Bengal Kitten mobbt Kater?

    Wie viel Bengalen hast du?
    1
    Wie alt sind deine Katzen?
    4 Monate, 6 Monate & 10 Jahre
    Wie lange hast du deine Bengalen schon?
    Seit 3 Wochen
    Wie viele männliche oder weibliche Tiere hast du?
    2 Männliche, 1 Weibliches
    Sind alle Tiere kastriert?
    NEIN
    Sind deine Katzen vom Züchter?
    JA

    Hallo Foris,


    ich suche hier nach Rat wegen meinen Bengalmädchen. Sie ist nun 4 Monate alt & scheint langsam ein Verhalten zu zeigen was an Mobbing grenzt.

    Sie verhält sich so gegenüber meinen 2 Katern (6 Monate alter Burmakater, 10 Jahre alter Siamkater)

    Hauptsächlich ärgert die den Burmakater. Sie spielt ständig mit seinem Schwanz, was ihn immer sehr verärgert, sodass er immer stärker damit schlägt & sie noch mehr drauf losgeht. Dann endet es meist in einer Rauferei. Kein Fauchen, Knurren, Schreien...aber man sieht, dass es kein Spiel ist. Der Burmakater sieht dann immer sehr verärgert aus & die Bengal ist dann ganz "empört", dass er so reagiert & wird auch verärgert. Das Schwanz-Gespiele ist jetzt in den letzten Tagen zu ihrem Lieblingspiel geworden...sie nutzt echt jede Möglichkeit, wenn er neben ihr ist. Bei einem Streit hat er auch keinerlei Chance gegen sie, sie ist größer & schwerer als er. (obwohl er älter ist...)

    Mir scheint es auch, dass sie ihn als leichte Beute sieht...also wie ein Spielzeug.

    Mir ist auch aufgefallen, dass beide in den letzten Tagen nicht einmal freundlich miteinander gespielt haben...am Anfang (erste 1-2 Wochen) haben sie toll miteinander gespielt. Der Burmakater scheint sie zu meiden & geht auch auf keinerlei netten Spielanforderungen mehr ein. (sie gurrt dann immer wie eine Taube & rennt herum oder versteckt sich irgendwo...bietet sich also als "Beute" an.)


    Vor kurzem hat sie auch den älteren Siamkater ins Visier genommen (er spielte nie mit ihr). Sie hat das gleiche Schwanz-Gespiele mit ihm probiert, aber er hat ihr sofort eine deswegen rübergehauen (ohne Krallen) & dann hat sie es verstanden.

    Wenn er vorbeiläuft springt sie ihn oft an. Er ignoriert das jedoch gekonnt & läuft ohne Reaktion einfach weiter.

    Wenn er aber irgendwo liegt & sie das Gleiche macht, wird daraus ein Streit. Sie hat auch kein verspielten Gesichtsausdruck...sie fixiert richtig & es sieht dominierend aus.

    Der Siamkater rennt dann irgendwann weg, weils ihm zuviel wird & sie hinterher. (Kein Fauchen oder Knurren, aber so ein miauen, was bedeuet "lass mich in ruhe" vom Siamkater.) Sie scheint gerade drauf zu reagieren & macht dann weiter. Ich gehe übrigens bei all diesen Streitigkeiten immer dazwischen...die Bengal hört dann auch auf.

    Mir kommt es echt so vor, als ob die beiden Jungs die Bengal ausgrenzen. Wollen weder spielen, noch kuscheln mit ihr. In den ersten 1-2 Wochen war das anders....da lagen alle 3 sogar öfters mal zusammengekuschelt. Die 2 Kitten spielten viel miteinander.

    Die Bengal liegt jetzt immer auf einem Kratzbaum oder so zum schlafen, kommt gar nicht zum kuscheln zu den anderen (& auch nicht zu mir, weil die beiden Jungs immer bei mir sind.).

    Sie geht auch nicht auf meinen Schoß mehr & ist weniger kuschelig.


    Als Info sollte ich wohl noch sagen, dass vor ca. 2 Wochen die Bengal ne massive & extrem schmerzhafte Augenschwellung hatte (vom Fremdkörper, keiner hat sie gekratzt oder so...das wurde vom TA so diagnostiziert) & sie deswegen 2 Wochen lang mehrmals täglich Augentropfen kriegen musste. Sie hasste es & die ersten Tage waren für mich & auch sie ne Quälerei...aber sie gewöhnte sich nach einiger Zeit halbwegs dran. Seit dem Ganzen hat sie weniger Vertrauen zu mir. Sie läuft auch manchmal von mir weg. (Hat sie vorher noch nie gemacht.) Sie lässt aber schon auch streicheln usw...sie ist jetzt nicht ängstlich, wenn ich vorbeilaufe oder so...nur wenn ich nach ihr "greife"/mich runterbeuge, läuft sie manchmal weg.

    Ihr Auge ist nun seit einigen Tagen wieder völlig in Ordnung.

    Sollte aber eigentlich nichts mit den Katern zu tun haben oder?


    Meine Vermutung ist, dass sie gelangweilt ist. Keiner spielt mir ihr...also die Kater. (Was mich echt traurig macht, weil ich sie extra für mein Burmakitten geholt hab & sie anfangs auch so toll gespielt haben.)

