Geht jemand von euch mit den Bengalen draußen an der Leine?

  • In der Sturm und Drang -Zeit habe ich die Click- Verschlüsse mit Superstrong Camping -Band verklebt. :D


    Aber Natürlich wenn eins unbedingt raus will, die langen Hintergräten unters Geschirr und fort damit....geht ganz easy :whistling:

  • Moin Lola! Also, wenn meine ihr Geschirr loswerden wollen, laufen sie einmal um einen Pfosten, damit die Leine sich drumwickelt. Dann gehen sie selbst rückwärts, und schwupp - ist das Geschirr über den Kopf abgestreift. ;( Also Vorsicht vor Pfosten! ;)


    Ich habe mein Katze-an-der-Leine Projekt auf unbestimmte Zeit eingestellt. Mit meinem gutherzigen Kater habe ich soweit geübt, dass ich letztes WE mit ihm auf die Spielstraße vor unserem Haus gehen konnte. Gleich in der ersten Minute ratterte ein Nachbarsjunge auf seinem Skateboard auf der gepflasterten Straße an uns vorbei (ich wohne hügelig, die Straße hat Gefälle, und der Junge war mit gefühlten 50 km/h unterwegs). Sowas von Panik habe ich bei einer Katze noch nicht gesehen. Der Kater konnte an der Leine nicht flüchten, und er hat sich dann zu meinen Füßen hingeworfen und den Schwanz eingekniffen wie ein Hund! Er war danach den ganzen Tag auch zu Hause verängstigt. Neenee, so cool das wäre mit meinen Lieben an der Leine zu promenieren - ich habe zu viel Sorge, dass das kätzische Vertrauen leidet. Ich versuche es in ein paar Jahren wieder. Vielleicht sind sie dann ruhiger und reifer und nicht mehr so leicht aus der Fassung zu bringen.
    Denen mit den robusteren Katzen viel Erfolg!

  • Das mit der Angst ist eine Frage der Gewöhnung an die Geräusche, das legt sich nicht von allein. Das braucht Geduld und kleine Schritte, die Fortschritte sind nur über Wochen erkennbar!


    Deshalb habe ich Oskar immer wieder in seiner Tasche auch an stark befahrenen Straßen entlang getragen. Inzwischen sind eigentlich nur noch Jogger und Fahrzeuge mit kaputtem Auspuff ein Problem. Ansonsten läuft er sogar an Hauptverkehrsstraßen und durch belebte Fußgängerzonen relativ problemlos.
    Skateboards und Rollkoffer machen eher neugierig.

    Wenn du nicht mehr das faulste Wesen im Haus sein möchtest, schaff dir eine Katze an!

  • Wir haben in den letzten Tagen beobachtet, dass Oskar viel besser mit läuft, wenn wir zu zweit unterwegs sind. Wenn nur Einer mit ihm geht, läuft er lange nicht so gut.

    Wenn du nicht mehr das faulste Wesen im Haus sein möchtest, schaff dir eine Katze an!

  • Ich frage mich immer was ist wenn ein Hund mal plötzlich da steht und Euerm kleinen an die Gurgel will!


    Wie seht Ihr das?
    Habt Ihr euch mit solchen Situationen schon mal auseinandersetzen müssen?
    Wie handhabt Ihr das, hochheben und tragen!?
    LG

  • Berechtigte Frage!
    Auf dem Dorf ist das weniger kritisch, denn die meisten freilaufenden Dorfköter haben schon mal Erfahrungen mit wehrhaften Katzen gemacht und sind entsprechend vorsichtig.


    Am Urlaubsort war der Landeplatz direkt an einem Campingplatz und dort hat zwar der Betreiber Leinenpflicht für Hunde verordnet, aber es halten sich nicht alle dran... das ist viel heikler, weil Hunde ohne Katzen-Erfahrung in der Regel deutlich forscher ran gehen.
    In der Regel achten wir sehr aufmerksam darauf und irgend wer bemerkt den Hund dann auch spontan, d.h. da hatten wir im Urlaub auch keine Zwischenfälle.


    Bisher ist es allerdings einmal passiert, dass wir hier zuhause durchs Wohngebiet spazieren gegangen sind und ein Hund kam aus einem Grundstück heraus, wo das Gartentor noch offen stand und hat echt angegriffen.
    Ich konnte noch rechtzeitig dazwischen gehen, mit dem Ergebnis, dass ich danach eine zerkratzte Hand mit einer Bisswunde hatte, weil bei Oskar in solchen Situationen die Freund-Feind-Kennung aussetzt.


