Kleine Bengalin im Rudel - auf der Suche nach Lösungen

    Wie viel Bengalen hast du?
    1
    Wie alt sind deine Katzen?
    Bengal Katze 6 Monate / EKH-Siam-Mix Kater kastriert ca. 17 Jahre / EKH Katze kastriert 5 Jahre
    Wie lange hast du deine Bengalen schon?
    3 Monate
    Wie viele männliche oder weibliche Tiere hast du?
    (siehe oben)
    Sind alle Tiere kastriert?
    NEIN
    Wenn NEIN welche Tiere nicht:
    die Kleine
    Sind deine Katzen vom Züchter?
    NEIN

    Guten Morgen,

    Ich lebe in einem Haus mit etwa 200 m 2 Wohnfläche und einem Garten ca. 1300 qm mit einem Zuhaus in dem meine Eltern leben. Ich selbst bin 37 Jahre alt, Autistin, bin Hausfrau und arbeite im Ehrenamt + Minijob 3 Stunden pro Woche und habe zwei Kinder (5 + 9 Jahre alt).

    Ich fange in der Vergangenheit an zu erzählen, vor ca. 15 Jahren... bis zum Heute, damit ihr mich, mein Rudel und mein Problem vielleicht ein wenig kennen lernen könnt und mir ggf ein wenig mit an den Weg geben könnt? Ich wäre darüber sehr dankbar!


    Ich hatte vor ca. 15 Jahren den Siam-Mix-Kater Gismo damals noch in München aus einem Tierheim geholt. Dort lebte er bei mir an einer großen Hauptstraße als Freigänger. Da er von der Straße kam, kannte er das und lebt auch nun in Berlin an einer großen Hauptstraße. Somit kennt er das seit 17 Jahren etwa, die er nun ungefähr alt ist. In Berlin bekam ich meine beiden Kinder die jetzt 5 und 9 Jahre alt sind. Der Kater mochte Kinder nur sehr bedingt, weshalb er nun fast ausschließlich noch bei meinen Eltern im Nebenhaus auf meinem Grundstück ist. Durch Tumore (sehr langsam wachsend, aber nicht operierbar) ist seine Lebenszeit die noch bleibt sicher begrenzt.

    Die Kinder wünschten sich eine Katze, die sie auch streicheln können, so holten wir aus dem Tierheim die damals etwa einjährige EKH Lecki dazu. Lecki langweilte sich sehr.

    So holten wir uns eine Katze aus der Nachbarschaft, eine Bengal-Mix-Dame (mittlerweile verstorben), was wir damals aber nicht wussten. Derzeit wusste ich nicht einmal, dass es Bengalen gibt. Farina die kleine Mix-Dame und Lecki verstanden sich sehr gut. Die beiden waren sehr harmonisch. Als Farina dann alt genug war, kastriert und eingelebt gewährten wir den beiden Freigang zu dem alten Kater. Auch das ging (vorerst) sehr gut. Farina fiel mir durch ihre Art auf. Sie apportierte. Sie mochte Wasser. Sie redete. Sie folgte mir überall hin... durch ihr eigenartiges Verhalten wollte ich heraus finden woran das liegt. Da sie an Bengal-Merkmalen die Flecken am Bauch aufwies, einige Ringe am Körper hatte sowie die Streifen von Bengalen fand ich den Rassezusammenhang heraus. Leider wurde sie tödlich angefahren und starb innerhalb Minuten im Garten an inneren Verletzungen. Sie muss als ich Abends zum Schlafen gehen rief ein Auto übersehen haben, so dass sie nie bei mir beim Fressen/Schlafen ankam. Sie war auch dressiert, machte alles was ich wollte sozusagen, von sich aus, ganz anders wie alle Katzen die ich je hatte.

    Ich überlegte was ich machen soll. Mir wurde erzählt, dass Bengal-Mix-Katzen nicht immer dieses typische Bengalen-Verhalten zeigen würden und es hieß sie hätte sich wie eine Bengalin verhalten. Das erschien mir einleuchtend. So entschied ich mich eine Bengal-Katze zu holen, da ich das sehr genossen hatte. Sie war bei Interviews dabei, wenn ich meinem Ehrenamt nachging, sie ging an der Leine, sie war perfekt.