    Ich spiele mit ihr 3x am Tag. Sie hat hier auch 6 große Kratzbäume zur Verfügung (Katzenzimmer), Kletterregale, Tunnel usw. Aber mir dämmert es, dass das nicht genug für sie ist.

    Eine weitere Bengal kann ich leider nicht holen...mehr als 3 Katzen erlaubt mein Vermieter nicht.

    Die Kater gehen schon auf gemeinsame Gassigänge in Natur...aber die Bengal kommt noch nicht mit. Ich hab sie grad erst ans Geschirr gewöhnt...das läuft aber bereits gut.

    Ich will die Kitten (Burma & Bengal) Anfang April auch kastrieren lassen. Der Burma wird ca. 7 Monate seit, die Bengal 5 Monate. Ich wollte die beiden am gleichen Tag kastrieren lassen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt (fremder Geruch vom TA) & ich dann nicht schon wieder ne Zusammenführung machen muss. So riechen beide gleich von der OP. (Mein Siamkater ist da locker, was das betrifft...aber hab gelesen, dass Bengalen da empfindlich sind.)


    Also meine Fragen sind: Ist es Langeweile & Frust oder etwa Dominanzverhalten? Mobben/Dominieren Bengalen andere Katzen gerne "einfach so", weils deren Charakter ist oder ist es einfach nur ein Symptom von Unzufriedenheit?


    Hat jemand einen Rat oder eine gleiche Erfahrung?

  • Hallo Tundra!


    Ich schon wieder ;)


    Was ist denn für dich 'toll spielen'?


    Bei uns ist toll spielen sich herumjagen ohne Rücksicht auf Verluste (z.B. auf Menschen, die dann als begeisterte Zuschauer auf dem Sofa sitzen :D), eine schmeißt sich auf den Rücken - die andere springt drauf, es entsteht ein wuselndes Knäuel bis jeweils Kopf an Hinterlauf ist, denn wird sich wie wild gegen den Kopf getreten und alternativ in den Hintern gezwickt, dann rennt eine weg, die andere hinterher, das selbe Spiel wieder und wieder, das geht ewig - zwischendurch wird auch mal gefaucht oder gequäkt, weil es weh tat - aber wir gehen da niemals zwischen - wir lenken die auch nicht ab. Und da fliegt richtig Fell rum! Und wenn das Geraufe durch ist, dann liegen sie müde zusammen und putzen sich gegenseitig.


    Das ist ganz unabhängig von der Auslastung z.B. durch Spielen mit der Angel, meistens ist das sogar NACH dem Spielen. Man merkt genau, wenn sie "Spielen mit Angel" brauchen - dann nämlich, wenn sie anfangen, so gelangweilt-neugierig durch die Gegend zu latschen, alles anstupsen, in alles einmal reinbeißen usw.


    Ich würde meinen, das ist das ganz normale Spiel, was Kitten unter sich einfach zur Entwicklung brauchen, auch um für später zu lernen ... und mit Schwanzjagen fängt das bei uns auch ganz oft an ...


    Ich kann nur empfehlen, die einfach machen zu lassen, das ist ganz natürlich und muss auch so - die müssen lernen sich zu wehren und zu sagen, wann Schluss ist und andersrum auch zu akzeptieren, wenn der Spielpartner sagt, wann Schluss ist. Das sind ja noch Kleinkinder - die haben da überhaupt keine anderen Absichten (wie Revierverteidigung etc.) - das ist alles nur Spiel!


    Und der erwachsene Kater wird schon zeigen, wenn es zuviel wird - der wird aber vorher einiges erdulden wegen Welpenschutz. Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, dass ein Kitten einer zuckenden Schwanzspitze widerstehen kann - da haben unsere sich schon bei der Mama ständig draufgestürzt und die hat dann irgendwann auch ganz deutlich gezeigt, wann Schluss ist ;)

  • so ungefähr ...


    auch wenn deine beiden unterschiedliche Kampfklassen haben - ich würde sie einfach machen lassen - der kleine Kater wird schon zeigen, was er will ... oder eben nicht will ... wenn du immer dazwischen gehst, kann sich da ja nichts entwickeln. Und du kannst auch nicht immer da sein und aufpassen - das stresst dich doch auch total und das überträgt sich auf Tiere sofort!

    Hallo darinala:


    Toll spielen heißst für mich, dass beide daran Spaß haben. Und nicht einer sich einfach am anderen abreagiert, diesen rumscheucht, verärgert/mobbt etc.

    Denn wenn nur einer Spaß dran hat, ist es ja kein Spiel mehr & nicht fair.

    So habe ich dass auch mit meinen 2 Siamkitten früher gemacht. Und das Schwanz-Gespiele ist für mich neu, denn meine früheren Siamkitten haben das nie gemacht. Auch mein Burmakitten tut das nicht, nur die Bengal.

    Aber gut zu wissen, dass deine Bengalen es auch auf den Schwanz abgesehen haben & ziemlich rabiat miteinander spielen. Scheint wohl die Rasse zu sein & nicht unbedingt eine "Verhaltensauffälltigkeit" durch falsche Haltung/Langeweile. (Ich suche hier natürlich immer den Fehler bei mir, nicht bei der Katze die "Verhaltensauffälligkeiten" hat).

