mensch oder Tier.

  • Das mit dem Putzen mach ich genauso! Ich brauche zwar für manche Dinge länger als früher, weil immer irgendeine Katze „helfen“ will, z.B. Betten beziehen: da kann man sich zwischen Bezügen verstecken und Bändsel von Nackenrollen jagen🤣

    Staubsaugen ist blöd, da verziehen sie sich.

    Aber Wischen finden sie toll🤩.

    Ich hab danach saubere Böden verziert mit Katzenpfoten-Design.

    Auch ich sehe es so wie Darinala: Es ist wichtig, dass sie jetzt viele neue Erfahrungen machen und lernen, sich in ihrem neuen Leben zu orientieren.

    Katzen können selbst lauten Lärm ausblenden und entspannt dösen, wenn sie das erstmal als normal kennengelernt haben.

    Wenn du sie von allem Stress verschonst, dann, werden es ängstliche Katzen, die sich vor allem fürchten. Und das ist dann Stress für sie!!!!


    Versuch Du Ruhe auszustrahlen, dann werden sie sich sicher und geborgen fühlen🥰


    P. S.: Mein Kater hat sich am seinem dritten Tag bei bei uns zum ersten mal abends auf meinen Schoß zum Schlafen gekuschelt. Ich hab mich bis nach Mitternacht nicht getraut ins Bett zu gehen, um ihn ja nicht zu stören😉.

    Als ich schon fast ein steifes Genick hatte, hab ich ihm dann doch hochgehoben und in sein Körbchen gelegt -und er hat einfach friedlich weitergeschlafen🤣

    (Ich glaub, viele „Erst-Katzen-„Mütter/Väter“ reagieren anfangs überfürsorglich, das geht nicht nur Dir so)

  • P. S.: Mein Kater hat sich am seinem dritten Tag bei bei uns zum ersten mal abends auf meinen Schoß zum Schlafen gekuschelt. Ich hab mich bis nach Mitternacht nicht getraut ins Bett zu gehen, um ihn ja nicht zu stören😉.

    Das kenn ich auch :D aber eher nach dem Motto, "oh nein, wenn ich jetzt aufstehe, legt sie sich woanders hin und kommt so schnell nicht mehr zurück - und nachher denkt sie wohlmöglich noch, der Mensch will gar nicht, dass ich auf seinem Schoß liege ..." usw.


    Gestern habe ich Staub gesaugt und Nala hat diese Bodendüse sozusagen lässig mit der Pfote gestoppt, als die ihr zu nahe kam, weil sie ganz bequem unter dem Tisch lag und es nicht eingesehen hat, zur Seite zu rutschen ... dazu muss ich erzählen, dass sie als ganz Kleine am 3. oder 4. Tag bei uns nicht mehr aus einem Raum kommen wollte, weil ich in einem ganz anderen Raum gesaugt hatte und der Staubsauger danach eine Zeit lang einfach nur im Flur vor dem Raum mit ihr drin rumstand (und dann auch weggeräumt wurde). Sie hat sich also noch nicht mal an der Stelle vorbei getraut, wo der einfach nur gestanden hatte. Als alles Locken mit Leckerchen etc. nichts half, haben wir ihr ein Klo in den Raum gestellt - und nach ca. ein, zwei Stunden hab ich dann auch versucht, sie rauszutragen. Allerdings hat sie kurz vor der Stelle (wo der Sauger ja nun schon lange nicht mehr stand) einen solchen Ausraster bekommen, dass sie mir innerhalb einer hunderstel Sekunde so dermaßen den Arm mit ihren Krallen perforiert hat, dass das Blut richtig rausgeflossen ist, ich hab sie fallen lassen - sie ist zurückgewetzt in den alten Raum. Letztendlich haben wir sie in einen Transportkorb gesteckt, Decke drüber und an der Stelle vorbei getragen ...

    Damals hatte ich gedacht, dass es mit dem Staubsauger wohl für immer Stress geben wird, aber wir haben es einfach durchgezogen und beim Saugen nur darauf geachtet, dass wir hinten im Raum anfangen, so dass die Katzen immer einen Fluchtweg haben - und irgendwann haben sie wohl einfach gemerkt, dass der ihnen nichts tut, bzw. die Neugierde (und der Drang, doch einfach mal herzhaft ins Kabel zu beißen ;)) war einfach stärker.

  • Ich schließe mich der Meinung der anderen an. Deine überführsorgliche und ängstliche Art wird sich in vielen Dingen eher negativ auf die Katzen und dich auswirken.