    Von Züchtern hatte ich wenig Ahnung, ich hatte bisher nur eine schlechte Erfahrung mit einem Züchter gemacht gehabt (damals eine andere Rasse) und bin nicht unbedingt begeistert von Zucht überhaupt gewesen, wollte es aber nochmal wagen und versuchen. Ich suchte bei meine Tierwelt Kätzchen heraus und fand schließlich jemand, der mir für 600 Euro eine Bengal-Katze verkaufte. Ich war so überrumpelt, dass ich vergaß nach Papieren zu fragen - als ich hinterher sagte ich würde sie gern nachgeschickt bekommen, bekam ich einen Impfpass zugeschickt. Na gut... dachte ich mir, nun habe ich die Kleine Silva schon, dann ist es mir jetzt egal. Der Tierarzt sagt, dass sie wahrscheinlich eine "echte" Bengal-Katze ist, ein "Züchter" aus dem Osten... er meinte im Osten werden öfter Bengalen ohne EU-Papiere gezüchtet, hier in Deutschland gibt es sie dann ohne Papiere. Dadurch sind sie nicht weniger Bengal, aber entsprechen nicht den Zucht-Standards die man gewohnt ist von Deutschland/der EU, weil sie "anders Züchten" vom Ablauf und den Kriterien her, der kulturelle Unteschied sei hier groß.

    Gut, so habe ich hier jetzt meine kleine russische Kaukasus-Katze mit ihren 6 Monaten. Aber leider ist meine 5 Jahre alte Lecki diesmal nicht in Liebe verfallen, wie mit Farina damals... sie hat große Angst vor der Kleinen.

    Nachdem ich hier im Forum einige Beiträge durchgelesen habe, könnte ich mir denken, dass es vielleicht doch etwas ausmacht, ob man einen Mix oder eine "echte Bengal" hat? Silva zeigt alles wie Farina, ist dressierbar, spricht mit mir, mag Wasser und apportiert - aber sie spielt komplett anders, zeigt überhaupt ein ganz anderes Sozialverhalten wie die EKH-Mixe und EKHs, die ich vorher hatte.

    Sie läuft z.B. fröhlich auf Lecki zu, hebt eine Pfote, klopft damit auf das Sofa und klopft und klopft - keine Haare Gesträubt oder böse Laute, nein sie will spielen. Lecki fürchtet sich und sträubt das Fell, haut auf die Kleine (der das offensichtlich überhaupt nichts ausmacht, sie geht einfach drei Schritte zurück und duckt sich, wackelt mit dem Hintern und will auf den Schwanz von Lecki stürmen) - und sucht entweder das Weite oder verkriecht sich in eine Ecke. Zuletzt beschloss Lecki einfach immer draußen zu bleiben im Garten.

    Silva darf nicht mit in den Garten, ich glaube Nicht-Tierheimkatzen die nicht auf der Straße geboren wurden sind für Hauptstraßen ungeeignet (?) zumindest sind Lecki und Gismo als Straßenkatzen nach 5 - 17 Jahren ohne Probleme damit zurecht gekommen.

    So lange Sommer war, war das auch kein Problem Lecki war tagsüber meist draußen wenn sie Stress mit der Kleinen hatte, nachts schlief sie bei meinen Kindern wie immer. Silva spielte mit uns und den Kindern, nachts schläft sie bei uns im Bett. Jetzt im Herbst wird es allerdings kälter und Lecki holte sich eine Bronchitis, weil sie mehr draußen blieb, als ihr vom Fell her gut tat. Dadurch, dass sie auch viel im Haus ist, bildet sich nicht schnell genug ein dichtes Winterfell. Sie hat Angst. Der Tierarzt sagte sie müsse im Haus bleiben, damit sie gesund wird. Das habe ich auch gemacht, aber die kleine Bengal Silva ist mit ihren jetzt 6 Monaten viel zu wild für sie. Die Bronchitis ist jetzt wieder besser, dank des Antibiothika, aber dafür pinkelt sie vor lauter Stress nun in die Küche auf den PVC... weil die Silva sie sogar "bespielt" wenn sie auf die Toilette geht und wir haben mittlerweile eigentlich extra für Lecki eine Toilette in einem anderen Stockwerk aufgestellt. Aber manchmal ist die Zwischentüre dann zu, wir schaffen es nicht schnell genug sie zu öffnen und Lecki pinkelt in ihrer Verzweiflung, weil sie die Oberen nicht sicher findet, dann neben mir auf den PVC in der Küche, während ich dort stehe.

    MIr erbarmt es meine arme Lecki. Ich habe die Situation irgendwie nicht richtig gemanaged und weiß nicht so recht, wie ich das jetzt lösen kann.