    So rabiat spielen mein Siamkater & mein Burmakitten nicht...und das mögen sie auch nicht. Sich wehren lernen ist so eine Sache. Das Burmakitten kann sich da (noch) nicht wehren, der wird einfach von der Bengal auf den Boden gedrückt & sie liegt auf ihm.

    Ich gehe nicht sofort dazwischen, sondern guck immer erstmal, in der Hoffnung, dass der "Attackierte" es selbst klarstellt. Das endete eben bisher nur damit, dass die Bengal die Kater in eine Ecke eingekesselt hat oder weiter schikanierte (& die Kater wegrannten) & die Situation drohte zu eskalieren. Dann bin ich dazwischen. Ich weiß aus früherer Erfahrung, dass wenn man nicht beim Mobbing dazwischen geht, es die Beziehung der Katzen total zerstört & Katzen das nicht unter sich regeln. Der Mobber macht einfach unendlich weiter, weil er die Warnsignale des Anderen ignoriert & dass ihn sogar noch mehr anstachelt & der Gemobbte kriegt immer mehr Stress & Angst usw. Eine kaputte Beziehung wieder herzustellen ist echt ermüdend...somit will ich das nicht dazu kommen lassen.

    Und dass das Verhalten der Bengal die beiden Kater auf Abstand bringt, zeigt sich ja auch bereits...d.h. nach diesen Situationen liegen die Katzen nicht gemeinsam zusammen & putzen sich oder so, sie meiden sich (beim Spielen). Wäre es so wie bei dir, würde ich mir da kaum Gedanken machen.

    Wenn die Bengal ruhig ist, liegt das Burmakitten auch manchmal mit ihr noch zusammen. Gestern abend hatten sie auch kurz eine gute Spielphase (beide rannten fröhlich zusammen).

    Es ist also jetzt keine Katastrophe, aber ich weiß eben von früher, dass sowas mit der Zeit nur bergab geht...


    Dieses gelangweilt-neugierige Rumlatschen, was du beschreibst, zeigt sie auch. Sie hat auch manchmal wieder dieses Jaulen (sie war mal ruhiger).


    Ich hab echt die Hoffnung, dass sich alles ändern, sobald sie nach draußen kann...


    P.S.: Spielerische Raufereien (rollen aufeinander rum, Hinterbeine treten gegen usw.) hatten die Bengal & der Burmakater schon oft, aber da sieht man das beide dran Spaß haben & da mache ich auch nichts dagegen. Ich meine das Raufen, was nicht Spiel ist.


    Wollt mich nochmal bedanken, dass du dich immer meldest & mir aushilfst! Deine Meinung zu hören hilft mir sehr, das Verhalten meiner Bengal mehr einzuordnen.

  • Was macht denn der Burmakater, wenn du ihn nicht "rettest"? Verkriecht er sich und kommt nicht mehr raus? Das wäre für mich so ein Ding, da wär Schluss, denn das ist Angst bzw. Unsicherheit. Mit dem Mobbing bzw. der Tatsache, dass eine Katze, die sich nicht zur Wehr setzt, als Beute gesehen wird und so allmählich in eine Opferrolle gerät, würde ich dir zustimmen, wenn die beiden schon älter wären - aber so habe ich die Hoffnung, dass sich das noch einrenkt, da sie noch so jung sind.


    Sind die Katzen denn jetzt ständig zusammen? Wenn du die zwischendurch immer mal wieder trennen solltest, könnte ich mir vorstellen, dass das nicht so gut ist, denn dann ergibt sich irgendwie kein normales Gruppengefüge.


    Eigentlich sind die Burmesen (und auch die Siamesen) als Orientalen doch ähnlich drauf wie die Bengalkatzen, oder liege ich da total falsch? Mit scheint, du hast da richtige Lämmchen ;) - mein ehemaliger "stinknomaler" EKH-Kater z.B. war eigentlich genauso rabiat wie die Bengal-Mädels ... leider auch zum Mensch beim Spielen, dagegen sind die Bengal-Mädels geradezu sanft und vorsichtig.


    Das Gejaule oder andere Geräusche sind normal - bei Bengalen - die reden halt gern ;)

    Der Burmakater verkriecht sich zwar nicht, aber er wird immer mehr verärgert & dann ist eben Streit. Manchmal rennt er auch weg, weil er die Schnauze voll hat.

    Ja, ich denke hier noch ne Menge Möglichkeit die Dinge zu verbessern, deswegen überlege ich gerade was ich machen sollte.


    Ja, die Katzen sind ständig zusammen. Alle schlafen auch gemeinsam in meinem Schlafzimmer. Aber wie gesagt, die Bengal schläft immer seperat auf einem Kratzbaum. Die Jungs kuscheln in meinem Bett.


    Ja, Siamesen & Burmesen sind sehr aktive Katzen. Ich hab die beiden aber bereits erzogen, immer nett miteinander umzugehen. Sie dürfen klar Raufen, aber eben kein Fauchen, Knurren, Schreien, Fell ausreißen oder Mobbing jeglicher Art bzw. jegliche rabiate Spielweise wird nicht geduldet.

