Barf Probleme mit Supplementen

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    Das Problem: meine beiden sind 18 Monate alt und äußerst mäkelig beim Futter. Ich füttere hochwertig (Mjamjam, Lucky Kitty), Aber es gibt inzwischen sehr oft Tage, da muss ich die Hälfte der Dose wegwerfen, weil sie nur einmal am Futter schnuppern und dann konsequent alles stehen lassen. Da sie rohes Fleisch (Hühnerherzen, Hühnchenleber, Lachs) mit Begeisterung fressen, habe ich mich in das Thema Barfen eingelesen und auch begonnen, Ihnen Mahlzeiten (nach Barf-Grundrezepten) aus zusammen zu stellen. Aber sobald Supplemente ( Barfers best oder Felini complet) dabei sind, rühren sie es nicht an. Die pure Fleischmischung wird restlos vertilgt. Selbst minimale Beimischung zum Einschleichen funktioniert nicht🥺. Schon nach den ersten Rohfütterungen nippen sie am normalen Nassfutter höchstens noch=O. Das geht jetzt seit ca. 1 Woche

    Ich weiß mir keinen Rat mehr und befürchte Mangelernährung, wenn das so weitergeht!

    Hat jemand einen Tipp für mich???

    P.s.: Beide sind Freigänger und jagen.


  • Mein Kater hat zwischendrin auch nur Mäuse als Freigänger und rohes Fleisch ´+ Fisch zu Hause gefressen ganz ohne Supplemente, auf so eine Idee bin ich nicht gekommen und er wurde ca. 17 Jahre alt.


    Im Alter dann wollte er allerdings nicht mehr selbst jagen gehen und forderte dann auch wegen dem immer schlechteren Zustand Dosenfutter ein. Er konnte schlicht nicht mehr kauen.


    Ich habe gehört, dass manche ihren Katzen auch Frostmäuse füttern, allerdings sind das Wohnungskatzen. Ich weiß nicht, ob das bei Freigängern überhaupt notwendig ist.

  • Ich persönlich denke, dass BARF = Biologisch artgerechte Rohfütterung


    Wenn ich so schaue, was unser Kater alles daher brachte: Mäuse jeglicher Art, bis zu Ratten, Vögel, Insekten, Fische und Reptilien.

    Es ist ja von Katze zu Katze verschieden. Der alte Herr hat auch vor Tauben und Spechten keinen Halt gemacht. Man liest von Bengalen, die sogar Hühnern an den Kragen gehen. War es bei uns die Eidechse, die Fledermaus, Winkelspinne, Weberknecht, Molch und keine Ahnung welche Fischlein als Geschenke an der Terrasse machen Bengalen ja wohl nicht einmal vor Kreuzottern Halt.

    Ich kann mir schlecht vorstellen, dass ein ausgewachsener Bengale im Freigang wirklich eine besondere Gefahr läuft (laufen kann überhaupt) nicht vielfältig ernährt zu sein. Selbst hier in der Stadt sind ausreichend Grashüpfer, Libellen, Mäuse, Spatzen und Co, die zum Opfer fallen.

    Ich betrachte es somit eher so: damit die arme Natur, die von uns Menschen eh schon so geschunden ist nicht all zu sehr leidet, füttere ich maximal zu und satt. Möglichst so satt, dass Spatz, Schlange und Co gar nicht so extrem viel gefressen werden. Aber wenn nur 1-2 Mäuse am Tag gefressen werden und ich den restlichen 2-3 Mäuschen somit das Leben erhalten kann (pro Tag!) dann bin ich froh. Ich habe mich eh gefragt, wo der Kater 17 Jahre lang jeden Tag 1-2 Mäuse her bekam, die ich sehen konnte. Vieles was er gefressen hat weiß ich gar nicht. Aber wir hatten trotzdem Insekten, Vögel, Reptilien und der Nachbar noch Fische und Frösche im Teich und wir Kröten unter unseren Steinen.


    Das BARF ist denke ich ein bisschen auch Hype und auch Werbung von all den Firmen (barf-Ratgeber-Ersteller ja meist auch) die das verkaufen. Wenn die darauf schreiben das Fleisch aus dem Supermarkt tuts auch für Freigänger verkaufen sie ja nix mehr ^^