Zusammenführung 2 Bengale 1 Hauskatze und OP-Termin !

    Heute haben wir unserer 9 Monate jungen Bengalin eine 5 Monate junge Bengal Spielpartnerin geholt.

    Die Neue ist heute in einem separaten Zimmer, um langsam und ungestört erst einmal die neue Umgebung zu erschnuppern.

    Unsere Tinka hat jetzt erstmal nicht merklich etwas davon mitbekommen. Zumindest tut sie so, als interessiert sie der neue Geruch nicht.

    Morgen werde ich die Neue in Tinka’s Zimmer lassen und Tinka kommt in das Zimmer, in dem die neue die Nacht war. Damit sie schonmal den Geruch schnuppern können.

    Meint ihr es geht, wenn die Neue dann nach einer Stunde ungefähr dann den Rest des Hauses erkunden kann?

    Tinka würde ich dann wieder in ihr Zimmer tun. Und wie viel Zeit sollte ich dafür geben, bevor die zwei sich begegnen könnten?

    Glaubt ihr, das geht so?


    Und dann wird unsere Tinka in 5 Tagen kastriert. Ich würde sie danach in ihrem Babyzimmer den ganzen Tag in Ruhe lassen. Doch wie stelle ich das dann die anschließenden Tage an? Ich denke, ich sollte die Neue dann besser ein paar Tage nach der OP von Tinka fern halten und die Neue in ihrem Zimmer lassen. Was meint ihr?

    Wäre das eine gute Strategie für die Katzen?

    Und dann haben wir ja noch unsere 12 jährige, die die meiste Zeit draußen ist. Wie und wann sollte ich sie dazu holen?


    Ich hoffe wirklich, nichts falsch zu machen.

    Vielen lieben Dank für euer Feedback 😻

  • Hallo Sylvia,

    Tinka ist wirklich eine Schönheit:love: und

    eine Spielgefährtin für sie ist sicher eine gute Idee😻

    Und eine recht komplexe Situation im Moment.

    Wie sieht es denn nach den ersten 2 Tagen aus? Wie reagiert Deine Große auf den neuerlichen Zuwachs?

    Ich würde mich freuen, wenn Du berichtest😄

    LG Barbara


    Hallo Sylvia,

    noch ein Nachtrag:

    Die Verdampfer von Feliway können beim Eingewöhnen eine entspanntere Atmosphäre schaffen. Ich habe damit gute Erfahrungen damit gemacht.

    Und es kann passieren, dass nach der Kastration eine vielleicht schon gut positive Stimmung vorübergehend kippt, auch zwischen Tinka und der „Großen“ (wie heißt sie eigentlich?). Das vergeht nach einigen Tagen wieder, Tinka riecht halt nach der Kastration nicht mehr nach Tinka und es dauert eine Weile, bis sie wieder den vertrauten Grupengeruch hat. Bei meinen Beiden, obwohl sie gemeinsam kastriert wurden, hat das Geknurre und Gefauche 3 Tage gedauert, danach kam alles wieder ins Lot.

    Ich wünsche Dir viel liebevolle Geduld und natürlich viel Erfolg beim „ Teambuilding“ 😻😻😻


    LG Barbara

    Hallo Barbara,

    ja, ich bin so unendlich fasziniert von der Schönheit dieser Katzen 😻


    Es hat wirklich sehr gut geklappt.

    Am ersten Tag und die Nacht habe ich die kleine Naalu nur in einem Zimmer gelassen, somit konnte sie erst einmal in Ruhe ankommen.

    Am Tag danach sind sich Naalu und Tinka dann begegnet und es ging abgesehen von knurren und fauchen, ganz friedlich zu.

    Am zweiten Tag der Begegnung haben sie nach einer Nasenspitzen-Begrüßung neugierigen miteinander gespielt.

    Am dritten Tag haben sie schon nebeneinander zusammen geschlafen 😻

    Ich bin wirklich sehr froh, dass das so ablief!

    Heute am vierten Tag hat dann die Begegnung mit unserer Hauskatze LiLi (fast 13 Jahre alt) statt gefunden.

    Sie war etwas verwirrt, dass sie nun doppelt sieht 😂 aber sie war ganz gelassen, auch die kleine Naalu fand die Begegnung gar nicht aufregend. LiLi ist dann wieder raus und Abends vorm zu Bett gehen sind sie sich wieder begegnet, als wenn nichts wäre 😻


    Den Feliway-Stecker hatte ich zwar, doch Anfangs vergessen, einzustecken... jetzt ist er aber drin 😬


    Heute im Laufe des Tages konnte ich aber beobachten, dass Tinka ihren Jagdmodus wieder eingesetzt hat. So hatte sie bisher den Kontakt mit LiLi gehabt: “Wenn ich auf die andere zu renne, läuft sie weg und ich kann hinterher jagen und ihr in den Rücken/Nacken beißen und auch wenn ich ihr an Ecken auflauere, kann ich sie anspringen“.

    Nun bedrängt und lauert so auch der kleinen Naalu auf. Nicht permanent, aber phasenweise.


    Ich könnte mich darüber einfach nicht sorgen und sie machen lassen, doch habe ich die Befürchtung, dass Tinka das immer wieder macht und so vielleicht das kindliche Vertrauen von Naalu ihr gegenüber verschwindet.

    Tinka wurde leider viel zu früh von ihrer Familie getrennt, da war sie 10 Wochen alt. Vielleicht hat sie deshalb keine Erfahrung gefestigt, miteinander ausgeglichen zu spielen. Wie kann ich ihr dieses Verhalten abgewöhnen?

    Oder ist das eine Phase, die wir als Menschen aushalten müssen und das legt sich dann wieder?


    Hast du oder jemand anderes Erfahrung dazu gesammelt?


    Ach so, und den OP Termin haben wir auf anraten des Tierarztes verschoben. Es wäre nicht gut, jetzt zu Anfang des kennen Lernens solch ein Ereignis dazwischen zu packen. Sie sollten sich erst einmal ohne Störung kennen lernen und festigen. Anfang Oktober werden nun beide gleichzeitig kastriert. 🙀🙀


    Liebe Grüße

    Sylvia