    Der Burmakater wollte früher auch ständig "stänkern"...aber das habe ich ihm bereits abgewöhnt. Er & der Siamkater spielen öfters zusammen & das verläuft immer freundlich & eskaliert nie. (bzw. nicht mehr)

    Mein Siamkater kann, wenn er will, sehr brutal sein. Mit in Nacken verbeißen & nicht loslassen, Fell ausreißen & beißen bis der Andere schreit wie am Spieß usw. Das war in der Phase als er & seine (nun verstorbene) Schwester sich nicht verstanden hatten. (Genau daher kommt meine Erfahrung mit Mobbing, das ist ca. 8 Jahre her.).

    Ich hab ne Menge Erziehung reingesteckt, damit er lernt nett zu spielen & dass hat er dann auch gemacht. Dass war dann auch der Grund warum er & seine Schwester wieder zu besten Freunden wurden & es nie wieder Streit gab. Anderenfalls hätte ich ihn tatsächlich abgeben müssen, denn er hat seine Schwester total fertig gemacht & sie war nur noch ein Häufchen Elend.

    Der Burmakater hat es schnell gelernt, weil ich mit ihn so früh angefangen hab zu erziehen. Hier & da kommt es noch durch, aber nur mit der Bengal, wenn er eben verärgert ist.

    Bei der Bengal erscheint mir die Erziehung wesentlich schwieriger.


    Ich denke das Gejaule ist wie sich "beschweren", also aus Unzufriedenheit. Sie hat auch ein anderen "Miau", dass ist wie Gurren einer Taube...da weiß ich gleich, dass sie in guter Laune ist.


    Ich hab heute einfach mal alle 3 zum Gassi rausgenommen. Die Bengal kannte es ja noch nicht. War etwas am Anfang chaotisch (wegen den Leinen, die sind jedoch sehr lang 4m für die Kitten, 8m für den Großen), aber es lief fürs erste Mal ganz gut. Sie blieb relativ gut bei der Gruppe...zeigt sich jedoch mehr Schreckhaft als mein Burmakater (der war bisher ca. 5-6 mal draußen)...der Siamkater ist sowieso total locker...er macht das schon seit fast 11 Jahren.

    Der Siamkater hat sie auch zum 1. Mal geputzt, also im Fahrradkorb (so transportiere ich die Katzen immer in den Wald). Alle 3 haben gekuschelt. :)

    Sie ist auch jetzt schmusiger Zuhause...schnurrt mehr & ist zu mir zum kuscheln gekommen.

    Ich glaube es hatte einen positiven Effekt...

  • Hallo Tundra!


    Das mit dem Gassigehen hört sich ja schon mal gut an!


    Leider verstehe ich nicht so ganz, was du mit "Erziehung" meinst. Wie machst du das genau?


    Fauchen und Knurren hört sich für uns Menschen zwar bedrohlich an, aber für Katzen untereinander ist das eine ganz normale Verständigung, die Aggression bzw. Angriff eigentlich vermeiden soll. Das heißt soviel wie, "nein, das will ich nicht", "das ist meins, lass das" usw. Das gehört zur "Katzen-Unterhaltung" einfach dazu.

    Dann versteht die andere Katze normalerweise mehr oder weniger das Fauchen richtig und lässt es oder es kommt als Reaktion der fauchenden Katze entweder "ok, dann nimm es halt" oder so und sie räumt das Feld oder sie greift tatsächlich an nach dem Motto "du hast mich nicht verstanden? dann zeig ich dir das jetzt mal anders!" Das versuchen normal sozialisierte Katzen aber eigentlich zu vermeiden, denn es kostet Energie und das macht Verhaltensbiologisch keinen Sinn - deshalb ja die Verständigung vorher durch eben diese Geräusche (Körpersprache etc. kommt dann natürlich auch noch dazu, aber das ist ja auch klar).

    Miauen tun die nur für uns - untereinander miauen sogar Bengalkatzen kaum oder vlt. sogar gar nicht, denn wenn ich es höre, bin ja immer irgendwie in der Nähe. (Revierkämpfe, Paarungszeit etc. sind natürlich was anderes, aber das klammere ich hier mal aus)


    Du hast wahrscheinlich wirklich schlechte Erfahrungen gemacht, da der Siamkater seine Schwester einfach zu sehr beansprucht hat (vermutlich durch rabiate Katerspiele) und die Situation deshalb so ausgeufert ist - du hast es ja gerettet - und das ist sicher sehr schwer gewesen - dennoch bleib ich dabei, dass sich das für mich jetzt noch nicht nach einer Situation anhört, in die man eingreifen sollte. Der Burmakater ist vielleicht tatsächlich ein eher zurückhaltender Typ, aber er versteckt sich nicht und irgendwann im halbstarken Alter - wenn er die etwas rüpelige "Katerart" für sich entdeckt, wendet sich das Ganze möglicherweise sogar noch.


    Ich habe meine beiden gestern auch noch einmal genau beobachtet, nach dem Spiel mit Bällen und Angel (wo beide schon tüchtig gehechelt haben - also eigentlich gut ausgelastet gewesen sein müssten) haben sie angefangen, sich zu jagen (mit dickem Puschelschwanz) und aufeinander zu springen mit Fauchen, Spucken und Tatzenschlagen und Treten - dann rennt auch eine mal weg, die andere hinterher usw. - ich hatte auch den Eindruck, dass eine dann irgendwann keine Lust mehr hatte und die andere hat es dann bald gelassen. Das ganze war definitiv nur Spiel - auch wenn es rabiat war - und es hatte absolut System - und jederzeit haben sich die Katzen gegenseitig in ihrer Sprache "verstanden", das konnte man ganz klar merken.