    In allen anderen Situationen nehme ich Oskar einfach rechtzeitig hoch. Er sitzt inzwischen auch gern mal ein bisschen bei mir auf der Schulter und schaut sich das Ganze von oben an.


    Andererseits muss ich sagen, dass das mit dem Kater nicht anstrengender ist, als mit einem Hund. Die beißen sich auch untereinander... da sind nur die Hundehalter etwas naiver, was das Risiko angeht. Unser Sheltie wurde genau in einer solchen Situation von so einem "der tut nix" Hund in die Schulter gebissen und hat sich davon für den Rest des Lebens nicht mehr vollständig erholt.

    Wenn du nicht mehr das faulste Wesen im Haus sein möchtest, schaff dir eine Katze an!

    Einmal editiert, zuletzt von Oskar ()

  • OK, danke für den Einblick :thumbup:


    Mit einem meiner beiden könnte ich wohl problemlos draußen an der Leine oder sogar ohne laufen!
    Ich würde das wahrscheinlich nie tun aber es würde evtl gut klappen (Naivität :whistling: ) und mit dem Gedanken stellen sich mir diese Fragen


    Zumindest hier im Haus ist er mit uns immer auf Achse, wenn es nach unten geht den Müll wegbringen,Wäsche in die Waschküche tragen, Getränke holen läuft er immer freudig erhobenen Hauptes mit hoch spitzen Schwänzchen neben her, wenn wir in auffordern wieder mit hochzukommen hört er sofort und rennt vorneweg, er ist währenddessen überaus dankbar und schnurrt die ganze Zeit <3
    Sind wir wieder oben steht er gurrend vor mir und "fragt : was machen wir jetzt"


    Sollte er mal schlafen springt er auf um nichts zu verpassen und steht Mann bei Gewehr :D
    Er braucht sehr sehr viel Aufmerksamkeit und Kontakt zu uns.Darüber eröffne ich ein neues Thema :S es wird evtl "Schlafräuber verstehen" heißen

  • Wir gehen ja mit beiden nach draussen - nur auf unserem Grundstück - aber selbst dort würde ich mich nicht getrauen, sie ohne Leine mitzunehmen - es gibt einfach zu viel Ablenkung draussen ;) Aber mittlerweile können wir meistens ruhig auf unserem Sitzplatz essen uns sie streunen etwas (mit der Leine am Boden, wir haben sie natürlich ständig im Blick) umher und entfernen sich nur ein paar Meter, oder liegen neben uns im Schatten - vielleicht wenn sie etwas älter sind klappt das dann ohne Leine (ausser es kommt ein Vogel geflogen 8o ).

    • Offizieller Beitrag

    Ich bin ja selber Hundebesitzerin. Layla liebt Django über alles aber wenn Sie draußen eine Katze sieht rennt sie hinterher nach dem zweiten rufen kommt sie zurück und sie hat auch keine Chance gegen eine Katze (ohne Leine). Ich wüsste nicht wie sie reagieren würde wenn wir Oskar begegnen. Es kam bis jetzt einmal vor das die Katze keine Angst hatte und stehen geblieben und sich groß gemacht hat...da war Layla auf einmal ganz klein mit Hut.

  • Naja, man, frau kann Hunde schon erziehen, dass Katzen tabu sind. Meine Maggy, ein Podengo potogese, also halb Windhund, hat das inzwischen begriffen.
    Wenn wir unsere Streunerkatzen füttern, dann bleibt sie ganz brav sitzen und manchmal verfolgen sie uns und das geht auch ohne Leine, mein Hund bleibt bei mir.


    Gott sei Dank haben meine Mäuse 600 qm gesicherten Garten, wobei ich wegen Valentin, dem Abessinier, noch viel neu sichern musste.


    Ein Kater, mein Noah, geht ohne Leine mit uns spazieren, er hat als einziger kompletten Freigang, aber nur wenn es der Verkehr zulässt.

  • Wir gehen ja mit beiden nach draussen - nur auf unserem Grundstück - aber selbst dort würde ich mich nicht getrauen, sie ohne Leine mitzunehmen - es gibt einfach zu viel Ablenkung draussen

    Dabei ist das auf dem eigenen Grundstück noch der leichte Teil der Übung, weil sich die Katzen dort im eigenen Revier bewegen.
    Sobald man sich auf fremdes Terrain begibt wird es nochmal um einiges schwieriger.


    Gerade die Angst- und Jagd-Reaktionen sind sehr schwer vorherzusehen und anscheinend haben Katzen auch in solchen Reaktionen einen ziemlich eingeschränkten Tunnelblick. Es ist uns schon mehrfach passiert, dass Oskar beim spazieren gehen uns oder anderen Leuten direkt vor die Füße gesprungen ist, weil er mal wieder was gesehen oder gehört hat.
    Am Straßenrand ist es umso gefährlicher, wenn gerade Autos kommen, weil er auch da anscheinend in bestimmten Situationen nicht merkt, dass die Straße gerade nicht frei ist.