    - Eine neue Katze aus dem Tierheim dazu holen für Silva? Aber hat eine weitere EKH nicht das Selbe Problem wie Lecki dann?
    - Eine weitere Bengal für Silva dazu holen? Aber dann ist Lecki doch bestimmt komplett überfordert?
    - Silva wenn sie ein Jahr alt ist selbst Junge bekommen lassen, so dass sie ggf dann Bengal-Mix-Kitten wirft und ich behalte einfach eines davon, das zu den Katzen bei mir passt?
    - Der alte Kater wird nicht mehr lange leben. Lecki geht auch öfter zu meinen Eltern rüber. Meine Eltern fragen, ob sie die Lecki dann beherbergen wollen, sollte es mit einem Tierheim EKH / Bengal-dazu oder Kitten-Mix als Spielgefährten für Silva auch nicht besser werden?

    Ich stelle mir diese Fragen, weil ich keine Ahnung habe, was ich machen soll. Ich bin sehr unschlüssig. Im Tierheim war ich, habe mir ein paar Katzen in Silvas Alter angesehen, aber so richtig begeistert wirkten die Pfleger dort nicht, zumindest gaben sie mir einen 6 - Monate alten EKH-Kater nicht sofort und freudig mit... der ein wenig divenhaft war und von dem ich ausging, dass er Silva gewachsen sein könnte, da er die anderen Kitten auch eher ein wenig "terrorisierte", so wie Silva die Lecki... so ging ich ohne Tierheim-Katze wieder nach Hause.

    Vielleicht wäre die Idee ja wirklich auch nicht gut gewesen und die Idee der weiteren Bengal oder Kitten-Mix-bekommen lassen ist besser?

    Was denkt ihr dazu? Ist es mit einer weiteren Katze überhaupt lösbar? Silva selbst ist nur in der Früh um 5 wenn ich noch nicht aufstehen will und mein Freund zur Arbeit aufsteht kurz unzufrieden, wenn ich mit ihr an der Leine ins Cafe gehe oder in den Garten wirkt sie sehr zufrieden. Sie ist folgsam, achtsam, Kinderlieb - für mich als Mensch eine Traumkatze. Sie haart nicht einmal im Gegensatz zu Farina, die als Bengal-Mix ganz normales Fell hatte. Aber Lecki tut mir sehr leid. Sie wird krank so wie es aktuell ist.

    Habt ihr Gedanken die ihr mit mir teilen möchtet, wie ich das lösen könnte?

    Hier das bin ich mit Silva: https://www.facebook.com/watch/?v=308402129976278 - sie ist mittlerweile ein bisschen größer, aber begleitet mich auch gern überall hin.

  • Hallo Silva,


    eine zweiter Bengal wird deiner Silva sicherlich gut tun. Am besten auch ein Mädchen. Die sind dann mit sich selbst beschäftigt! Katzen wissen dann mit wem sie was machen können. Somit kann Lecki wieder ungestört sein, muss nicht mit einem wilden kleinem Bengalkitten raufen und es gibt evtl. ja Schmusezeit?


    Aktuell habe ich auch ein Kittenmädchen mit 6 Monaten und die Mama mit etwas über 2 Jahren daheim. Es gibt viel Liebe aber auch sehr viel Raufferei und ich bemerke immer wieder, dass auch die Mama mal richtig gestresst von der Kleinen ist und dann das Weite sucht.

    Anfang Oktober wird die Kleine kastriert und ich hoffe sie wird dann genauso ruhig wie Mama.

    Nicht falsch verstehen, die Mama spielt auch noch viel und ist frech und aktiv, aber nach der Kastration ist das bei ihr deutlich weniger geworden. !


    Aber die Kombination Bengal & Kitten sind richtige Energiebündel. Es wird ruhiger wenn sie etwas älter sind und beim Kastrieren normalerweise auch.
    Deswegen wird die Rasse trotzdem zu aktiv für deine andere Katze sein

    Guten Morgen Lukas,

    Erst einmal vielen Dank für Deine Antwort! :)

    Ich habe hier im Forum gelesen, dass es auch ein Risiko sein kann, wenn dann zwei Bengal-Heranwachsende Damen sozusagen anfangen könnten die EKHs zu "mobben" im Team dann statt alleine. Was denkst Du Dir zu solchen Begebenheiten? Gehe ich nicht vielleicht ein Risiko ein, wenn ich mir noch eine Bengal dazu holen würde?