    Du sprichst von "Verärgerung" - woran machst du das aus? Ich wüsste jetzt gar nicht, woran ich das bei meinen überhaupt erkennen könnte. Das Fauchen ist die "Unterhaltung", Schwanzschlagen ist dabei auch normal und irgendwann geht eine weg und zeigt dann deutlich "nö, nun hab ich keine Lust mehr", auch wenn die andere noch ein paar Versuche startet.

  • Das andere Katzen generell mit der Art des Bengalen nicht zurecht kommen liest man ja immer wieder und das nicht ohne Grund.

    Wenn meine beiden spielen dann ist es auch genau so wie du es beschreibst jedoch lässt sich das der gegenüber nicht gefallen... und ja es ist alles ruppig und Wild aber eben typisch bei Bengalen.

  • Der Burmakater hat es schnell gelernt, weil ich mit ihn so früh angefangen hab zu erziehen. Hier & da kommt es noch durch, aber nur mit der Bengal, wenn er eben verärgert ist.

    Bei der Bengal erscheint mir die Erziehung wesentlich schwieriger.

    Bei diesem Satz denke ich nämlich, dass da eine ganz gute Grundlage ist - der Burmakater MUSS sogar stänkern und es deutlich zeigen dürfen, wenn das also hin und wieder noch durch kommt, ist das doch gut! Unterbrich das dann nicht!


    Erziehung sehe ich natürlich auch ein und zwar, wenn eine Katze beim Spielen mit dem Menschen diese Rabiatheit zeigt - also z.B. Hand umklammern und zerbeißen und ordentlich den Arm zertreten - sowas würde ich jetzt nicht mehr dulden - das können die mit sich selbst machen. Mein EKH-Kater hat das damals gut drauf gehabt, leider war er ein Einzeltier - da haben wir immer einen dicken Handschuh angezogen und mit ihm gekämpft, denn die Energie musste ja irgendwohin.

    darinala:

    Ich erziehe so, dass ich konsequent rabiates/mobbing Verhalten unterbreche & nettes Verhalten viel lobe. Das zeigt dann auch mit der Zeit seine Resultate.


    Ich verbiete nicht das Fauchen & Knurren, ich verbiete der Katze die das bei der anderen Katze ausgelöst hat, weiterzumachen. Denn Fauchen & Knurren wird nicht immer verstanden bzw. akzeptiert...Katzen können das einfach ignorieren & gerade dann drauf losgehen, hab ich schon oft gesehen.

    Sie sehen es als Herausforderung. D.h. die "Opfer" dürfen hier soviel speien wie sie möchten, nur die Angreifer haben meine Aufmerksamkeit.


    Ich kann das mit Verärgerung jetzt nicht in Worte fassen...man sieht es einfach an der Körpersprache & dem ganzen Gemüt. Aber auch wie der Andere drauf reagiert. In all den Jahren sehe ich das sofort, obs nur Show ist oder ernstes Missfallen.


    Ich hab gestern mal einfach die Bengal & den Burmakater machen lassen...also ihre Rauferei. Nach meiner Erfahrung eine schlechte Idee, aber ich wollte es 1x ausprobiert haben.

    Diese war erst freundlich, dann schwankte es um ins rabiate & wieder musste der Bumakater einstecken. Dieser Frust & geladene Art hat ihn direkt nach dem Ganzen dazu veranlasst, den Siamkater rabiat zu attackieren, sodass der Siamkater abhaute. Obwohl beide nachts immer kuscheln & sich gegenseitig abputzen, haben sie es diese Nacht nicht gemacht, sondern sich gemieden. Und es schon so lange her, dass er rabiat zu dem Siamkater war...beide sind eigentlich schon beste Freunde & immer lieb zueinander.

    Es zeigt sich nun, dass wenn ich mich raushalte & es eskalieren lasse, der Burmakater frustriert & aggressiv wird & es an Anderen ablässt.

    Die Beziehung aller 3 würde hier kippen, wenn ich mich nun raushalten würde.


    Nach dem Gassigang war die Bengal sehr ruhig. Hat danach den ganzen Tag nicht einmal mit dem Schwanz anderer gespielt & hat generell keinen Unfug gemacht. Nur kurz vor Mitternacht ist sie wieder so geworden wie vorher. Der Gassigang war auch relativ kurz, somit denke ich, dass es bei einer ordentlichen Länge dann mehr halten.

    Heute hat sie auch noch nicht mit irgendeinem Schwanz gespielt & ist artiger. Ich denke sie war wirklich gelangweilt.

    Alle 3 sind eigentlich inniger geworden beim Gassi & im Fahrradkorb bei der Fahrt. Haben alle gekuschelt & der Siamkater hat die Bengal zum 1. Mal abgeputzt.

    Leider hat mein Nicht-Handeln beim Raufen um Mitternacht wieder die Situation kaputt gemacht...ansonsten wäre es ein erfolgreicher Tag gewesen.

    Naja, jetzt weiß ich Bescheid...


    Aneta: Ich hatte eigentlich extra ein Bengalmädchen geholt, damit sie mit 2 dominanten Katern mithalten kann. Also mit der Spielweise...offensichtlich sind Bengalmädchen sogar rabiater als Kater anderer (aktiven) Rassen. Aber ich werde da mit Auslastung & Erziehung arbeiten müssen.

