Erfahrungen mit Bengalen

Unter dem Motto #wirbleibenzuhause findet seit langer Zeit wieder ein Fotowettbewerb statt. Mitmachen
    Wie viel Bengalen hast du?
    2
    Wie alt sind deine Katzen?
    12 Wochen
    Wie lange hast du deine Bengalen schon?
    -
    Wie viele männliche oder weibliche Tiere hast du?
    -
    Sind alle Tiere kastriert?
    JA
    Sind deine Katzen vom Züchter?
    JA

    Hallo,

    mein Freund und ich möchten gerne zwei Bengalen (Kitten vom Züchter) in unsere Familie aufnehmen - als reine Wohnungskatzen.

    Kurz ein paar Infos zu uns:

    - Eigentumswohnung (100 m2)

    - bereits Katzenerfahrung

    - beide voll berufstätig

    - keine Kinder / keine weiteren Haustiere


    Wir wünschen uns neugierige, verspielte und verschmuste Katzen, die gern mal spontan in die Dusche steigen (oder anderen Blödsinn machen) und nachts mit uns ins Bett kommen und schmusen. Ich habe hier im Forum so viele Einträge über Bengalen gelesen, die die Wohnung zerlegen oder unsauber sind bzw. werden. Das macht mir ein wenig Angst... Gibt es auch positive Erfahrungen?

    Vielen Dank :)

  • Aneta

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Hallo Mausi26,


    an ein Katzenforum wenden sich viele wegen Problemen. Deswegen überwiegen hier wohl auch die negativen Eindrücke.


    Meine Beiden sind toll und machen keine Probleme. Sie suchen immer meine Nähe und sind auch sehr verschmust (wenn es gerade nicht passt ;-) ).

    Wenn man sie hochnimmt möchten sie aber wieder sofort runter. Wenn ich Homeoffice mache liegt eine auf dem Schoß und eine zwischen Tastatur und Monitor. Beim Fernsehen, wenn man gerne eine bei sich hätte, lassen sie sich nicht blicken. Sobald die Playstation angeht schwupp sitzen sie auf mir.


    Sie schlafen beide meistens im Bett. Machen immer ins Katzenklo, sind geschwätzig und kämpfen gerne (siehe Video in meiner Galerie). Koda ist ein kleiner Feigling und Loki ein kleiner Teufel. Loki war eine "Problemkatze" mit mehreren Vorbesitzern. Er hat seine Mitkatzen immer sehr malträtiert. Mit Koda hat er einen (fast) ebenbürtigen Kater gefunden. Und wenn er es übertreibt bringt sich Koda in Sicherheit und wartet bis seine 5min rum sind.


    Läuft gut hier. Ich würde 2 Jungs oder 2 Mädchen holen. Da passt das Spielverhalten. Gemixt habe ich keine guten Erfahrungen gemacht.


    Gruß

    Ralph

  • Hallo Mausi26,


    man muss sich darüber im klaren sein das Bengalen sehr fordernd sein können, Langweile oder zu wenig Aufmerksamkeit äußern sich leider oft auf unangenehme Art und Weise. Ich Habe Kater und Katze es geht die beiden verstehen sich aber wie Ralph schon sagt wäre die Kombination 2 Kater oder 2 Katzen besser. Meine beiden sind auch sehr Tolle Katzen, Django der Kater Spitzname Penetrator kann manchmal anstrengend sein wenn er seine 5 min hat. Er redet viel und wenn er Sauer ist dann redet er noch mehr und vor allem sehr laut. Er ist der Schmuser, Sie hingegen eher selten. Beide benutzen bisher immer das Katzenklo, Toi Toi Toi. Beide sind sehr neugierig und wollen immer dabei sein. Beim Spielen geht schon mal das ein oder andere in die Brüche, Blumen in der Wohnung mussten bei mir verbannt werden ebenso wie einiges an DEKO. Also ihr solltet euch im klaren darüber sein das nicht immer alles lustig und rosig sein kann.


    Lieben Gruß Aneta

  • Hallo Mausi26!