    EDIT:-Mir wurde mehrfach dazu geraten mir einen Kater wenn dann dazu zu holen. Aus welchem Grund würdest Du zu einer reinrassigen Dame raten? Vom Gefühl her würde ich auch zu so einem etwas älteren Katerchen tendieren? Oder wäre das keine gute Idee meinst Du? Mir wurde gesagt, dass ein Katerchen das ein wenig älter ist mehr Ruhe ins Haus bringen könnte ggf, wie ein ganz kleines Mädel mit 4 Monaten Alter, wie sie vom Züchter jetzt hergegeben würden.

    z.B. Bengal-Kater 8 Monate alt Deine Tierwelt-EDITEnde

    Es gibt Schmusezeit für beide Katzen. Lecki kommt in der Früh / Vormittag von den Kindern hoch und setzt sich dann zu mir an den Rechner, neben mich oder auf den Schoss zum Kuscheln bevor sie wieder nach draußen geht. Silva hat per se viel Kuschelzeit mit mir, weil sie ja mit mir draußen unterwegs ist an der Leine und bei uns im Bett schläft, wenn sie möchte. Manchmal schläft sie auch in ihrer Höhle auf den großen Kratzbaum.

    Gestern Abend traute sich Lecki aber wieder nicht ins Haus... sie hat wieder draußen geschlafen, heute Früh kam sie dann aus dem Schuppen geschwanzelt, freute sich auf ihr Futter und bei den Kindern zu liegen. Sie hat sich jetzt einen Schlafplatz im Schuppen gesucht, wo sie sich hin zurück zieht, wenn sie ihre Ruhe haben will. Spätestens wenn es wieder kalt wird, dürfte sie dort aber frieren? Sie hat gerade erst ihre Bronchitis überstanden. Vielleicht sollte ich ihr ein warmes Haus kaufen? Sowas hier:

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    Darf ich fragen wie Du zu dieser Kombination Mutter - Kitten gekommen bist und aus welchen Gründen hast Du Dich dazu entschieden? Hattest Du Deine Bengalin Junge bekommen lassen oder hast Du die beiden so erworben?

  • Schön dass du noch einen aktiven Gefährten geholt hast. Die Kombi mit den Mädchen ist wohl in dem Fall einen ticken besser, da Kater meistens grober raufen und spielen. Aber wichtig ist dass beide Energiebündel sich aneinander austoben können.


    ich wollte damals zwei kitten aber die Züchterin hatte nur noch eines frei und da sie mit der Zucht aufhört gab sie mir die Mama und eines ihrer Zuchttiere mit.

    Guten Morgen Sunjari,

    der aktive Gefährte für Silva ist ein Schmusepaket stelle ich fest. Er ist 8 Monate alt, wurde Pikatchu von den Kindern getauft, ist superlieb zu den Kindern, superlieb zu Lecki, die auf ihn auch relativ positiv reagiert. Sie gucken sich schon bis auf 2 Meter an, ohne zu fauchen und zu knurren.

    Silva die 6 Monate Bengalen-Dame ist aber richtig sauer heute Früh. Ich habe die Zimmer gestern Abend getrennt, weil sie schon gestern grummelte und fauchte. Der Kater tut nichts... also gar nichts. Sie geht auf ihn zu an der Glasscheibe, sträubt das Fell, runzelt die Nase, faucht wie ein Tiger und knurrt. Er steht da, stellt ein paar Haare am Rücken am Alstricht auf, faucht ganz leise und macht nichts. Legt sich hin unter den Tisch und hört sich das an.

    Er hat jetzt das Wohnzimmer ganz für sich. Silva läuft im Rest des Hauses mit Lecki herum, aber sie erzählt die ganze Zeit eigentlich nur, dass sie fürchterlich sauer ist. Sie nimmt Dinge, spielt grob mit ihnen, ist aggressiv. Sie lässt sich von mir und meinem Freund streicheln, aber sie erzählt auch dabei weiter, wie unglaublich wütend sie ist.

    Seht ihr etwas, das ich tun kann, um sie etwas zu beruhigen? Kann etwas passieren, wenn ich die Silva zu ihm lassen würde? Sind Bengalen so? Ich lese mich ein wenig im Forum weiter durch eure Beiträge! vielleicht finde ich ja etwas.