    Sie ist nun da & eine 2. Bengal kann ich nicht holen...mein Vermieter erlaubt keine 4. Katze.

    Aber da der Gassigang Wirkung zeigte, bin ich zuversichtlich.

  • danke für deine ausführliche Schilderung ... hmm - du kannst die Situation selbst am besten einschätzen und somit denke ich, dass du dann höchstens an der Auslastung arbeiten kannst. Hast du ein Laufrad? Das wird bei uns gern genutzt - auch gern zum Sprint als "Abreagieren"


    Und als letzten Ausweg: ich will jetzt keine Konflikte heraufbeschwören, aber wenn du aus Deutschland kommst, dann kann dir der Vermieter da keine Vorschriften machen, sofern du die Katzen vernünftig hältst (also keine Verwahrlosung oder Gestank etc.) - was ich dir natürlich auch nicht unterstelle ;)

    Ich bin selbst Vermieterin eines Hauses mit 2 Gewerben und 8 Wohnungen und wohne auch selbst darin - hier haben wir insges. mit allen Mietern 6 Katzen und einen Hund - was ich persönlich ja gut finde, aber würde ich das nicht, so hätte ich gesetzlich nicht das Recht es zu verhindern. Danach fragen darf ich noch nicht mal und in die Wohnungen schauen erst recht nicht - und wenn du eine vierte Katze spazieren führst, dann kann die rein theoretisch auch in Pflegschaft sein etc. sollte mal jemand blöd fragen ...

    darinala: Danke, dass du immer antwortest. Auch wenn wir verschiedene Ansichten haben, hilft es mir immer andere Meinungen/Erfahrungen zu hören.

    Und das Ausprobieren (sich rauszuhalten), war auch ganz gut. Jetzt weiß ich was passieren würde...davor war es von meiner Seite nur eine Vermutung.


    Ein Laufrad...die sind ja ziemlich teuer...aber eine Idee, die ich im Hinterkopf behalten werde.

    Ich werds erstmal mit dem Gassi probieren. Sie kommt erstmal nur 1x die Woche mit & mit der Zeit bringe ich sie mehr in unsere Routine rein. (Alle 2 Tage für 2-3 Stunden). Wenn nötig, kann ich auch täglich Gassi gehen. Je nachdem wie sie im Training erfolgreich ist, kann sie dann auch ohne Leine mitlaufen & soviel rennen wie sie will. Mein Siamkater läuft meist ohne Leine. (seine Schwester früher auch...beide sind nie abgehauen.)

    Der Burmakater läuft noch an Leine.


    Danke für deine Erfahrung als Vermieter. Das wusste ich nicht. Ich werde es im Hinterkopf behalten. Eine weitere Idee wäre, dass ich einen Garten miete & wir dort täglich hingehen. Entweder den Garten ausbruchssicher einzäunen oder Gehege bauen. (Gassigehen würde wir weiterhin.)


    Hattest du deine beiden eigentlich schon kastriert? Wenn ja, wie haben sie drauf reagiert? (Verhalten zueinander nach Narkose etc.)

  • Wäre ja auch langweilig, wenn alle der gleichen Meinung wären ;)


    Nein, kastrieren lassen habe ich sie noch nicht - der Züchter meinte mit ca. 8 Monaten oder sogar noch ein bisschen später (da sie keine anderen Katzen/Kater um sich haben wären sie wohl nicht ganz so früh dran) - optimal wäre ganz knapp vor der ersten Rolligkeit (ok - das wäre ja großes Glück das genau so hinzubekommen)


    Wir haben das Laufrad von One-Fast-Cat - ich glaube das kostete 299 Euro - ist zwar nicht so laufruhig, aber die laufen ja nicht ewig drin rum wie Hamster sondern eher für kurze Sprints - man hört es immer nur kurz rauschen, dann weiß man "jemand dreht gerade durch" - und man bekommt dafür immer Ersatzteile, das ist auch ganz gut. Ich wollte nicht sofort so ein ganz Teures, für den Fall dass es gar nicht angenommen wird. Aber sofort 10 Sekunden nach Fertigstellung ist die erste drin gelaufen, ohne dass man es zeigen musste oder so - krass! Hätte ich nie gedacht.


    Das Gassi gehen ist natürlich toll - hier geht das leider nicht, denn hier wohnen ziemlich unerzogene Hunde in der Nachbarschaft, das kann ich nicht riskieren, vor denen habe ich selbst schon Angst. So ein Schrebergarten ist auch eine gute Idee, aber die Katzen wollen da bestimmt immer hin und du musst dann deine Freizeit "opfern" - wenn sie da nicht regelmäßig hinkommen, werden sie bestimmt quengelig.


    Achso - was mir noch einfällt - was bei uns als Spielzeuge gut ankommt (und wo man auch gut zusammen spielen und sich jagen kann ohne direkt übereinander herzufallen) sind Katzentunnel und solche Filzlandschaften mit Löchern - ich weiß nicht, ob du sowas hast ... die Tunnel mit möglichst vielen "Armen" - wir haben die überall rumliegen - da kann man immer schnell reinflitzen und den anderen abhängen - und diese Landschaft heißt - glaube ich - CatMountain ...