    Wir haben seit ca. 8 Wochen 2 Bengalkitten (Schwestern) - die beiden sind also nun 5 Monate alt und kurz vor der Kastration. Bislang zumindest sind es absolute Vorzeigekatzen: sauber, vorsichtig: bislang noch nichts herunter- oder umgeworfen, zutraulich, ganz sanft und lieb, aber auch super verspielt, jagen sich auch gerne herum und kämpfen - allerdings eher am Boden, ganz selten springt dabei mal eine aufs Sofa oder so. Sind nur drinnen - Whg. ist aber groß (ca. 200 qm) - haben in fast jedem Raum einen Kratzbaum und ein Klo. Übernachten tun sie in einem eigenen Raum mit großem Kratzbaum und vielen "Katzendingen". Nur da gibt es Futter - dorthin gehen sie abends freiwillig und schlafen da dann auch (nachts und manchmal auch tagsüber, da haben sie halt "Ruhe"). Für Betten bzw. die Schlafzimmer interessieren sie sich bislang nicht sonderlich - ab und zu schlafen sie im Bettkasten unserer Tochter - allerdings tagsüber ... sie kennen das nicht, nachts im Bett zu schlafen und vermissen das auch nicht - wir zeigen es ihnen aber auch erst gar nicht ;) Morgens weckt man sie in ihrem Raum auf und dann machen sie ihre Runde durch die Wohnung, wie Katzen das halt so machen. Ich hatte schon vorher Erfahrung mit "normalen" Hauskatzen ... allerdings in Einzelhaltung, was wesentlich aufwendiger war - meiner Meinung nach. Allein schon das schlechte Gewissen, wenn man berufstätig ist. Jetzt habe ich den Eindruck, die beiden sind sehr ausgeglichen und zufrieden - diese typischen Spielaggressionen - z.B. Hände oder nackte Füße schnappen etc. - gibt es (bislang zumindest) nicht - das machen die dann unter sich aus. Die beiden machen auch oft "ihr eigenes Ding": spielen in einem anderen Raum, gehen in ihr Laufrad, schmusen, putzen sich, schauen aus dem Fenster - ich kann nicht sagen, dass die beiden ständig unsere Nähe suchen (allerdings öfter als "normale" Katzen glaube ich). Also wir sind super zufrieden und würden uns immer wieder so entscheiden!

  • Hallo Mausi26,


    man muss sich darüber im klaren sein das Bengalen sehr fordernd sein können, Langweile oder zu wenig Aufmerksamkeit äußern sich leider oft auf unangenehme Art und Weise. Ich Habe Kater und Katze es geht die beiden verstehen sich aber wie Ralph schon sagt wäre die Kombination 2 Kater oder 2 Katzen besser. Meine beiden sind auch sehr Tolle Katzen, Django der Kater Spitzname Penetrator kann manchmal anstrengend sein wenn er seine 5 min hat. Er redet viel und wenn er Sauer ist dann redet er noch mehr und vor allem sehr laut. Er ist der Schmuser, Sie hingegen eher selten. Beide benutzen bisher immer das Katzenklo, Toi Toi Toi. Beide sind sehr neugierig und wollen immer dabei sein. Beim Spielen geht schon mal das ein oder andere in die Brüche, Blumen in der Wohnung mussten bei mir verbannt werden ebenso wie einiges an DEKO. Also ihr solltet euch im klaren darüber sein das nicht immer alles lustig und rosig sein kann.


    Lieben Gruß Aneta

    Das mit den Blumen und der Deko klingt wie bei uns. :D Die erste Handlung, als meine drei Racker bei mir eingezogen waren, war das Herunterwerfen des Blumentopfes, der da im Fenster stand.

    Nun zur Frage von Mausi:

    Ja, Bengalen können sehr anstrengend sein, weil sie eben sehr fordernd sein können. Meine nutzen eigentlich auch immer das Katzenklo. Allerdings sind meine zwei Kater solche Sensibelchen, dass sie das Markieren angefangen hatten, als ich schwanger war. Das wurde dann mal etwas besser, ging dann aber weiter mit jedem neuen Entwicklungsschritt. Besonders, als meine Tochter mobil wurde und überall hinkrabbeln konnte.

    Jetzt ist es wieder besser. Allerdings markieren sie immer noch, wenn sie sich vernachlässigt/ignoriert fühlen.

    Aber ich würde meine drei um nichts auf der Welt wieder hergeben. Die Kater sind sehr verschmust und liegen sehr oft bei uns auf dem Sofa, wenn wir fernsehen. Wenn ich mal auf dem Sofa einschlafe, dauert es nicht lange, dann liegen die beiden neben mir oder an den Füßen. Unser heller Kater schläft auch sehr oft mit bei mir im Bett.