  • Puh... da bin ich überfragt es gibt wohl feliway Friends was helfen soll. Mit Zusammenführung von Katzen kenne ich mich nicht so aus. Wichtig ist dass beide Seiten ihren Rückzugsort haben. Also quasi nicht in einen Raum schmeißen und zusperren. Ich würde die Räume offen lassen und die Katzen selbst entscheiden lassen wann der Zeitpunkt ist, sich dem anderen zu nähern

    Ich habe es versucht, die Türen immer wieder offen zu lassen. Das Ergebnis ist, dass der Kater sehr offen zu Silva rüber gehen würde, sich auch in die Türe stellt, sie aber nicht positiv darauf reagiert. Als sie ihm einmal dann "zufällig" begegnete, weil er hinter einem Sessel stand und sie plötzlich 30 cm vor ihm war, ist sie sehr ungehalten geworden. Sie fauchte und zischte, setzte zum Sprung an, auf ihn los zu gehen mit ausgefahrenen Krallen und gerunzelter Nase.


    Ich habe mich zwischen die beiden gestellt. Sie ist ja zum Glück erst 6 Monate alt und noch keine 3 kg. Mit meinem Rock habe ich sie dann von ihm betrennt sozusagen. Das beruhigte sie, ich nahm sie hoch und trug sie wieder in die Veranda zurück.

    Pikatchu ist im Wohnzimmer (ca. 30 Quadratmeter) die Silva ist in der Veranda (ca. 16 Quadratmeter). Beide Räume sind mit Toilette, Wasser, Futter, Spielsachen, Kratzbäumen und Schlafhöhlen ausgestattet. Zwischen den Räumen ist eine Glastüre, so dass sich die beiden jederzeit sehen können.

    Ich bin mir nicht sicher wie ich nun genau vorgehe, soll ich vielleicht einfach die beiden da jetzt so viele Tage in ihren beiden Räumen lassen, bis Silva ggf aufhört zu grummeln? Oder ist Silva dann zu lange zu sehr isoliert? Das Wohnzimmer ist ein Durchgangsraum, Pikatchu hat somit Zugang zum Rest des Hauses, Silva ist ganz allein in der Veranda im Moment.

  • Hallo Silva,


    Ich bekomme in 2 Wochen auch 2 Bengal Kitten zu meiner BKH Omi und hab mir vieles durchgelesen um die Zusammenführung so gut wie möglich für die Tiger zu meistern. Vielleicht bringen dich diese Artikel weiter, fand ich echt interessant und hilfreich!


    Katzen zusammenführen | Tierheim Vielau


    Katzen vergesellschaften: Über Partnersuche, Zusammenführung und Sinn der Mehrkatzenhaltung | Fellgiganten


    Werde aber auch den Feliway Stecker besorgen. Hoffe es wird bald besser bei euch!!!

    Liebe Grüße Nadine

    Danke für die beiden Links! :)


    Das sind sehr interessante Gedanken zur Vergesellschaftung und bestimmt hilfreich!


    Mittlerweile ist es schon etwas besser geworden. Ich mache aktuell ab und zu die Zwischentüre auf und nehme mir Spielsachen, um ein wenig Unterhaltung für beide zu bieten. Das klappt so weit ganz gut eigentlich. Zumindest ist meine kleine Grummeldame mittlerweile nicht mehr ständig kurz davor auf ihn los zu gehen, sondern schaut ihm schon beim Spielen zu, wenn auch ein wenig grummelnd. Wenn ich zu ihr rein gehe, dann schmust sie sogar wieder mit mir und versucht zu verstehen, warum ich jetzt diesen weißen Kerl da im Haus gut finde... sie scheint wirklich so etwas wie nachzudenken, was das hier jetzt alles soll.


    Heute grad vorhin hat sie sogar schon an ihm geschnuppert! Auch wenn sie danach gleich wieder in ihre Veranda verschwunden ist. Wenn das aber von der Entwicklung her so weiter geht, dann könnte es denke ich in den nächsten Wochen was werden :) - ich bin guter Dinge! Und hoffe sie spielen vielleicht bald einmal ohne ihr ständiges Grummeln und ich kann sie bald einfach so mal herumlaufen lassen im Haus.

    Ich wünsche Dir viel Glück und alles Gute bei der Vergesellschaftung mit "Omi" ^^!

  • hallo namalufrahe

    Ich war am Anfang in diesem Forum etwas verunsichert ... ich bekam ein Bengalkitten 14 Wochen alter Kater hatte aber schon einen 15 Jahre alten Main Coon Opi ..