    Ah, ok. Meine will ich lieber früher kastrieren...weil hier ja ein intaktes "Pärchen" ist.


    300€ gehen ja noch, ich muss mir mal das Laufrad anschauen.


    Ich fahre mit meinen Katzen immer raus in die Natur (mit Fahrrad). Hier um meinem Wohnblock kann ich auch nicht Gassi gehen, ist sowieso zuviel los...wohne in der Stadt. Im Wald findet man immer irgendwo abgelegene Wege, wo man Ruhe hat...oder man geht gar abseits der Wege.

    Zum Schrebergarten würde ich selbst auch jeden Tag hinwollen...hier in der Wohnung ständig zu hocken ist eh langweilig...ich arbeite von Zuhause aus.


    Katzentunnel haben wir hier auch (5 Stück), solche Raschelteile plus Häuschen. Die findet die Bengal großartig.

    Filzlandschaften mit Löchern haben wir aber nicht, muss ich mal gucken was das ist.


    Wie sind deine Bengalen eigentlich mit Wasser? Ich hab bei meiner noch nicht viel ausprobiert...hab jetzt nur mehrmals die Badewanne etwas mit warmen Wasser befüllt (nur ne kleine Pfütze, ca. 1cm tief), die Bengal läuft da einfach rum, wenn ich da schwimmendes Spielzeug reinwerfe. Sie springt auch immer selbst rein, wenn Wasser läuft.

    Hast du schon mehr probiert?


    Ich hab heut abend mich beim gemeinsamen Spielen von der Bengal & dem Burmakater als "Schiedsrichter" eingemischt. Lief eigentlich ganz gut. Wenn die Bengal zu einseitig auf den Burmakater sprang, hab ich sie von Weitem ermahnt...sie reagiert bereits darauf & weiß Bescheid. Dann lässt sie einen Moment ab & der Burmakater hat in der Zeit ne kurze Pausen & ist dann wieder in Laune zu Spielen & beide rennen dann fröhlich zusammen rum. Ich musste einpaar Mal ermahnen bzw. eine Pause einfordern, aber im Großen & Ganzen lief es gut. Die Pausen haben den Burmakater immer wieder positiv gestimmt & er animierte dann wieder zum (freundlichen) Spielen.

    Jetzt liegen der Siamkater & der Burmakater beim Kuscheln & Putzen zusammen...die Bengal macht noch etwas Unsinn allein. Ich schätze aber, dass sie wieder zum Schlafen nicht kuscheln kommt.

    Wie sind deine Bengalen denn da so? Kuscheln sie gerne mit dir nachts? Gehen sie gerne auf den Schoß & lassen sich gerne tragen?

    Meine geht nicht auf den Schoß (zum Kuscheln), sie latscht höchstens mal rüber. Kuscheln tut sie gar nicht, legt sich mal neben mich aber das wars. (Streicheln mag sie natürlich & schnurrt da auch.)

    Tragen bzw. Halten ist schwierig. In einer bestimmten Position lässt sie sich für gewisse Zeit ruhig tragen & wehrt sich nicht (Rücken zu mir & 1 Hand unter Vorderbeine & andere Hand unter Hintern & nicht an mich rangedrückt), aber alles andere wird sofort abgewehrt. (also ranlehnen, drücken, Küsschen geben, ihr Gesicht zu mir gedreht oder seitlich zu mir etc.) Sie miaut da sogar als ob ich sie belästige & drückt sich weg.


    Sorry für die vielen Fragen...haha.

  • Hallo Tundra!


    Kein Problem :)


    Mit Wasser ist es bei uns ähnlich - wir haben ein paar größere Schüsseln aufgestellt und ab und zu eine Pfütze in der Badewanne - da plantschen die mit den Pfoten drin, und Klospülung und Dusche wird interessiert beäugt - aber mehr läuft da noch nicht. Mit Baden oder abduschen würde ich es mir mit Sicherheit ziemlich verderben ;) Vom Züchter her kennen sie das auch nicht, da er nicht will, dass die Katzen bei den neuen Familien Dinge einfordern, die dann evtl. nicht erlaubt wären.


    Mit Schmusigkeit und Tragen war es in dem Alter von deiner Bengal genauso - inzwischen kommen sie eigentlich immer, wenn man sich mal auf die Couch setzt oder legt und liegen auf einem drauf oder zwischen den Beinen etc. - ist aber auch mal mehr, mal weniger - je nachdem wie der Spiel- oder Erkundungstrieb gerade so ist. Besonders krass ist es bei meinem Mann, der findet die beiden schon fast aufdringlich - ich versteh es auch nicht - er ist derjenige, der sie am wenigstens betüddelt, aber wahrscheinlich gerade deshalb ;)


    Beim Tragen ist es genau das gleiche wie bei dir - obwohl Dari irgendwie "willenloser" ist, merkt man, sie findet es nicht gut, lässt es sich aber gefallen - und wenn man sie richtig trägt, dann auch ziemlich lange (sie kann ja auch nicht richtig miauen - das hatte ich schon mal geschrieben, glaube ich - von daher ist das auch eher so ein Fiepen, wenn sie sich mal dazu äußert). Nala ist da deutlich zappeliger und irgendwann kratzt es dann natürlich irgendwo - auch wenn sie das nicht absichtlich macht. Sie miaut laut und windet sich weg. Ist aber auch überhaupt nicht nachtragend.