    Zu unserer Tochter (die ist jetzt 16 Monate alt) sind die Katzen alle drei sehr lieb und vor allem vorsichtig. Beim Spielen passen sie tatsächlich auf, dass sie ihr nicht weh tun. Sie sind da etwas zurückhaltender, als wenn sie mit mir spielen. Und sie sind auch viel geduldiger. Wo ich schon mal mit der Pfote gehauen werde, gehen die Kater bei meiner Tochter lieber weg, wenn sie von ihr genervt sind.

    Unsere Katze ist nicht so eine Schmuserin. Sie zeigt uns, wenn sie gestreichelt werden möchte. Dann darf man sie auch am Bauch kraulen.

    Ich würde nicht sagen, dass Bengalen schlimmer sind, als andere Katzen. Es gibt auch bei den normalen Haus- und Hofkatzen wilde Exemplare. Meine Schwester hat eine Katze, die könnte meinen dreien locker Konkurrenz machen. Ich meine, die macht sogar noch mehr Unsinn, als unsere (z.B. Gardinen hoch klettern).

  • Hallo Mausi26!


    Wir haben seit ca. 8 Wochen 2 Bengalkitten (Schwestern) - die beiden sind also nun 5 Monate alt und kurz vor der Kastration. Bislang zumindest sind es absolute Vorzeigekatzen: sauber, vorsichtig: bislang noch nichts herunter- oder umgeworfen, zutraulich, ganz sanft und lieb, aber auch super verspielt, jagen sich auch gerne herum und kämpfen - allerdings eher am Boden, ganz selten springt dabei mal eine aufs Sofa oder so. Sind nur drinnen - Whg. ist aber groß (ca. 200 qm) - haben in fast jedem Raum einen Kratzbaum und ein Klo. Übernachten tun sie in einem eigenen Raum mit großem Kratzbaum und vielen "Katzendingen". Nur da gibt es Futter - dorthin gehen sie abends freiwillig und schlafen da dann auch (nachts und manchmal auch tagsüber, da haben sie halt "Ruhe"). Für Betten bzw. die Schlafzimmer interessieren sie sich bislang nicht sonderlich - ab und zu schlafen sie im Bettkasten unserer Tochter - allerdings tagsüber ... sie kennen das nicht, nachts im Bett zu schlafen und vermissen das auch nicht - wir zeigen es ihnen aber auch erst gar nicht ;) Morgens weckt man sie in ihrem Raum auf und dann machen sie ihre Runde durch die Wohnung, wie Katzen das halt so machen. Ich hatte schon vorher Erfahrung mit "normalen" Hauskatzen ... allerdings in Einzelhaltung, was wesentlich aufwendiger war - meiner Meinung nach. Allein schon das schlechte Gewissen, wenn man berufstätig ist. Jetzt habe ich den Eindruck, die beiden sind sehr ausgeglichen und zufrieden - diese typischen Spielaggressionen - z.B. Hände oder nackte Füße schnappen etc. - gibt es (bislang zumindest) nicht - das machen die dann unter sich aus. Die beiden machen auch oft "ihr eigenes Ding": spielen in einem anderen Raum, gehen in ihr Laufrad, schmusen, putzen sich, schauen aus dem Fenster - ich kann nicht sagen, dass die beiden ständig unsere Nähe suchen (allerdings öfter als "normale" Katzen glaube ich). Also wir sind super zufrieden und würden uns immer wieder so entscheiden!

    Noch eine kleine Ergänzung von mir: Zumindest unsere beiden sind ganz gut zu erziehen - sofern es konsequent ist und möglichst immer eine Alternative, die dann erlaubt ist, in der Nähe ist. Zum Beispiel Katzengras statt Zimmerpflanze - die gehen lieber an die Gräser als an die anderen Pflanzen sofern die Gräser dann auch direkt bei den anderen Pflanzen in der Nähe stehen. Die beiden haben sich nicht mal groß für den Weihnachtsbaum interessiert - vlt. war der auch für die empfindlichen Damen zu stachelig ;) Sie hatten unten rum ein paar Holzanhänger, die sie auch befummeln durften - weiter oben waren die Kugeln und die sind auch nicht weiter beachtet worden. Direkt daneben stand aber auch ne Kratztonne, so eine Filzlandschaft zum Verstecken usw. - also ein Verbot immer mit möglichst einer Alternative verbinden ... das klappt ganz gut. Die wissen inzwischen ganz genau, was "ihre" Sachen sind - oder besser gesagt, die interessieren sich gar nicht so für unsere Dinge, da die eh nur eine Notlösung aus Langeweile wären und sie ja so viel tolleren "Katzenkram" haben, mit dem sie machen dürfen, was sie wollen ...

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