    Bei uns ist alles ganz entspannt . Klar faucht der Opi den Zwerg an wenn dieser ihn hinterrücks überfällt und sie kabbeln sich auch mal. Man sollte vielleicht auch nicht ganz soviel lesen ich hatte danach echt Zweifel ob es gut war mir einen Bengalen zuzulegen. Nagut er erzählt viel und ab und zu fegt er alle Sets vom Tisch wenn er vom Wohnzimmer in die offene Küche „fliegt 😂“ Ich lese einfach nicht mehr soviel...

    Mein Tierarzt sagt ich hab jetzt halt einen Kiffer (MainCoone) so ganz entspannt und einen Kokser (Bengale) Hee was geht ab 🥳.

  • Hallo Drea,

    Danke für deine Nachricht. Das hört sich sehr gut an beruhigt mich. Ja ich bin auch immer noch etwas verunsichert. Meine BKH Omi (14) hat ihren Bruder ganz plötzlich Anfang August verloren 😢😢😢. War ein riesen Schock für mich. Da ich aber eine Katzenallergie entwickelt habe und ich meine Süßen niemals hergegeben hätte und ich kein Fan von Einzelkatzenhaltung bin, habe ich mich für 2 Bengalkater entschieden. Die ich auch schon oft besucht habe und fleißig die verhaarten Decken tausche. Um schon mal vorzubereiten. Respekt habe ich jetzt schon und bin gespannt wie es wird 🙈. Meine alte Dame ist seit 3 Jahren gemütliche Freigängerin und die Jungs sollen nach der Kastration auch irgendwann raus dürfen. Geht bei uns auf Dauer nicht anders...habe 2 Kinder 3 Jahre und 16 Monate alt (auch Jungs 😂) ...ist immer was los und die Türen stehen schon mal gerne offen Richtung Garten. Wohnen in ner DHH in einem kleinen Dorf im Bayerischen. Drinnen habe ich aber auch schon alles besorgt was hoffentlich Spaß und Freude bringt 😂...Hängebrücke, Wandbettchen, große Kratztonne, Deckenspanner mit 14ner Stämmen und Hängematten, Clickerbox, etc ...alles da und 140qm Wohnfläche ...das wird dann hoffentlich gut werden. Freue mich sehr auf die Kleinen. Und hoffe meine alte Diva findet das dann auch irgendwann gut nicht mehr alleine zu sein. 🤩

    Liebe Grüße 👋🏻👋🏻👋🏻

    Mir helfen die Beiträge in anderen Foren schon viel weiter. Meine kleine Zimtzicke war ja mächtig sauer und durch die Tipps und Tricks entspannt sich halt vieles... ich bin sehr froh das Rad nicht neu erfinden zu müssen :)

    - Ich habe jetzt die letzte Zeit die beiden immer mal in den Raum des anderen gesperrt
    - das mit dem intensiven Spiel für die Zusammenführungen beherzigt
    - die Sprache mit der 3-Punkte-Regel verwendet
    - sie beide zusammen fressen lassen
    - der Silva als Alteingesessenem "Kitten" (6 Monate, lebt ja schon 3 hier) mehr Privilegien eingeräumt

    und siehe da... heute wollte sie aus ihrer Veranda heraus und begann mit ihm zu spielen. Eher wie ein Kater wie mir scheint, sie springt ihm auf den Rücken und ist total wild ^^ aber er ist ja ein Kater und nimmt das Spiel sofort an. Ohne Fauchen, Knurren und bösen Zwist ... nach 20 Minuten hab ich das Spiel dann beendet, weil er fressen wollte und sie weiter machen.

    Nun bin ich glücklich, weil es scheint auf jeden Fall nicht Aussichtslos :) selbst wenn es morgen nochmal nicht so gut klappen sollte.

    Das hab ich hier in einem Blog gefunden: Haus-Tier-Wir: 3-Punkte-Regel Dieser Blog-Eintrag deckt sich zum Teil auch mit Erfahrungen, die ich auch schon selbst gemacht habe, wie dass es nicht funktioniert die Stubentiger zu tragen, wenn man ihnen etwas Ernstes mitteilen möchte. Tragen vermittelt keinen Ernst in einer Situation, sondern verwirrt eher, da es mit Kuscheln assoziiert wird. Sie müssen selbst laufen... es freut mich, wenn ich manchmal auch sehe, dass andere auch die gleichen Erkenntnisse haben, wie ich.


    Heute Früh laufen jetzt beide frei im Haus herum und verstehen sich seit einer Stunde ganz wunderbar :) mit Fressen und Spielen.

    Mal sehen, wie lange das gut geht, weil er nun so Sachen macht wie ihren Schlafplatz nutzen wollen ^^

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