    Kontraproduktiv ist natürlich, dass meine 11jährige Tochter die beiden auch recht oft hochnimmt - wir haben uns jetzt vorgenommen, die beiden nur hochzunehmen, wenn es nicht anders geht, und ansonsten das nur zu tun, wenn wir vorher Leckerli irgendwohin gelegt haben und sie dann dahin tragen, so dass sie merken, dass das ganz gut sein kann, wenn man getragen wird. Mal gucken, ob das dann besser wird :/

    Allerdings ist es jetzt schon bei beiden deutlich besser als im Alter von z.B. 4 Monaten ...


    Schlafen tun die beiden in "ihrem Katzenzimmer" - das war von Anfang an so, da wir nicht wollten, dass sie - so klein und tapsig - des Nachts umhergeistern (die Wohnung ist ca. 200 qm groß mit 2 Ebenen, wo man prima runterstürzen kann). Sie kennen es nun nicht anders. Sie bekommen da abends ihr Futter und dann ist Ruhe. Meine Tochter schläft nebenan - sie meint, da hört man nachts auch nichts - kein miauen, kein Kratzen an der Tür - sie müssen es wohl ganz ok finden. Morgens liegen sie meistens auf ihrem Ausguck vor dem Fenster und kommen dann langsam in die Gänge, sie sind auf jeden Fall nicht drauf nach dem Motto "lass uns aus diesem Gefängnis raus", sondern mögen den Raum sehr gern. Gehen auch tagsüber da oft hin zum Schlafen und Spielen - von daher denke ich, dass wir das so beibehalten werden - auch wenn sie älter und ruhiger werden. Ich habe aber auch gemerkt, manchmal liegen sie zusammen, manchmal aber auch nicht - ist wohl launenabhängig.

    Hallo darinala,


    ich hab heute mal etwas mehr (warmes) Wasser probiert. Sie sprang in die Wanne (ohne Wasser) & ich habs einfach reinlaufen lassen. Ihre kompletten Pfoten waren unter Wasser & sie hat es nicht gestört & sie lief da auch rum...mit Ablenkung von Spielzeug.

    Ich werd das jetzt einfach bei jedem Mal immer mehr machen & gucken, inwieweit sie mitmacht. Hab hier auch eine Anti-Rutsch-Matte im Bad, denn ich glaub, wenn sie ausrutschen würde, wäre der Spaß vorbei.


    Ah, also ist das wohl mit dem Tragen bei Bengalen generell eher schwieriger. Aber Training könnte da sicher abhelfen...bzw. hoffentlich...haha.

    Ich hab heut mit meiner etwas trainiert...hab ihren Napf mit etwas Nassfutter befüllt & sie hochgenommen. Sie aß nach etwas zappeln dann ruhig auf meinem Arm. Mal sehen ob das was bringt.


    Du meintest also, dass dein Mann sie am wenigsten anfässt, aber sie gerade zu ihm viel kommen? Oder hab ich das missverstanden?


    Dass mit Katzenraum (Eingewöhnungszimmer) hatte ich vorher bei meiner auch, aber sie mochte es absolut nicht. Ich denke, weil sie dort allein drin saß. Sie hat viel gejault & war morgens auch ganz stürmisch rauszukommen. Deswegen musste ich sie etwas vorzeitig nachts zu uns lassen.

    Nachts ist bei mir die Schlafzimmertür immer geschlossen, d.h. alle 3 Katzen sind mit mir in dem Zimmer dann zusammen.

  • Hallo Tundra!


    Ja genau, der mag sie ja auch sehr - aber ist nicht so drauf aus, ständig zu streicheln etc. wie wir Frauen ;)


    Dass das besonders bei Bengalen mit dem Arm so ist, kann ich nicht unbedingt sagen - habe den Eindruck, dass es solche und solche Katzen gibt - ich kenne auch viele andere, die das nicht mögen bzw. sich "nur" gefallen lassen.


    Klar, dass sie allein da drin war, hat ihr bestimmt nicht zugesagt ;)

    Hallo darinala,


    wollte nur kurz ein Update geben zu meinen 3.


    Die Streitigkeiten die meine Bengal angezettelt hat, haben prombt aufgehört seitdem sie mit den Katern Gassi geht. Sie ist generell viel ruhiger (fast wie eine normale Katze). Sie hat auch mit dem Schwanzspielen aufgehört & spielt auch nicht mehr grob.

    Mein Burmakater & meine Bengal sind auch vor kurzen kastriert worden...war alles kein Problem.


    :)

  • Hallo Tundra!


    Du hattest ja gefragt, ob ich die beiden habe kastrieren lassen ...

    Das ist letzte Woche passiert und sie haben es gut überstanden, sind nach ca. 4 Tagen wieder topfit gewesen (direkt danach die Tage noch etwas müde). Inzwischen hab ich das Gefühl, sie müssen was nachholen - sie sind sehr verspielt und voller Tatendrang im Moment ^^

    Ob sie es beim TA ok fanden, kann ich gar nicht mal sagen, denn wegen Corona durfte ich nur die Körbe abstellen und musste sofort wieder gehen. Da die beiden danach aber recht gut gelaunt waren und auch sehr schmusig (wenn auch müde), hat der TA das wohl sehr nett gemacht ;)

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