    Ich habe meinen Kater seit 6 Jahren und meine Katze ist vor 4 Jahren als Erwachsene Katze dazu gekommen. Ich bin Vollzeit berufstätig habe gerne Freunde und Familie zu besuch. Kinder und Hunde sind immer herzlich bei uns Willkommen da wir selber auch einen Hund haben. Wir sind jetzt schon 2 mal umgezogen und das 3te mal steht vor der Tür. Ich weiß nicht ob es bei anderen Katzen auch so ist aber meine Beiden finden es immer spannend wenn was bei uns los ist und zwar in jeglicher Art und Weise. Und wenn es mal lauter ist wegen einer Party oder ähnlichem dann schaffen sie es auch in dem Lärm abzuschalten. Django ist oft mitten drin und liegt auf dem Sofa und schläft. Versuch deinen Alltag so zu erledigen wie es vorher auch war natürlich mit kleinen ausnahmen wie eine gesunde Fürsorge für deine Katzen. Bei mir kam es schon mal vor das ich einen ganzen Tag nicht zu Hause war, denk daran die beiden haben immer noch sich du bist nicht der Mittelpunkt ihrer Erde :-).


    Es gab auch mal Zeiten nach meiner Trennung da musste ich nebenbei arbeiten gehen, da hatte ich sehr wenig Zeit fast 1/2 Jahr lang. Auch das haben die beiden sehr gut weggesteckt. Es wurde hier schon erwähnt Katzen und vor allem Kitten sind sehr anpassungsfähig.

    Zum Thema Giardien, die hatte ich auch mit dem Kater nach einigen Wochen ist das Thema durch mach alles nach bestem Wissen und Gewissen.


    Versuch dich nicht verrückt zu machen das spiegelt sich leider Gottes in deinen Kitten wieder. Wenn ich das richtig gelesen habe hast Du Urlaub, nimm dir auch mal zeit für dich und lass die beiden alleine.


    Viel Erfolg und lieben Gruß


    Aneta

    Mittlerweile putze ich und staubsauge ich jeden Morgen, wegen den Giardien, und sie gewöhnen sich dran.

    Ich geh auch jeden Tag für ein paar Stunden weg um auf andere Gedanken zu kommen.

    Cleo macht mir halt die meisten Sorgen, weil sie nicht gut frisst... Sie wiegt 1,6kg und ihr Bruder 1,8kg. Seit ich die beiden habe, hat er 300g zugelegt und sie ist stehen geblieben.

  • Vielleicht macht ihr das mit dem Durchfall mehr zu schaffen. Bei uns ist es auch zwischendurch mal so gewesen, dass einer der beiden ne Woche stagniert hat mit dem Gewicht und dann die Woche drauf ist es wieder hoch gegangen. Wie alt sind sie jetzt? 15 / 16 Wochen? Da haben meine auch so um die 1.6 - 1.8 Kilo gewogen, denke das ist noch nicht besorgniserregend.

    Wie viel frisst sie denn? Kannst du das abschätzen?

  • Ich glaub, das Gewicht ist ganz ok so - irgendwann macht sie bestimmt wieder einen Sprung ... die ganze Umgewöhnung und der Durchfall bringen das Zulegen vielleicht etwas zum Stocken - Hauptsache, sie nimmt nicht ab und der Allgemeinzustand ist gut. Dass der Kater letztendlich größer und schwerer wird, ist ja auch klar ... meine Katzen haben auch nicht ständig zugenommen und sind jetzt mit einem Jahr schon seit Wochen so zwischen 3,5 und 3,6 kg stehen geblieben - und die sind gerade sogar etwas speckig, möchte man meinen ;) so viel wird da wohl nicht mehr passieren - vlt. werden sie noch etwas kräftiger/kompakter, aber die Mutter ist auch nicht gerade riesig gewesen.

    Sie sind jetzt 13 Wochen und 2 Tage alt. Der Tierarzt meinte ich soll ihr jetzt von Royal Canin Recovery Liquide geben, weil sie eben noch so jung ist und schon zunehmen sollte.

    Sie ist sehr, sehr eitel mit dem Futter! Und es ist eine Katastrophe, das ich jetzt keine Alternativen anbieten kann, solange der Durchfall nicht weg ist...

  • Hast du da Bedenken, ihr was anderes anzubieten bzgl. des Durchfalls? Vlt. kannst du ja ein bisschen was mischen, dass es leckerer wird? Oder in mehreren kleinen Portionen etwas, das ihr besser schmeckt? Der Durchfall kommt ja vermutlich gar nicht unbedingt durch das Futter, sondern von den Würmern bzw. der Medikation, oder?