    Layla liebt Django über alles aber wenn Sie draußen eine Katze sieht rennt sie hinterher nach dem zweiten rufen kommt sie zurück und sie hat auch keine Chance gegen eine Katze (ohne Leine). Ich wüsste nicht wie sie reagieren würde wenn wir Oskar begegnen. Es kam bis jetzt einmal vor das die Katze keine Angst hatte und stehen geblieben und sich groß gemacht hat...da war Layla auf einmal ganz klein mit Hut.


    So ähnlich reagiert Oskar auch, wenn er sich von einem Hund bedrängt fühlt. Er macht eine Buckel, macht sich groß und wenn der Hund zu schnell nahe kommt, dann kämpft er.
    Ich mag es nicht mehr darauf ankommen lassen, denn wenn der Hund groß und aggressiv genug ist, dann wäre das fatal für Oskar und wenn der Hund kleiner ist und sich abschrecken lässt, dann ist das jedes Mal ziemlich unangenehm für mich, weil er dabei so in Rege gerät, dass er auch in meine Hände krallt und beißt.


    Glücklicherweise sind die meisten Hunde cool und schlau genug, dass sie einer Katze in Kampfhaltung weiträumig aus dem Weg gehen... und wenn das passiert, dann geht danach auch Oskar ganz beruhigt weiter.


    Naja, man, frau kann Hunde schon erziehen, dass Katzen tabu sind.

    Natürlich kann man das, aber die Sache mit den fremden Hunden hat 2 Haken:
    1. Bei einem fremden Hund weiß ich nicht, ob die Aussage des Halters "Der mag Katzen" wirklich ernst zu nehmen ist.
    2. Gerade Hunde, die einen unbedarften Umgang mit Katzen gewöhnt sind, nähern sich dann einer fremden Katze viel zu spontan und lösen damit eine Angst-Reaktion der Katze aus.


    Ideal ist, wenn beide extrem vorsichtig sind und sich ganz langsam annähern. Das wiederum dauert so lange, dass man es beim spazieren gehen nicht abwarten möchte.
    Wir hatten gestern so einen Fall, wo eine junge Hündin draußen vor einem Café zwar neugierig, aber ängstlich war (genau wie Oskar). Ich habe mich dazu gesetzt und mich mit den Leuten ca. eine halbe Stunde unterhalten... aber die Tiere blieben auf Abstand. Für eine echte Annäherung hätte es keine Ablenkung geben dürfen und mehr Zeit gebraucht.

    Wenn du nicht mehr das faulste Wesen im Haus sein möchtest, schaff dir eine Katze an!

  • Ich bin am überlegen, ob ich mit Simba und Murmel irgendwann mal in den Garten gehe. Der Garten ist eingezäunt, nebenan wohnt ein Labrador, der ist den ganzen Tag im Garten. Katzen an der Leine bekommen bestimmt einen Riesen Schock fürs Leben, wenn sie nicht flüchten können... oder? meine Katzen kennen diesen Hund zwar schon, aber nur von Fenster aus... Was meint ihr?

  • Kommt vermutlich auf die Katzen an - unsere haben eigentilch nicht Angst vor Hunden, wenn aber ein Traktor in der Nähe herumfährt, rennen die beiden sofort ins Haus (bei Autos aber gar nicht).


    Sie gewöhnen sich aber auch an gewisse Geräusche und finden sie gar nicht mehr schlimm (ich denke, je jünger die Katzen sind desto rascher geht das). Simba würde sich sicher freuen, wenn er nach draussen darf - da gibt es sooo viel zu entdecken, riechen und beobachten :D Der Nachteil ist halt, dass sie es dann auch fordern 8o ausser es regnet stark :D

  • Ich hab das jetzt so gemacht, dass ich gestern pausiert hab, mit dem rausgehen auf den Balkon... Gerade weil ich nicht möchte, dass sie denken, dass es täglich rausgeht... Und so wie du schreibst, es dann eventuell das einfordern... hoffe ich :o

    • Offizieller Beitrag

    Django hat es heute auch eingefordert, aber da es wie aus Eimern bei uns Geregnet hat ging das natürlich nicht. Ich habe die Tür geöffnet und er hat sofort eingesehen warum es heute nicht raus geht. Regen mag er nämlich auch nicht! :)


    Gesendet von meinem SM-G925F mit Tapatalk